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Intel Arc Alchemist Grafikkarten könnten erst im Juni erscheinen

Intel Arc Alchemist GPU
(Bildnachweis: Intel)

Intels Arc Alchemist Desktop-Grafikkarten könnten erst im Mai, vielleicht sogar erst Anfang Juni erscheinen – heißt es zumindest in der Gerüchteküche.

Das behauptet Igor’s Lab (Öffnet sich in einem neuen Tab), eine sonst recht zuverlässige Quelle für Leaks. Igor zufolge sollen die drei Top-Modelle der Achemist-Reihe – also die Flaggschiff- und Higher-End-Grafikkarten mit jeweils 512, 448 und 384 EU (Execution Units) – nämlich zwischen dem 2. Mai und dem 1. Juni erscheinen.

Auch wenn es sich um ein Gerücht handelt, ergibt es durchaus Sinn. Ursprünglich hatten wir gehofft, Arc Alchemist Desktop-Grafikkarten im ersten Quartal zu sehen, doch Intel hat im Februar angekündigt, dass sie erst im zweiten Quartal erscheinen sollen. Mai liegt genau in der Mitte dieses Zeitraums und außerdem deuten andere Gerüchte darauf hin, dass ein Release im April wahrscheinlich etwas optimistisch ist.

Wie immer sollte man diese Informationen mit Vorsicht genießen. Igor geht davon aus, dass die Eignungsmuster – also fertige Karten, die Intel zum Testen an Partner verschickt – erst in ein oder zwei Wochen bereit sind.


Analyse: etwas schnell machen oder etwas richtig machen?

Igor spekuliert darüber, warum Intel so lange braucht, um Arc Alchemist auf den Markt zu bringen. Seine Vermutung ist, dass Intel den Grafiktreiber perfektionieren will. Er schreibt: „Wenn sich meine eigenen Erfahrungen mit der jetzt gerade noch einmal mit neuesten Treibern getesteten DG1 mit den vermuteten Problemen decken, dann könnte es auf ein reines Softwareproblem hinauslaufen.“

Das würde auch Sinn ergeben, denn zu diesem späten Zeitpunkt ist es weniger wahrscheinlich, dass es Probleme mit der Hardware gibt. Vielmehr geht es eher darum, die Leistung des Treibers zu verbessern und sicherzustellen, dass er mit allen beliebten Spielen funktioniert.

Wie wir schon einmal gesagt haben: Intel hat eine einzige Chance auf einen ordentlichen Ersteindruck, wenn das Unternehmen ein Stück vom Grafikkartenmarkt schnappen will, der gerade ausschließlich von AMD und Nvidia okkupiert wird. Wenn die Treiber nicht von Anfang an reibungslos laufen, läuft Intel Gefahr, dass der Arc-Marke ein schlechter Ruf angehängt wird. Das darf unserer Meinung nach auf keinen Fall passieren, auch wenn das weitere Verzögerungen für Intel mit sich zieht.

Via VideoCardz (Öffnet sich in einem neuen Tab)

Redakteur – Gaming, Computing

Eugen Wegmann ist Online-Redakteur für PurpleClouds Deutschland GmbH / TechRadar Region DACH und zuständig für Gaming und Computer-Hardware.

E-Mail: ewegmann[at]purpleclouds.de

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