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Overwatch 1 hat nach dem Launch des Sequels keine Zukunft

Junker Queen ist ein bekanntes und zeitgleich neues Gesicht, welches die neue Ära von Overwatch einläuten wird
(Image credit: Blizzard Entertainment)

Overwatch 2 wird seinen Vorgänger vollständig ersetzen, sobald es im Oktober erscheint - der Erstling des Helden-Shooters wird fortan unspielbar sein.

Entwickler Blizzard stellte entlang eines AMA auf Reddit (opens in new tab) klar, wie es um die Zukunft von Overwatch 1 steht. Auf die Frage hin, was die Veröffentlichung des zweiten Teils für dessen Vorgänger bedeutet, äußerte Game Director Aaron Keller: „Wenn [Overwatch 2] am 4. Oktober erscheint, wird es der Ersatz für den aktuellen Live-Service sein.“ 

Die Veröffentlichung wird fortan das ursprüngliche Spiel überschreiben. Zusammen mit seinen Änderung - in Form von Balancetweaks, Kartenänderungen und den Wechsel auf temporeichere 5v5 Matches - wird es die einzige Möglichkeit sein, Overwatch zu konsumieren. 

Vor geraumer Zeit, im Jahr 2019, tweetete (opens in new tab) man allerdings noch, dass „Spieler von Overwatch 1 und 2 nebeneinander auf den gleichen Karten spielen“, was auf fortwährenden Service für beide Ableger schließen ließ. Scheinbar hat sich der Kurs nun aber entlang der fortgeschrittenen Entwicklung geändert, weswegen wir mit der zuvor beschriebenen Lösung vorlieb nehmen müssen.

Nicht nur mit Gameplay, sondern auch mit einem schicken Cinematic wurde uns Junker Queen als jüngster Neuzugang näher vorgestellt

(Image credit: Activision Blizzard)

 Rosige Aussichten

Im weiteren Verlauf des Reddit-AMA nahm man zudem auf den Verbleib bestehender Inhalte Bezug, welche bisher noch nicht im Sequel wiederverwendet wurden. Laut System Designer Gavin Winter (opens in new tab) werden Karten wie der Tempel von Anubis oder Hanamura vorerst nur entlang benutzerdefinierter Spiele nutzbar, aber zu Release sonst in keinen anderen Modi zur Verfügung stehen. 

"Ich habe einige Ideen, die ich gerne ausprobieren würde, wenn es darum geht, sie für neue potenzielle Spielmodi zu verwenden, aber diese Ideen könnten angesichts unserer aktuellen Pläne erst in ferner Zukunft das Licht der Welt erblicken", so Winter. 

Aaron Keller (opens in new tab) ergriff ebenso ein weiteres Mal das Wort und gab uns Hintergrundinfos bezüglich der spärlichen Anzahl an neuen Helden - davon wird es nämlich nur 3 geben, wobei 2 in Form von Junker Queen und Sojourn bereits bekanntgegeben wurden. 

Ursache für den Mangel an Nachschub scheinen dabei Komplikationen in der Entwicklung des PvE-Segmentes gewesen zu sein. 

"Um es klar zu sagen, es gibt keinen geheimen Tresor mit fertigen Helden und anderen Inhalten, die wir für zukünftige Saisons aufbewahren", sagte Keller. "Da wir die PvE-Seite des Spiels weiterentwickelt haben, bedeutete dies, dass der Zeitplan für PvP-Inhalte und -Features länger wurde."

Glücklicherweise sind noch mehr Helden allerdings bereits auf dem Weg. Wie die kürzlich veröffentlichte Roadmap für Overwatch 2 zeigt, plant Blizzard, entlang von saisonalen Updates - alle 9 Wochen - die Heldenriege schnell aufzustocken. Eine Content und Charakterflaute scheint uns damit also glücklicherweise nicht bevorzustehen...

Christian Schmidt

Als Redakteur bei TechRadar Deutschland beschäftigt sich Christian Schmidt primär mit den Themen Gaming sowie PC-Hardware.



Erreichbar ist Christian unter der Mailadresse cschmidt[at]purpleclouds.de.

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