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Project Cambria ist Metas wichtigstes VR-Headset im Moment

Project Cambria VR headset
(Image credit: Meta)

Meta setzt offenbar große Hoffnungen in das Projekt Cambria, denn aus einem durchgesickerten internen Memo geht hervor, dass das kommende VR-Headset derzeit eine der wichtigsten Investitionsmöglichkeiten für Meta ist.

Das Cambria, das als High-End-Nachfolger des äußerst beliebten Meta Quest 2 (früher Oculus Quest 2) angekündigt ist, wird mit völlig neuen AR- und Gesichtserkennungsfunktionen ausgestattet sein. Auch wenn sie wahrscheinlich weiterhin für Spiele genutzt werden wird, scheint Meta sie eher für geschäftliche und industrielle Zwecke zu nutzen - ein Risiko, das sich erst noch auszahlen muss (via Reuters (opens in new tab)).

Denn Meta hatte in letzter Zeit finanziell gesehen eine schwere Zeit. Nachdem bekannt wurde, dass Facebook Anfang des Jahres erstmals einen Rückgang der täglichen Nutzerzahlen verzeichnete, sank auch der Aktienkurs. Dieser Rückgang wurde durch den allgemeinen wirtschaftlichen Abschwung noch verstärkt, der laut CEO Mark Zuckerberg "einer der schlimmsten" der jüngeren Geschichte sein könnte. Als Reaktion darauf hat Meta zahlreiche Projekte wie den Apple Watch-Konkurrenten gestrichen, Stellen abgebaut und sich auf die seiner Meinung nach wichtigsten Chancen konzentriert.

Neben Cambria will Meta Berichten zufolge auch Reels - seine TikTok-ähnlichen Kurzvideos - verbessern, um die Auffindbarkeit zu erhöhen und Anzeigen zu schalten, um die Einnahmen zu steigern.

Kann Project Cambria dem Hype gerecht werden? (Image credit: Meta)

Was die VR-Bemühungen angeht, haben wir noch nicht gesehen, was das Cambria kann, aber die kürzlich gemunkelten Spezifikationen lassen es nach einer soliden Verbesserung gegenüber dem Quest 2 klingen. Allerdings wird es wahrscheinlich verdammt viel mehr kosten: Viele Analysten rechnen mit einem Preis von mindestens 800 US-Dollar. 

Angesichts des hohen Preises müssen Unternehmen davon überzeugt werden, dass Metas neues Gerät für die Verbesserung der Produktivität am Arbeitsplatz unverzichtbar ist, sonst könnte es für den Social-Media-Giganten ein schwerer Schlag ins Wasser werden. Ob Gamer die Lücke füllen werden, indem sie die verbesserte Hardware nutzen, um die besten VR-Spiele zu spielen, bleibt abzuwarten. 

Mit einem voraussichtlichen Veröffentlichungsdatum im Jahr 2022 müssen wir wahrscheinlich nicht mehr lange warten, bis Meta sein Headset richtig vorstellt - und dann können wir alle entscheiden, ob es eine lohnende Investition ist oder nicht.

William Schubert
William Schubert

William Schubert ist Freier Content Creator bei TechRadar Deutschland und für die Bereiche YouTube, Gaming, Filme und Serien und VR zuständig.


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