Nintendo Switch 2: Furukawa deutet Abwärtskompatibilität an

Metroid Dread auf der Nintendo Switch OLED (Nintendo Switch 2)
(Bildnachweis: Future)

Die Hardware der Nintendo Switch 2 könnte abwärtskompatibel mit bestehenden Systemen sein. Das geht aus Nintendos jährlicher Aktionärsbefragung hervor.

Über die Nintendo Switch 2 wird schon lange gemunkelt, da die Hardware der ursprünglichen Konsole immer älter wird. Schließlich kam diese 2017 auf den Markt, und viele Spiele, die später erschienen, laufen alles andere als optimal. Deshalb ist die jüngste Fragerunde mit dem Präsidenten von Nintendo, Shuntarō Furukawa, eine der spannendsten Entwicklungen seit langem. 

Aus dem Japanischen übersetzt, erklärt ein Statement in der Aktionärsfragerunde den Zustand der abwärtskompatiblen Hardware: "Was den Übergang zu den Konsolen der nächsten Generation angeht, war die Hardware in der Vergangenheit die einzige Möglichkeit, mit unseren Kunden in Kontakt zu treten. Mit der neuen Hardware mussten wir die Beziehung zu diesen neu aufbauen. Mit der Nintendo Switch hingegen können wir über die Nintendo-Konten direkt mit verschiedenen Kunden in Verbindung bleiben", sagt Furukawa

Es sieht so aus, als wolle Nintendo die bestehende Nutzerbasis, die es mit dem bestehenden Nintendo Switch-Ökosystem aufgebaut hat, weiterführen. Laut Nintendos Finanzbericht wurden von der aktuellen Konsolengeneration über 125 Millionen Stück verkauft. Die Möglichkeit, bestehende Konten und Spiele auf eine deutlich verbesserte Hardware zu übertragen, wäre ein verbraucherfreundlicher Schritt, ähnlich wie es bei der Xbox Series X und der PS5 möglich ist, den Fortschritt zu übernehmen.  

Dies wird noch durch die Aussage "Beim Übergang von der Nintendo Switch zur nächsten Konsolengeneration werden wir unser Bestes tun, um den Übergang für unsere Kunden reibungslos zu gestalten" verstärkt. Vieles spricht dafür, dass es sich bei der Nintendo Switch 2 oder der potenziellen Nintendo Switch Pro um eine iterative Weiterentwicklung der Hardware und nicht um eine Revolution handeln wird.

Michael Winkel
Volontär

Ich bin Michael und ich beschäftige mich vor allem mit den Themen Gaming, Nintendo und Audio. Noch bevor es mich zu TechRadar Deutschland verschlagen hat, absolvierte ich an der Akademie für Neue Medien eine Kompaktausbildung zum Crossmedia-Journalisten. Dort lernte ich nicht nur das journalistische Handwerk, sondern auch wie man moderiert und gute Kurzfilme produziert. Nun bin ich bei TechRadar Deutschland als Volontär gelandet und tierisch froh, leidenschaftlich über Videospiele, Gaming und Tech zu schreiben.

Erreichbar bin ich unter mwinkel[at]purpleclouds.de.

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