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XMG-Laptops bekommen GeForce RTX 3000- und Ryzen 5000-Upgrade

XMG NEO 17
(Image credit: Schenker Technologies/XMG)

Passend zum Release der neuen mobilen GeForce-GPUs von Nvidia und der mobilen Ryzen-CPUs von AMD kündigt auch der Leipziger PC- und Laptophersteller Schenker Technologies Refreshes seiner Gaming-Laptops an, die unter der Marke XMG geführt werden – und wie nicht anders zu erwarten war, wird bei den Specs nicht gegeizt.

Insgesamt kommen vier Modelle unters Messer, konkret die 15- und 17-Zoll-Varianten der XMG NEO- und XMG PRO-Reihen und bekommen, um sie besser von ihren Vorgängern unterscheiden zu können, das Kürzel „E21“ angehängt – optisch verändert sich nämlich so gut wie nichts.

XMG NEO 17

(Image credit: Schenker Technologies/XMG)

XMG NEO

Die auf pure Leistung getrimmte NEO-Reihe bekommt entsprechend nur die besten Komponenten. Folgende Kombinationen stehen sowohl beim NEO 15 als auch beim NEO 17 zur Verfügung:

Den AMD Ryzen 9 5900H (8 Kerne, Basistakt von 3,3 GHz und Boost-Takt von 4,6 GHz) bekommt man ausschließlich in Kombination mit der Nvidia GeForce RTX 3080 Max-P mit 16 GB VRAM, während der nicht ganz so leistungsfähige Ryzen 7 5800H mit der RTX 3060, RTX 3070 und RTX 3080 mit jeweils 6, 8 und 16 GB VRAM kombiniert werden kann, auch alle in der Max-P-Ausführung. Darüber hinaus kann man natürlich zwischen verschiedenen DDR4-RAM- und SSD-Konfigurationen wählen, beginnend mit 16 GB bzw. 500 GB.

Die Display-Varianten bleiben wie gehabt: Zur Auswahl steht ein 240 Hz Full-HD-Display und ein 165 Hz WQHD-Display, beide mit IPS-Panels.

Was noch vor wenigen Jahren in großen, schweren Gehäusen gesteckt hätte, passt jetzt beim XMG NEO 15 in ein Gerät mit einer Größe von 359,8 × 243 × 26 mm (B × T × H) und einem Gewicht von 2,1 kg. Der NEO 17 hingegen misst 395,7 × 260,8 × 27,45 mm bei 2,5 kg Gewicht.

Beides zwar weder Leichtgewichte noch besonders kompakte Geräte, aber bei einer solchen Leistung gibt es eben nicht allzu viel Spielraum.

Die Größe des Akkus wird in Wattstunden angegeben, daher müssen wir selbst testen, wie lang der Akku hält. Auffällig jedoch ist, dass der Akku des 15-Zollers mit 93 Wh 50 % größer ist als der des NEO 17 mit 62 Wh. Wenn das so stimmt, dürfte der die 15-Zoll-Variante wesentlich länger halten, sollte man mal unterwegs spielen wollen.

XMG PRO 15

(Image credit: Schenker Technologies/XMG)

XMG PRO

Im Gegensatz zur NEO-Reihe setzt XMG bei der PRO-Reihe auf etwas weniger Power und mehr Portabilität. So beschränken sich die GPU-Optionen auf eine Nvidia RTX 3080 oder RTX 3070, jeweils in den ausgeglicheneren Max-Q-Ausführungen, während man sich hier nicht für die Prozessoren von AMD entschieden hat und stattdessen weiterhin auf den Intel Core i7-10870H mit 8 Kernen, 4,2 GHz Basis- und 4,8 GHz Boost-Takt setzt.

Das PRO 15 ist künftig mit einem von drei verschiedenen Displays erhältlich: 4K OLED, FHD IPS 144 Hz mit G-Sync und FHD IPS 300 Hz. Beim PRO 17 bleibt nur Letzteres gleich: Die 144-Hz-Option mit G-Sync fällt gänzlich weg und das 4K-OLED-Display wird durch ein 4K-IPS-Display ersetzt.

Da es sich, wie erwähnt, um einen Gaming-Laptop mit Schwerpunkt auf Tragbarkeit handelt, sind die beiden Varianten entsprechend kleiner und leichter als die beiden NEOs. Der PRO 15 ist hier 357,5 × 238 × 19,8 mm groß und bringt „knapp unter 2 kg“ auf die Waage, während der größere PRO 17 395,9 × 264,95 × 19,9 mm misst und 2,3 kg wiegt.

Beide Varianten kommen mit einem 73-Wh-Akku, weshalb wir davon ausgehen würden, dass der größere PRO 17 wegen des größeren Displays bei sonst identischer Ausstattung etwas schlechter durch den Tag kommen dürfte als der PRO 15.

XMG PRO 15

(Image credit: Schenker Technologies/XMG)

Preis und Verfügbarkeit

In ihren jeweiligen Basiskonfigurationen kosten der XMG NEO 15, NEO 17, PRO 15 und PRO 17:

  • XMG NEO 15 / 17 (AMD Ryzen 7 5800H, Nvidia GeForce RTX 3060 Max-P, 16 GB DDR4-RAM, 500 GB Samsung SSD 970 EVO Plus, 165 HZ WQHD): 1.699 bzw. 1.749 Euro
  • XMG PRO 15 / 17 (Intel Core i7-10870H, Nvidia GeForce RTX 3070 Max-Q, 300 Hz FHD IPS): 1.949 bzw. 1.979 Euro.

Alle vier Geräte sollen ab Ende Januar vorbestellbar und ab Ende Februar lieferbar sein.

Eugen Wegmann ist Online-Redakteur für PurpleClouds Deutschland GmbH / TechRadar Region DACH und zuständig für Gaming und Computer-Hardware.