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Lieferschwierigkeiten bei AMD- und Nvidia-Grafikkarten noch bis Februar 2021

AMD Radeon RX 6800
(Image credit: Future)

Eine weltweite Knappheit an GDDR6-Speicher soll angeblich teilweise für die Lieferengpässe von AMDs Radeon RX 6000- und Nvidias RTX 3000-Grafikkarten verantwortlich sein.

So heißt es zumindest in einem Bericht der französischen Seite Cowcotland, in dem behauptet wird, dass AMD und Nvidia von Lieferengpässen bei GDDR6-Speicher betroffen seien und sich die Situation bis Anfang nächsten Jahres nicht bessern wird.

Das bedeutet, dass sich die Verfügbarkeit von AMD- und Nvidia-GPUs bis Februar 2021 wahrscheinlich nicht verbessern wird. Und selbst dann wird es ein paar Monate dauern, bis die Lieferkette die Nachfrage einholt und das Angebot groß genug ist, heißt es im Bericht.

Allerdings verwenden die Nvidia GeForce RTX 3080 und RTX 3090 im Gegensatz zur RTX 3070 und RTX 3060 Ti GDDR6X, was nicht so stark betroffen ist. Dennoch sollen Lieferengpässe bei den beiden High-End-Grafikkarten auch bis Anfang 2021 anhalten.

Bei der Credit Suisse 24th Annual Technology Conference räumte Colette Kress, die Finanzchefin von Nvidia, ein, dass das Unternehmen weiterhin von Lieferschwierigkeiten betroffen sei.

„Wir haben Lieferengpässe und diese erstrecken sich über das hinaus, was wir bei Wafern und Silizium sehen, aber ja, einige Engpässe gibt es bei Substraten und Komponenten“, sagte sie. „Wir arbeiten im Laufe des Quartals weiter an unserem Angebot und glauben jedoch, dass die Nachfrage das Angebot im vierten Quartal wahrscheinlich übersteigen wird, was Gaming insgesamt betrifft.“

Obwohl auch Karten der Radeon RX 6000-Serie knapp sind, muss AMD noch eine öffentliche Erklärung zu den derzeitigen Lieferengpässen abgeben. 

Trotz fortlaufender Lieferschwierigkeiten wird erwartet, dass AMD und Nvidia bei der virtuellen CES-Konferenz im Januar neue GPUs vorstellen. AMD soll die Navi 22-basierte RX 6700 präsentieren und Nvidia die normale GeForce RTX 3060.