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Apple hat gerade ein neues MacBook Pro angekündigt

MacBook Pro 13 Zoll 2020
(Image credit: Apple)

Wenige Dinge sind so sicher wie die alljährliche Veröffentlichung eines neuen MacBook Pro und 2020 ist da keine Ausnahme. Nachdem das vergangene Jahr wegweisend für das Spitzenmodell von Apple war, ist die Veröffentlichung des MacBook 2020 besonders interessant.

Etwas zum Hintergrund: 2019 erschien ein MacBook Pro 2019, das den Fußstapfen vorheriger Modelle folgte – kleine Schritte bei Hardware-Upgrades, dasselbe Chassis, dasselbe furchtbare Butterfly-Keyboard – aber war noch nicht zu Ende. Im November 2019 veröffentlichte Apple das MacBook Pro 16 Zoll mit einer komplett neuen Tastatur, schmalen Bildschirmrändern und den wahrscheinlich besten Lautsprechern, die je in einem Laptop verbaut wurden.

Diese Verbesserungen waren ursprünglich dem 16-Zoll-Modell vorbehalten, aber die meisten finden sich jetzt auch im gerade vorgestellten 13 Zoll MacBook Pro. Das heißt, dass das wundervolle Apple Magic Keyboard seinen Weg in ein zugänglicheres MacBook Pro gefunden hat, zusammen mit schnellerem Arbeitsspeicher und neuen Intel-Prozessoren der 10. Generation.

Und da es unheimlich viele Informationen zum neuen MacBook Pro 2020 gibt, haben wir alles einem Ort gesammelt. Wir empfehlen dir, diese Seite zu bookmarken, da wir hier sämtliche neuen Informationen einpflegen werden – besonders, wenn wir Neues zum 16-Zoll-Modell erfahren.

(Image credit: Apple)

Auf den Punkt gebracht

  • Worum geht es? Das neue 2020er MacBook Pro
  • Wann erscheint es? Sofort bestellbar
  • Wie viel kostet es? Beginnt bei 1.499 €

(Image credit: Apple)

MacBook Pro 2020 – Erscheinungsdatum

Das MacBook Pro 13 Zoll wurde am Montag, dem 4. Mai angekündigt und die ersten Bestellungen sollen bereits am Donnerstag, dem 7. Mai ausgeliefert werden. Ein paar der teureren Varianten werden allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt verschickt: 18.-20. Mai, heißt es. Da das 16-Zoll-Modell im Dezember erschienen ist und die 15-Zoll-Version ersetzt hat, könnte das 13-Zoll-MacBook Pro Apples letztes großes Pro-Update 2020 sein.

(Image credit: Apple)

MacBook Pro 2020 – Preis

Preislich beginnt das MacBook Pro 13 Zoll bei 1.499 € für die 1,4 GHz-Veriante mit Intel Core-i5-Prozessor der 8. Generation und eher knappen 256 GB Speicher und 8 GB RAM. Für die 2,0 GHz-Variante mit Intel Core-i5 der 10. Generation, 512 GB Speicher und 16 GB werden bereits 2.129 € fällig.

Die einzige Konfiguration mit Intel Core-i7-Prozessor der 10. Generation kostet weitere 500 € mehr (2.629 €), ein Upgrade auf 32 GB RAM nochmal 500 €, während Upgrades beim Speicher weitere 500 € für 2 TB bzw. satte 1.250 € für 4 TB zu Buche schlagen und den Preis der teuersten Konfiguration auf üppige 4.379 € bringen.

(Image credit: Apple)

MacBook Pro 2020 – Tastatur

Seit 2015 verwendet das MacBook Pro Apples Butterfly-Keyboard. Während der Laptop dadurch dünner und leichter als je zuvor geworden ist, war sie laut, unbequem und hat oft schlichtweg versagt. Und zwar so häufig, dass Apple es in Amerika mit einer Sammelklage zu tun bekam. Staub und Dreck konnte sich im Switch sammeln, was dazu geführt hat, dass Tasten nicht funktionierten, oder Eingaben doppelt erkannt wurden.

Apple hat daraufhin einen Tastatur-Reparaturservice eingeführt, an den sich betroffene Nutzer wenden konnten, aber ein solcher Designfehler ist offensichtlich alles andere als ideal.

Glücklicherweise verwendet das 13-Zoll-MacBook Pro 2020 dasselbe Magic Keyboard wie das 16-Zoll-Modell, das November 2019 erschienen ist. Diese Tastatur ist eine der besten, auf der wir je getippt haben und dürfte Apples langjährige Kontroverse um fehlerhafte Tastaturen beenden.

Zwar wird dadurch die Touch Bar etwas kleiner, aber mit einer separaten TouchID- und einer Escape-Taste dürfte sie wesentlich einfacher zu benutzen sein – und mit weniger Fehleingaben.

(Image credit: Apple)

MacBook Pro 2020 – Technische Eigenschaften

Apples MacBook Pro richtet sich an Kreative und Profis und ist deshalb vollgestopft mit der neuesten und besten mobilen Hardware. Bisher wurde nur das 13-Zoll-Modell vorgestellt, aber einige der Details sind sehr interessant.

Zum Beispiel verwendet das 13 Zoll MacBook Pro anscheinend Intels Ice Lake-Prozessoren der 10. Generation. Apple macht üblicherweise keine genauen Angaben zu den Prozessoren, die es verwendet, deshalb können wir nicht 100 % bestätigen, ob es sich um Ice Lake oder Comet Lake handelt. Da alle Varianten des neuen MacBook Pro allerdings Intel Iris Graphics verwenden, gehen wir von Ice Lake aus.

Das gilt allerdings nicht für alle Varianten.

Die Einstiegsmodelle des MacBook Pro 2020 verwenden nach wie vor Whiskey Lake-Prozessoren der 8. Generation. Ausgehend von unseren früheren Tests behaupten wir, dass wir keinen großen Leistungsunterschied zwischen der 8. und 10. Generation erkennen werden. Der größte Unterschied wird wahrscheinlich bei der Akkulaufzeit sein, da Ice Lake eine wesentlich effizientere CPU ist, selbst wenn sie nur unwesentlich leistungsfähiger ist als ältere Chips.

Wenn du dich allerdings für einen der neuen Prozessoren entscheidest, kannst du das MacBook Pro mit 32 GB konfigurieren. Für einen 13-Zoll-Laptop ist das eine absolut gigantische RAM-Größe. Den meisten würden wir diese Option nicht empfehlen, aber wenn du so viel Arbeitsspeicher brauchst, ist sie zumindest da.

Mit seiner QHD-Auflösung von 2.560 × 1.600 ist das Display so großartig wie eh und je, verfehlt aber nach wie vor knapp die 4K-Marke. Bei einem 13,3-Zoll-Display wäre der Unterschied für die meisten Nutzer aber sowieso kaum zu bemerken. Außerdem hat es einen P3-Farbraum und eine Helligkeit von 500 cd/m2, womit es eins der hellsten und farbenreichsten Displays auf dem Markt ist.

Es ist ein allerdings ein bisschen schade, dass wir keine aktualisierte Version des 16-Zoll-Modells bekommen. In unseren kurzen Tests der neuen Intel Comet Lake-H-Prozessoren konnten wir eine bessere Performance bei traumhafter Akkulaufzeit bemerkt, aber vielleicht sehen wir die besseren CPUs in der nächsten Version des 16-Zoll-Laptops – schließlich sind sie erst im April erschienen.