Apple gelang gerade ein Riesenerfolg bei den Smartphone-Verkäufen

iPhone 13
(Bildnachweis: TechRadar)

Durch die frühe Nachfrage nach dem iPhone 13 (Öffnet sich in einem neuen Tab) konnte Apple den zweiten Platz auf dem weltweiten Smartphone-Markt zurückerobern, aber die anhaltende Knappheit an Komponenten wirkt sich schließlich auf die Verkaufszahlen aus.

Nach den neuen Zahlen von Canalys konnte Apple seinen Anteil im Vergleich zum Vorjahr von 12 % auf 15 % steigern, während der Anteil von Xiaomi (Öffnet sich in einem neuen Tab)mit 14 % unverändert blieb. Auch bei Samsung (Öffnet sich in einem neuen Tab), dem langjährigen Marktführer, hat sich der Anteil mit 23% nur minimal verändert.

Das Gesamtvolumen ging jedoch um 6 % zurück, da die Anbieter Schwierigkeiten hatten, die Nachfrage zu befriedigen. Mehrere Branchen, nicht nur der Mobilfunksektor, haben mit einer Verknappung von Schlüsselkomponenten wie Chips aufgrund der Coronavirus-Pandemie zu kämpfen.

Weltweite Smartphone-Verkäufe

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Als sich Covid-19 auf der ganzen Welt ausbreitete, erließen die Regierungen Ausgangssperren und Maßnahmen zum Social Distancing, die sich unweigerlich auf die Nachfrage nach Unterhaltungselektronik, einschließlich Smartphones, auswirkten.

Viele Menschen verzögerten ihre Einkäufe aus wirtschaftlichen Gründen oder weil sie physisch nicht in der Lage waren, einen Laden aufzusuchen, oder verzichteten darauf. Infolgedessen reduzierten die Verkäufer ihre Aufträge und die Produktion wurde zurückgefahren.

Die Hersteller von Bauteilen hatten Mühe, mit der wieder anziehenden Nachfrage Schritt zu halten, und es ist unklar, wann die Probleme enden werden. Analysten gehen davon aus, dass sich die Situation erst im nächsten Jahr normalisieren wird.

"Der Hunger nach Chipsätzen ist wirklich da", sagt Ben Stanton, Principal Analyst bei Canalys. "Die Smartphone-Industrie versucht, die Produktion von Geräten so gut es geht zu maximieren. Auf der Angebotsseite erhöhen die Chipsatzhersteller die Preise, um zu verhindern, dass zu viele Geräte bestellt werden, und versuchen so, die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage zu schließen. Trotzdem wird sich die Knappheit bis weit ins Jahr 2022 hinein nicht verringern. Aus diesem Grund und wegen der hohen Kosten für den weltweiten Transport haben die Smartphone-Hersteller die Preise für ihre Geräte nur widerwillig erhöht.

Da sich die Branche auf die wichtigsten Shopping-Saisons vorbereitet, wurde den Einzelhändlern und Anbietern geraten, über den Tellerrand zu schauen, um die Herausforderungen bei den Lagerbeständen und Preisen zu meistern.

"Die Lagerbestände der Vertriebskanäle für Smartphones gehen bereits zur Neige, und da immer mehr Kunden diese Verkaufsperioden wahrnehmen, wird die bevorstehende Nachfragewelle unmöglich zu befriedigen sein", so Stanton weiter. "Die Kunden sollten damit rechnen, dass die Rabatte für Smartphones in diesem Jahr weniger aggressiv ausfallen werden. Um Enttäuschungen bei den Kunden zu vermeiden, sollten Smartphone-Marken, deren Gewinnspanne begrenzt ist, darauf achten, andere Geräte wie Wearables und IoT zu bündeln, um gute Anreize zu schaffen."

Steve McCaskill is TechRadar Pro's resident mobile industry expert, covering all aspects of the UK and global news, from operators to service providers and everything in between. He is a former editor of Silicon UK and journalist with over a decade's experience in the technology industry, writing about technology, in particular, telecoms, mobile and sports tech, sports, video games and media.