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Der Callisto Protocol-Trailer lässt uns an Alien 3 und Dead Space denken

Mann im Astronautenanzug auf den Knien, der besiegt aussieht und eine Waffe hält
(Image credit: Sony)

Der Sci-Fi-Horror The Callisto Protocol beglückte uns während der State of Play mit einem neuen Trailer und einem tiefen Einblick in das, was ihn so gruselig macht.

Glen Schofield, der Schöpfer von Dead Space, kehrt mit seinem selbsternannten "völlig neuen Ansatz für das Sci-Fi-Survival-Horror-Genre" zu seinen Wurzeln zurück. Und er macht keine Witze: Der Trailer ist eine Mischung aus Zwischensequenzen, Gameplay und ein paar Extras für die Show - und er sieht großartig aus. Dead Space-Fans werden nicht enttäuscht sein.

In einem PlayStation-Blogbeitrag (opens in new tab) hat Schofield außerdem weitere Details zum Spiel verraten.

Das Callisto-Projekt spielt vor der gespenstischen Kulisse von Jupiters totem Mond Callisto im Jahr 2320. Die Handlung erinnert an Alien 3: Die Insassen des Black Iron Prison müssen um ihr Leben kämpfen - allerdings haben sie es nicht mit Außerirdischen zu tun, sondern mit einem "mysteriösen Ausbruch". 

Sowohl die Wärter als auch die Insassen mutieren zu Cronenberg'schen Monstern, die Biophage genannt werden und - seien wir ehrlich - wahrscheinlich das Ergebnis von dubiosen Machenschaften der United Jupiter Company sind. Wir schlüpfen in die Rolle von Jacob Lee, der ums Überleben kämpft und die Geheimnisse des Unternehmens aufspürt.  

Im Blogpost erklärt Schofield, dass das Entwicklerteam das so genannte Horror Engineering verwendet hat, um "unvergessliche Schrecken zu erzeugen". Er führt weiter aus: "Es geht darum, Atmosphäre, Spannung, Brutalität, Hilflosigkeit und Menschlichkeit zu vereinen, um die Spieler zu begeistern ... und sie hoffentlich zu Tode zu erschrecken."

Die Atmosphäre spielt dabei eine große Rolle, denn die Beleuchtung macht die dunklen, gruseligen Ecken noch unheimlicher. Natürlich gibt es auch das 3D-Audio der PS5, das "akustisches Raytracing, Beugung und Portaling" nutzt, um die SpielerInnen vollständig in die Welt eintauchen zu lassen.

Glücklicherweise wird sich The Callisto Protocol nicht auf Jump Scares verlassen, um den Horror zu steigern - obwohl es sich nach einer wilden Fahrt anhört. "Manchmal lassen wir den Spielern Zeit, um zu verschnaufen, und manchmal überraschen wir sie mit zwei oder drei Schrecken hintereinander.  Wir wollen, dass dein Herz bei jedem Ticken der fantastischen Haptik der PS5 höher schlägt", verrät Schofield.

Und natürlich gibt es die Mischung aus Nahkampf und Third-Person-Shooter-Gameplay für das totale Gemetzel. Ausgestattet mit einer Schwerkraftwaffe namens GRP - der Waffe eines Wärters, mit der er die Häftlinge bändigen kann - kann Jacob seine Gegner nach Herzenslust einfrieren und durch die Gegend werfen.

Aber, wie Schofield betont, ist er kein Soldat. Die Spieler sollen sich "hilflos fühlen" und jede Begegnung ist ein Kampf auf Leben und Tod. Du wirst auch nach Ressourcen schnorren, also freu dich darauf.

The Callisto Project erscheint am 2. Dezember 2022. Bei Vorbestellungen im PlayStation Store gibt es ein spezielles Contraband Pack, das Ressourcen und vielleicht auch Waffen enthält, um den Kampf etwas erträglicher zu machen.     

William Schubert ist Freier Content Creator bei TechRadar Deutschland und für die Bereiche YouTube, Gaming, Filme und Serien und VR zuständig.


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