Pixel 8 Pro-Leak lässt Hoffnungen auf große Leistungssprünge schwinden

Das Pixel 8 Pro könnte den Vorgänger nicht durch subtile Updates ergänzen und so das eine Punktlandung für alle Google-Fans werden
(Bildnachweis: Future | Alex Walker-Todd)

Eine Reihe neuer Leaks ist aufgetaucht und gewährt Einblicke in die technischen Daten von Googles kommendem Flaggschiff-Smartphone, dem Pixel 8 Pro

Wie Brancheninsider Yogesh Brar über Twitter publik machte, dürfen wir uns beim Pixel 8 Pro auf ein 6,7-Zoll Quad HD Plus LTPO (Low-Temperature Polycrystalline Oxide) OLED-Display freuen, welches eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hz bietet und mit einem Dreifach-Kamerasystem bestückt wurde. 

Letzteres bietet jenseits vom 50-MP-Hauptobjektiv auch noch ein 64-MP-Ultraweitwinkelobjektiv sowie ein Teleobjektiv mit 48 Megapixel, sodass Nahaufnahmen wie auch festgehaltene Augenblicke aus der Ferne überzeugen dürften. Für Selfie-Fans ist außerdem noch eine 11-MP-Frontkamera verbaut, während optische Bildstabilisierung für knackscharfe und stabile Aufnahmen garantiert. 

Für die nötige Ausdauer bei der nächsten Fotosession garantiert ein 4.950-mAh-Akku, während Schnellladung mit bis zu 27 Watt eine kurze Verweildauer an der Steckdose in Aussicht stellt. Abgerundet wird das Pixel 8 Pro schließlich mit dem Google Tensor G3 SoC sowie einem Titan-Chip (zum Schutz sensibler Daten) einem Arbeitsspeicher von 12 GB und einer Speicherkapazität von bis zu 256 GB. Der Bildschirm selbst wird zudem mit einem Ultraschall-Fingerabdruckleser ausgestattet sein. 

Im Leak wird sogar ein Temperatursensor erwähnt, der erstmals bereits im Mai 2023 thematisiert wurde und unterhalb der Rückkamera platziert scheint. Warum ein Temperatursensor fragst du? Keine Ahnung! Sicher nicht das begehrteste Feature für ein neues Pixel und womöglich besser bei einer der besten Smartwatches aufgehoben, aber na ja ... wir nehmen, was wir bekommen, oder?

Pixel 7 Pro Remastered

Moment mal ... dir kommen diese Spezifikationen auch bekannt vor? Dann liegt das vermutlich daran, dass wir viele der Werte und Funktionen bereits in ähnlicher Form vom Pixel 7 Pro gewohnt sind. So kennen wir beispielsweise auch den LTPO OLED schon, der auch beim Pixel 8 Pro mit 3.120 x 1.440 Pixeln auflösen dürfte. Und auch der Speicher ist identisch, wie die Auswahl zwischen 128- sowie 256-GB-Variante. Zumindest war Google beim Fingerabdruckleser etwas kreativer und ersetzte somit den optischen Sensor mit einer moderneren Ultraschallalternative. 

Ich will dem Pixel 8 Pro aber auch keinesfalls seine Verbesserungen absprechen. Denn auch wenn viele Inhalte einem treuen Fan bekannt vorkommen könnten, so darf man doch auf mehr Power dank des neuen Tensor G3 Chips hoffen und somit alsbald auch in den aufwendigsten Videospielen auf dem Smartphone glänzen. Und auch die Kameraleistung könnte einmal mehr eine Schippe draufpacken, wo doch Ultraweitwinkel und Nahaufnahmen weiter optimiert scheinen. 

Analyse: Kein Überflieger, aber womöglich eine Punktlandung

Die neuesten Gerüchte rund um das Pixel 8 Pro spalten die Google-Smartphone-Fans ohne jeden Zweifel in zweierlei Lager auf:

Die einen, die werden es lieben, werden sich über die subtilen Verbesserungen freuen und dürfen noch immer auf eine bessere Akkulaufzeit, optimierten Makrofokus und weitere Annehmlichkeiten hoffen, die das Pixel 8 Pro zu dem Smartphone machen, was man sich als Fan des Pixel 7 Pro wünscht.

Allerdings gibt es eben noch eine zweite Gruppe ... und die dürfte, wie auch ich aktuell, womöglich etwas ernüchtert von den teils marginalen Änderungen sein. Es scheint so, als würde Google mit seinem neuesten Mobilgerät auf Nummer sicher gehen wollen ... und diese Sicherheit könnte sich als Risiko entpuppen. 

Noch ist aber ja längst nicht aller Tage Abend und so haben wir noch einige Wochen vor uns, bis der Pixel-7-Pro-Nachfolger tatsächlich die Online-Shops schmückt. 

Bis zum Oktober (voraussichtliche Releaseperiode des Pixel 8 Pro) versüßen uns aber zweifelsfrei schon andere Vertreter wie Nothing und Honor den Smartphone-Sommer, bringen beide Hersteller doch vielversprechende Nachfolger zu einigen hervorragenden Vorgängermodellen auf den Markt. 

Christian Schmidt
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