Endlich gibt es einen Grund, Bing zu benutzen

Orisa Star Sheep Skin
(Bildnachweis: Blizzard Entertainment )

Viele können kaum glauben, dass es endlich so weit ist – man kann die Suchmaschine Bing benutzen, um Punkte zu sammeln, die man gegen Overwatch 2-Münzen eintauschen kann. Dank Microsoft Rewards sind die Overwatch 2 Skins jetzt noch leichter zugänglich. Du kannst Bing und einige andere Methoden nutzen, um Microsoft Points für Preise wie Geschenkkarten, Gewinnspiele und jetzt auch für Overwatch 2-Münzen zu sammeln. 

Alles, was du tun musst, ist, dich in dein Microsoft-Konto einzuloggen und deine Punkte abzurufen. Wenn du Bing schon eine Weile nutzt und deine Punkte noch nicht eingelöst hast, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du schon ziemlich viele hast. Nachdem du herausgefunden hast, wie viele Punkte du hast, gehst du in den Bereich "Einlösen" des Stores und suchst nach "Overwatch 2". Hier findest du mehrere Optionen, aber die, die du suchst, ist der Overwatch Coins Digital Code. Sobald du die Anzahl der Münzen ausgewählt hast, bekommst du einen digitalen Code an deine Microsoft-E-Mail geschickt, den du im Battle.net einlösen kannst.

Nervenaufreibende Untersuchung

Zenyatta Toybot skin

(Image credit: Blizzard Entertainment )

Schauen wir uns die Zahlen für diese Belohnungspunkte an. Du kannst 200 Münzen für 1.800 Punkte, 500 Münzen für 5.000 Punkte oder 1.000 Münzen für 10.000 Punkte umtauschen. Du kannst also das neue Sternenschaf Orisa Bundle, das 1.900 Overwatch-Münzen kostet, für rund 20.000 Punkte bekommen. Oder du kaufst das neue Straßenläufer Genji Bundle im Wert von 1.500 Overwatch-Münzen für 15.000.

Wenn du jedoch wirklich Punkte sparen willst, ist es vielleicht sinnvoller, 200 Münzen zu kaufen und von dort aus aufzustocken. Der Orisa-Skin kostet dich nur 17.100 Punkte und der Genji-Skin 13.500 Punkte, wenn du diese Methode anwendest und nur 200 Münzen auf einmal bekommst. Das ist zwar eine tolle Möglichkeit, das Beste aus deinen Microsoft-Punkten zu machen, aber es ist nicht so einfach wie der Kauf größerer Pakete. Es ist ein wenig kontraintuitiv, aber es ist der beste Weg, um das meiste für dein Geld zu bekommen. Und da die Preise für Overwatch Skins in ungeraden Zahlen steigen, ist es einfacher, 500 oder 1.000 Münzen zu kaufen. 

Das mag zwar mühsam erscheinen, ist aber nicht so schwer, wie es aussieht, und kann dir Geld sparen. Du solltest bedenken, dass 1000 Overwatch-Münzen gut 10 Euro kosten, was umgerechnet 10.000 Microsoft-Punkten entspricht, die du praktisch für nichts bekommst.

Kiriko goth skin

(Image credit: Blizzard Entertainment )

Mit den Microsoft-Punkten kannst du zwar Geld sparen, aber sie sind nicht aus dem Nichts aufgetaucht – es braucht eine Menge Zeit, um die Punkte zu sammeln. Es ist wichtig zu wissen, dass Mitglieder der Stufe 1 bis zu 5 Punkte pro Tag und 150 Punkte pro Monat verdienen, wenn sie über Bing auf dem PC oder Handy suchen.

Mitglieder der Stufe 2 hingegen erhalten bis zu 20 Punkte täglich und 600 Punkte monatlich. Wenn du also ein Fan des neuen Sternenschaf Orisa Skins bist, brauchst du sage und schreibe 4.000 Tage oder 11 Jahre, wenn du ihn dir rein durch Bing finanzieren willst. 

Verstörende Realität

Genji Street Runner skin

(Image credit: Blizzard Entertainment )

Ich kann mich nicht entscheiden, ob man sich durch diesen neuen Hack gerechtfertigt oder abgezockt fühlen soll. Einerseits kann man endlich denjenigen ins Gesicht lachen, die einem vorwerfen, dass man Bing verwendet. Andererseits ist es aber auch ziemlich traurig, dass es ein ganzes Jahrzehnt mit Bing braucht, um einen kostenlosen Skin in Overwatch 2 zu bekommen. Sind die Leute wirklich so verzweifelt?

Die traurige Antwort lautet: Ja. In der heutigen Energiekrise können es sich viele nicht leisten, Geld für Dinge wie Skins auszugeben. Dennoch will man trotzdem die Funktionen genießen, die im ersten Overwatch kostenlos waren. Fürs Erste werde ich also Bing als Suchmaschine benutzen. Es mag albern erscheinen, aber nach meinem nächsten großen Kauf in acht Jahren werde ich derjenige sein, der lacht!

Ich bin Michael und ich beschäftige mich vor allem mit den Themen Gaming, Nintendo und Audio. Noch bevor es mich zu TechRadar Deutschland verschlagen hat, absolvierte ich an der Akademie für Neue Medien eine Kompaktausbildung zum Crossmedia-Journalist. Dort lernte ich nicht nur das journalistische Handwerk, sondern auch wie man moderiert und gute Kurzfilme produziert. Nun bin ich bei TechRadar Deutschland als Volontär gelandet und tierisch froh, leidenschaftlich über Videospiele, Gaming und Tech zu schreiben.

Erreichbar bin ich unter mwinkel[at]purpleclouds.de.

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