Skip to main content

Google Pixel 3a

Bekommt das Pixel 3a eine A-Bewertung?

Das Google Pixel 3a
Image credit: TechRadar

Benutzeroberfläche und Zuverlässigkeit

Das Pixel 3a wird mit dem serienmäßigen Android 9 geliefert, mit seinen stabilen, nützlichen Funktionen wie adaptive Helligkeit, Gestennavigation und adaptiver Batterie.  Während dies im Wesentlichen das gleiche Betriebssystem ist, das du im Moment auf fast jedem neuen Handy findest, erhältst du hier Android in seiner reinen Form, ungetrübt von Herstellerüberlagerungen.

Da es sich um "Stock"-Android handelt, werden Apps in einer Art App-Schublade versteckt. Auf diese kannst du zugreifen, indem du vom untern Bildschirmrand nach oben wischst. Schnelleinstellungen und Benachrichtigungen findest du, wenn du vom oberen Rand nach unten wischst. Ziehst du diese nach oben und hältst kurz, siehst du all deine kürzlich geöffneten Apps.

Das Google Pixel 3a läuft mit einem Snapdragon 670 Chipset, was eine deutliche Verschlechterung zum Snapdragon 845 des Pixel 3 darstellt. Du merkst das, wenn du das Phone benutzt: das Interface fühlt sich etwas langsamer an, Apps brauchen länger zum Laden und es dauert einen Moment, bis dein Telefon zum Leben erwacht, nachdem du deinen Finger auf den Fingerabdruckscanner gelegt hast.

Dies fällt dir jedoch nur auf, wenn du das Pixel 3a mit einem anderen Spitzen-Smartphone vergleichst und im Allgemeinen ist die Benutzeroberfläche schnell genug. Ein schneller Wechsel zwischen Apps oder das gleichzeitige Öffnen vieler Apps verlangsamt das Interface ein wenig, aber niemals so stark, dass es die Leistung beeinträchtigt.

Ein wesentlicher Vorteil beim Kauf eines Google Pixel Phones ist, dass neue Updates von Android schneller eingeführt werden. Das Google Pixel 3a erhält Android Q vor vielen anderen Mobilgeräten zuerst.

Image credit: TechRadar

Image credit: TechRadar

Filme, Musik und Gaming

Mit dem eher kleinen Bildschirm wäre das Google Pixel 3a nicht unbedingt unsere erste Wahl, um darauf Spiele zu spielen oder Filme anzusehen, aber es lief tatsächlich überraschend gut.

Als wir PUBG Mobile spielten, war das Phone auf die höchsten grafischen Settings voreingestellt und ARK: Survival Evolved lief überraschend reibungslos. Da der Snapdragon 670 Chipsatz ziemlich mittelmäßig ist, vermuten wir, dass das Gerät für die Wiedergabe dieser Spitzen-Games optimiert wurde.

Nicht gerade ideal für die intensiven Spiele war das 5,6-Zoll Display. Unsere Daumen kamen uns ziemlich oft in die Quere und verdeckten den Bildschirm.

Sobald Google Stadia im November an den Start geht, wird das Pixel 3a zu einem der besten Gaming-Smartphones werden. Denn es wird als eines der ersten Smartphones diesen Service bekommen - zumindest initial.

Filme und Serien zu schauen, war auf dem kleinen Screen nicht das beste Erlebnis und wir sehnten uns oft nach einem halben oder ganzen zusätzlichen Zoll, den ein größeres Handy bieten würde. Die hohe Bildschirmauflösung war ein Pluspunkt, da der gestreamte Inhalt wirklich hochwertig aussah.

Die größte Enttäuschung im Bereich Medien ist die Audioqualität des Pixel 3a. Die über die Lautsprecher abgespielte Musik klang blechern, vor allem bei höheren Lautstärken, mit wenig Bass oder sauberen Höhen. Bei Schüssen in einem Spiel oder bei Dialogen in einer Serie war der Unterschied kaum spürbar, aber als wir Spotify auflegten um das Haus damit zu beschallen, konnten wir es deutlich hören.

Image credit: TechRadar

Image credit: TechRadar

Leistung und Benchmarks

Nicht sehr überraschend, dass das Google Pixel 3a angesichts seines mittelmäßigen Chipsatzes auch einen mittleren Wert von 5.070 in unseren Benchmarktests erzielte.

Das ist eine durchaus akzeptable Punktzahl - sie ist nur geringfügig kleiner als der Score von 5.311 des iPhone 7 (englischsprachig) - obwohl sie weit hinter der ursprünglichen Punktzahl des Pixel 3 von 8.336 zurückbleibt und es wird sich nicht mit aktuellen Smartphones messen können, die zudem auch noch etwas mehr kosten.

Wie wir schon sagten, war der Prozessor überraschend schnell beim Spielen von Games.

Dies deutet darauf hin, dass Google den Prozessor gut optimiert hat. Während wir im Alltagsgebrauch einige Probleme mit der Leistung bemerkten, beispielsweise beim Navigieren durch die Benutzeroberfläche oder wenn es längere Wartezeiten gab, wenn die Nachbearbeitungssoftware der Kamera an den von uns aufgenommenen Bildern arbeitet, hat es unsere Erfahrung mit dem Mobiltelefon nicht ruiniert. Und die Schwachstellen waren wiederum nur im direkten Vergleich mit dem Pixel 3 überhaupt erst bemerkbar.