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Dieses gute günstige Smartphone bekommt einen Nachfolger mit einer kuriosen Änderung

Redmi Note 10
(Image credit: Srivatsa Ramesh)

Eines unserer beliebtesten günstigen Smartphones des letzten Jahres ist das Xiaomi Redmi Note 10 Pro, ein preisgünstiges Kraftpaket mit einem großartigen Bildschirm und einer hochauflösenden Hauptkamera (obwohl es nicht in unser offizielles Ranking der günstigen Smartphones aufgenommen wurde, da sein Preis ein wenig über dem liegt, was wir erlauben). Jetzt sieht es so aus, als bekäme dieses Modell einen Nachfolger.

Ein Informant im chinesischen Social-Media-Netzwerk Weibo hat die technischen Daten des Redmi Note 11 und des Note 11 Pro veröffentlicht und uns damit einen ersten Blick auf zwei Geräte gewährt, die bisher noch nicht oft geleakt wurden. Dies ist mit Vorsicht zu genießen, da der Leaker nicht der größte der Welt ist.

Dem Leak zufolge wird das Redmi Note 11 über eine 50MP-Hauptkamera und eine 16MP-Frontkamera, einen 120Hz-Bildschirm, einen 5.000mAh-Akku und eine 33W-Ladestation verfügen - es ist erwähnenswert, dass der Bildschirm und die Kameraspezifikationen Verbesserungen gegenüber dem Note 10 sind, während der Akku und die Ladestation die gleichen sind wie bei diesem älteren Gerät. Darüber hinaus soll es sich bei dem Chipsatz um einen MediaTek Dimensity 810 handeln, und das Display ist ein LCD, was eigentlich ein Downgrade gegenüber dem AMOLED Note 10 wäre.

Die aufgelisteten Spezifikationen des Note 11 Pro sind fast identisch mit denen des Note 10 Pro, aber die Ladegeschwindigkeit ist mit 67W schneller, es soll zwei Lautsprecher von JBL geben und es wird ein Dimensity 920 Chipsatz verwendet.

Es ist wichtig, das Offensichtliche zu erwähnen: Diese Listen sind unvollständig, und es könnte noch viel mehr über diese Geräte herausgefunden werden, da sie ansonsten ähnlich wie ihre Vorgänger klingen. 

Der Leaker nennt auch Preise für die Geräte in verschiedenen Konfigurationen, die jeweils bis zu 8 GB RAM und 256 GB Speicherplatz erreichen, aber da die Preise in China von denen auf der ganzen Welt abweichen können, sind umgerechnete Preise als Vorhersage für den Preis außerhalb Chinas fast nutzlos. Stattdessen ist mit ähnlichen Preisen wie bei der Note 10-Serie zu rechnen.

Wir müssen auf weitere Leaks zum Redmi Note 11 und Note 11 Pro warten, um uns ein besseres Bild von den Geräten machen zu können. Handy-Fans könnte jedoch ein interessantes Merkmal der neuen Geräte aufgefallen sein, das auf eine große Veränderung auf dem Smartphone-Markt hindeutet.


Smartphone for Snapdragon Insiders

Ein von Snapdragon entwickeltes Smartphone (Image credit: Future)

Analyse: Snapdragoff

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Lange Zeit waren die Snapdragon-Chipsätze von Qualcomm in der überwiegenden Mehrheit der Smartphones zu finden. Die 400er- und 600er-Serien wurden in preisgünstigen Geräten eingesetzt, die 700er-Chips in Geräten der Mittelklasse und die 800er-Serien im oberen Preissegment in Premium-Smartphones.

In den letzten Jahren hat sich jedoch ein Wandel vollzogen: MediaTek, das seine Chipsätze bisher nur für einige wenige kleine oder Low-End-Handys pro Jahr zur Verfügung gestellt hat, hat ein rasantes Wachstum hingelegt, und wir sehen seine Technologie in immer mehr Smartphones.

Die Redmi Note-Modelle sind ein gutes Beispiel dafür. Das Note 10 und 10 Pro verwendeten den Snapdragon 678 bzw. 732G, aber das neue Leak deutet auf MediaTek Silicon hin. Xiaomi hat diese Umstellung auch für sein Xiaomi 11T vorgenommen, das den Dimensity 1200 anstelle von Snapdragon-Prozessoren wie seine Familienmitglieder verwendet.

Diese Umstellung ist jedoch nicht nur bei Xiaomi zu beobachten. Das OnePlus Nord hatte Snapdragon, aber das Nord 2 hatte Dimensity, und das gleiche Muster geschah vom Vivo X60 Pro zum Vivo X70 Pro; die Liste geht weiter.

Die Abkehr von der Snapdragon-Hegemonie zeigt eine Veränderung in der Dynamik der mobilen Stromversorgung - MediaTek wurde als der rauflustige Außenseiter gesehen, und wie Adam Sandlers Figur in Spiel ohne Regeln gelingt ihnen ein erfolgreicher Macht-Coup.

Warum also entscheiden sich Marken für MediaTek und nicht für Snapdragon? Nun, das ist schwer zu sagen, zumal jede Marke wahrscheinlich einen anderen Grund hat, aber da die Chipsätze von MediaTek früher ausschließlich in preiswerten Handys verwendet wurden, ergibt sich ein möglicher Grund. Es ist denkbar, dass die Prozessoren von MediaTek einfach günstiger sind, so dass die Hersteller die Preise für ihre Geräte niedrig halten können.

Ein zweiter Grund, der mit dem ersten zusammenhängt, ist die Leistung dieser Prozessoren. Wenn man früher "MediaTek" auf der Liste der technischen Daten eines Telefons sah, ging man davon aus, dass das Gerät schwach ist. Das ist aber nicht mehr der Fall, denn die Dimensity-Chipsätze holen in Sachen Leistung gegenüber den Snapdragon-Chips auf.

Diese Prozessorvielfalt könnte sich also auch in Zukunft fortsetzen. Wir würden nicht erwarten, dass in Spitzen-Smartphones MediaTek-Chipsätze zum Einsatz kommen, da das Unternehmen noch nichts hat, was mit dem leistungsstarken Snapdragon 888 konkurrieren könnte, aber im unteren und mittleren Marktsegment tut sich eine Menge.

Franziska Schaub

Franziska Schaub ist Chefredakteurin bei TechRadar Deutschland und unter anderem verantwortlich für die Bereiche Smartphones, Tablets und Fitness.


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