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Panasonic wird in Europa keine eigenen TV-Geräte mehr produzieren

Panasonic HZ1500
(Image credit: Panasonic)

Dein nächster Panasonic-Fernseher wird nicht von Panasonic selbst hergestellt. Nun, zumindest nicht ganz.

In einer internen Mitteilung, die Anfang der Woche an die Mitarbeiter ging, wurde bekannt gegeben, dass das Unternehmen die Produktion von Fernsehern von seiner Fabrik in der Tschechischen Republik zu einem noch zu benennenden externen Unternehmen verlagern wird.

Ein Sprecher von Panasonic bestätigte die Nachricht gegenüber TechRadar und erklärte, dass die Produktion der Fernseher zwar an einen anderen Ort verlagert wird, aber "die Forschung und Entwicklung in Japan und in Europa (Langen, Deutschland) die führende Bildqualität, die du von uns kennst, kontinuierlich weiterentwickeln wird".

Der Grund für die Verlagerung ist laut Panasonic, "unser TV-Geschäft sowohl auf globaler als auch auf europäischer Ebene profitabel zu machen" und sagt, dass der Schritt dem ähnelt, den andere TV-Hersteller in der Branche in den letzten Jahren gemacht haben.


Analyse: Vielleicht merkst du einen Unterschied ... vielleicht aber auch nicht 

Inwieweit sich der Wechsel zu einem externen Hersteller auf die Qualität der Fernseher auswirkt, werden wir erst bei der Vorstellung des nächstjährigen Lineups erfahren, aber die Entscheidung ist es nicht wert, sich den Kopf darüber zu zerbrechen. 

Viele andere Unternehmen beziehen bereits Panels von anderen Herstellern - Sony und Samsung kaufen beispielsweise OLED-Panels von LG Display - und schaffen es trotzdem, ihre eigenen Akzente zu setzen, damit die Fernseher anders aussehen und sich anders anfühlen.

Dennoch hat Panasonic Jahr für Jahr einige der besten OLED-Fernseher hergestellt, und die Schließung dieses Werks könnte sich auf die Leistung dieser Fernseher auswirken, auch wenn es keine unmittelbaren Unterschiede gibt. 

Glücklicherweise hat Panasonic versprochen, seine Forschungs- und Entwicklungsabteilungen in Betrieb zu halten. Das bedeutet, dass wir weiterhin Innovationen von der Marke sehen werden - und wenn diese Innovationen dank der Auslagerung der Panels nun zu einem niedrigeren Preis angeboten werden, dann ist das für alle ein Gewinn.

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Franziska Schaub

Franziska Schaub ist Chefredakteurin bei TechRadar Deutschland und unter anderem verantwortlich für die Bereiche Smartphones, Tablets und Fitness.


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