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Leaks zu Halo Infinite Forge lassen uns nach Anpassungsmöglichkeiten lechzen

Eine Reihe von Spartans steht in Reihe und deutet auf die Vielzahl an Anpassungsoptionen
(Image credit: 343 Industries)

Ein paar durchgesickerte Videoinhalte (opens in new tab) zum Forge-Modus von Halo Infinite offenbaren eine Fülle an Ideen und Möglichkeiten.

Der mit Spannung erwartete Forge-Modus bleibt uns zwar noch einen Release-Termin schuldig, erste Bilder haben allerdings schon ihren Weg ins Netz gefunden. Diese lassen einen Blick auf vielversprechende Skriptelemente und Ideen zu, welche von Zombie-Modi à la Call of Duty bis hin zu Waffentransformatoren reichen.

Anschaulich präsentiert wird alles auf dem Kanal von YouTuber Helioskrub (opens in new tab), der am Beispiel zweier stark variierender Anwendungen das Potenzial der tiefgreifenden Skriptelemente offenlegt - ein kleiner Vorgeschmack, auf das was uns in Halo Infinite noch erwarten könnte...

Spartan Survival - Outer Space Left for Dead?

Das erste geleakte Video zeigt behelfsmäßigen Barrikadenbau sowie die Blockierung von Fenstern. Wie Helioskrub hierbei anmerkt, könnte infolgedessen ein Zombie-Überlebensmodus umgesetzt werden. Mitunter wäre auch die Inklusion der Flood aus den Vorgängerteilen nicht undenkbar. 

Das setzt allerdings die Platzierbarkeit von ki-gesteuerten Feinden voraus, die derzeit noch nicht bestätigt ist. Alternativ würde sich das Szenario aber auch für kultige "Infection"-Partien anbieten. In jenem Modus treffen Überlebende auf Infizierte, wobei letztere, lediglich mit Nahkampfwaffen bewaffnet, Jagd auf erstere machen. Wird hierbei ein Überlebender getötet, so läuft er zur Gruppe der Infizierten über.

Bessere, größere, bösere Knarren

Im zweiten Video hingegen steht die "Pack-a-Punch"-Maschine im Vordergrund, die deine bisherige Waffe - unter gewissen Voraussetzungen - in eine stärkere Kampagnenversion verwandeln soll. 

Die Waffen in der Kampagne sind im Normalfall deutlich gefährlich als ihr Multiplayer-Äquivalent. Folglich könnte hierdurch reichlich frischer Wind in die Multiplayer-Gefechte kommen. 

Der Schöpfer merkte aber bereits an, dass die Entwicklung der Pack-a-Punch Maschine sehr arbeitsaufwendig ist. Das liegt mitunter daran, dass jede Waffe einen eigenen Skriptpfad braucht, um das Upgrade zu ermöglichen. Insofern also alle Waffen hinzugefügt werden sollen, dürfte da noch einiges an Aufwand bevorstehen...

Spielspaß-Garant auf dem Vormarsch

Bedenke, dass das Bildmaterial aus einer frühen Forge-Version stammen dürfte. Folglich sind Fehlermeldungen und Abstürze hier nicht ausbleibend. Der Großteil Letzterer dürfte sich aber spätestens zur Release-Version verabschiedet haben. 

Traditionell ist die Schmiede zudem mit einem "Budgetsystem" ausgestattet, dass die Anzahl der platzierbaren Objekte entlang der verfügbaren Rechenleistung limitieren muss. Allerdings profitiert man auch hier von der Power einer Series X (opens in new tab) oder S (opens in new tab). Infolgedessen dürfte uns die stark nach oben korrigierte Budgetgrenze ebenso wenig Sorge bereiten.

Bleibt also zur noch die Wartezeit zu überbrücken, bis wir endlich in den Genuss der Schmiede und ihrer -inhalte kommen. Passenderweise haben die Entwickler mit der bevorstehenden Koop-Kampagnen-Option den passenden Überbrückungsinhalt schon parat. Und entlang der vorangegangenen Gameplay-Leaks (opens in new tab) aus der Testphase dürfte uns hier eine vielversprechende Ergänzung bevorstehen...

Christian Schmidt

Als Redakteur bei TechRadar Deutschland beschäftigt sich Christian Schmidt primär mit den Themen Gaming sowie PC-Hardware.



Erreichbar ist Christian unter der Mailadresse cschmidt[at]purpleclouds.de.

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