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Portal erstmalig auf dieser Nintendo-Konsole spielbar

Die Demake-Variante von Portal zeigt einen deutlich kantigeren, aber ebenso charmanten Adventure
(Image credit: Valve/Nintendo)

Ein kleines Team arbeitete zuletzt hart an einem Demake zu Portal, welches auf der Nintendo 64 Hardware lauffähig ist. Damit ist der N64 tatsächlich noch vor der Switch mit einer Variante des beliebten Action-Adventure versorgt worden. Mit einem voraussichtlichen Erscheinungsdatum in 2022 warten Switch-Besitzer währenddessen noch immer auf eine Umsetzung auf die aktuelle Nintendo-Konsole.

James Lambert (opens in new tab) hat als begeisterter Nintendo-Fan ein Video veröffentlicht, welches die Leistungsfähigkeit von Nintendos 25 Jahre alter Cartridge-Konsole untermauert. Hierbei testet er die Umsetzung der Portal Gun im Demake-Projekt. Er zeigt dabei Grundlagen der Gun und ist zunächst skeptisch, ob die Engine zur Umsetzung der Portale überhaupt fähig ist. Schnell zeigt sich aber die Potenz des ehemaligen Nintendo-Aushängeschilds indem auch bei sechs aktiven Portalen noch immer keine Probleme festzustellen waren. 

Die Performanz des Geräts ist laut James auch dem Rendering-Prozess geschuldet, welcher Objekte außerhalb des Bildschirms unsichtbar macht und so merklich Ressourcen einspart. Dieser Trick ist ein cleverer Weg um die Grenzen der N64-Hardware weiter auszuloten und das Maximum aus dem 93-MHz-Prozessor sowie satten 4 MB RAM heraus zu kitzeln. Für Doom hat das immerhin auch gereicht!

Demakes werden infolgedessen eine populärere Nische über die zunehmend diskutiert und gestaunt wird. Kürzlich erst wurde ein hervorragendes Konzept einer PS1-Version von Horizon Zero Dawn gerendert, welche sich an Vorlagen wie Tomb Raider orientiert. Aber auch vor Längerem gab es in Form eines Fan-Remakes eine PS1-Version von Bloodborne, die im Frühjahr diesen Jahres sogar zum Anspielen verfügbar wurde. Die Kombination aus Nostalgie und den offensichtlich fähigen und kreativen Köpfen der Gaming-Community lässt mich auch in Zukunft auf weitere solcher spielbaren Ideen hoffen. 

Die Kompetenz einiger Personen aus der Videospiel-Community wird ein weiteres Mal zur Schau gestellt, wenn man sich nicht nur Demakes, sondern auch die Überarbeitungsvorschläge und Umsetzung zu vergangenen Titeln mit der Unreal Engine 5 ansieht. Ganz aktuell wurde hierzu Material zu Bethesdas Rollenspiel-Hit Skyrim (opens in new tab), aber auch dem ehemaligen Hoffnungsträger von CD Projekt Red, Cyberpunk 2077 (opens in new tab), veröffentlicht. 

Als Redakteur bei TechRadar Deutschland beschäftigt sich Christian Schmidt primär mit den Themen Gaming sowie PC-Hardware.



Erreichbar ist Christian unter der Mailadresse cschmidt[at]purpleclouds.de.

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