Nextbase 422GW Dashcam im Test: Sicher durch Deutschlands Straßen!

Hohe Qualität zum entsprechenden Preis und eine erstklassige Erfahrung, die einzig durch eine suboptimale App geschmälert wird

Nextbase 422GW
(Image: © Nextbase)

TechRadar Fazit

Die Nextbase 422GW bietet einem jeden deutschen Autofahrer ein gewisses Gefühl der Sicherheit auf Deutschlands zahlreichen Straßen. Zeitgleich schmälert eine unfertig wirkende App und geringe Benutzerintuitivität allerdings die Erfahrung, weswegen wir trotz hoher Effektivität keine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen können.

Pro

  • +

    Hervorragende Videoqualität

  • +

    Kein Wechsel der Speicherkarte nötig

  • +

    Fest im Auto platzierbar

  • +

    Auf dem PC funktioniert das entsprechende Programm grandios ...

Kontra

  • -

    Mangelhafte Auto-Synchronisation

  • -

    ... Smartphone-Applikation ist eindeutig noch ausbaufähig

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Kennst du diese Videos auf YouTube, die von ulkigen Pannen, knappen Überholmanövern oder lebensrettenden Reaktionen des Fahrers berichten? Viele dieser Bilddarstellungen wurden via Dashcam festgehalten! 

Eine Dashboard-Kamera – wohl eher bekannt als Dashcam – ist in einigen Ländern schon seit Jahren stark verbreitet und sichert (im Bestfall) tagtäglich eine Vielzahl von Autofahrern im Straßenverkehr ab. Wichtig: gerade in Rechtsfällen können entsprechende Bildaufnahmen oft entscheidend sein, weswegen sich eine Dashcam als kleines aber feines Extra für dein Fortbewegungsmittel durchaus bezahlt machen kann. 

Ob sich aber tatsächlich auch die Wahl der GW422 von Nextbase rentiert oder du doch zu einer der zahlreichen Alternativen greifen solltest, das verraten wir dir in diesem Testbericht!

Der Preis einer Nextbase 422GW

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Nextbase 622GW

(Image credit: Nextbase)

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Auf der Seite des Herstellers kannst du die 422GW bereits für 219,99 Euro erwerben, bei Händlern wie Saturn bekommst du sie hingegen für 229,99 Euro. 

Ob einem die Dashcam diesen Preis wert ist, muss man (im Anschluss an unsere Review) natürlich selbst entscheiden. In jedem Fall gehört die Nextbase 422GW hiermit aber zu den preisintensiveren Vertretern, obwohl sie schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. 

Inwiefern sich der Preis aber auch in der Qualität der Kamera widerspiegeln kann, wollen wir uns im Folgenden einmal näher anschauen.

Nextbase 422GW: Anwendungsbereich

Die Nextbase 422GW ist, wie eingangs bereits erwähnt, eine Präventivmaßnahme, um sich beispielsweise im Falle eines Schadens oder Unfalls abzusichern. Tagtäglich passieren in Deutschland leider unzählige Unfälle im Straßenverkehr. Zwar ist hier nicht immer gleich das Schlimmste vorprogrammiert, in vielen Momenten wünscht man sich aber doch, dass es entsprechende Aufzeichnungen gibt, um die Geschehnisse zurückverfolgen zu können und faire Entscheidungen auf Basis dessen zu treffen.

Genau hier kommt schließlich die 422GW ins Spiel, wo sie doch das Verhalten des Fahrers wie auch der anderen Verkehrsteilnehmer beobachtbar macht. Klar hast du hiermit noch längst keine Garantie dafür, dass dir nie etwas im Verkehr passieren wird (auch wenn ich mir für dich nichts sehnlicher wünsche). Solltest du aber doch einmal in der Bredouille stecken, könnte sich die Nextbase-Dashcam als wahrer Lebensretter entpuppen. 

Nextbase 422GW: Kameraleistung

  • 1440p-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde
  • 1080p-Videos mit 30 oder 60 Bildern pro Sekunde
  • 3,7MP Fotos 
  • 2,5 Zoll (6,35 cm) HD IPS-Touchscreen
  • Bildstabilisierung

Nextbase 422GW: Die Dashcam im Einsatz auf den Straßen von Dänemark

Auch auf der Autobahn und bei Geschwindigkeiten von mehr als 100 km/h weiß die 1440p-Aufnahme mit knackscharfen Bildern zu begeistern!  (Image credit: Future)

Erster großer Pluspunkt der Nextbase-Dashcam ist der gigantische 140-Grad-Blickwinkel, der gleich in mehreren Auflösungen das Verkehrsverhalten abbildet. Wahlweise hast du hier die Möglichkeit, aus einer 1080p- oder aber einer 1440p-Option auszuwählen. Erstere bildet den Verkehr entweder in 30, nach Möglichkeit aber gar in 60 Bildern ab, letztere ist auf 30 Bilder die Sekunde beschränkte. 

Was du schlussendlich wählst, hängt aber zweifelsohne auch von der persönlichen Präferenz ab. Willst du wirklich die beste Bildqualität und nimmst im Gegenzug ein paar Frames weniger in Kauf? Dann ist die 1440p-Option die richtige Wahl! Darf es hingegen allzeit schön flüssig mit butterweichen 60 Bildern pro Sekunde sein, in Sachen Qualität begnügst du dich im Gegenzug aber mit Full-HD-Auflösung? Dann ist die entsprechende 1080p-Alternative vorzuziehen.

Beide Optionen konnten aber in jedem Fall durch hervorragende Aufnahmen bei Tageslicht punkten. Hier sind Straßenschilder wie auch Fahrzeugkennzeichen der Verkehrsteilnehmer problemfrei erkennbar und somit eindeutig nachvollziehbar, welches Tempo gegolten hat, ob beispielsweise eine Baustelle entsprechend gekennzeichnet war oder aber welche Fahrzeuge (und Besitzer) im Zwischenfall auf der Straße beteiligt waren.

Nextbase 422GW: Nachtfahrt

Bei Nacht lässt die Bildqualität wie so häufig leider etwas zu Wünschen übrig ... womöglich noch gut für den Ernstfall, viel erkennen lässt sich bei höheren Geschwindigkeiten aber nicht mehr. (Image credit: Techradar)

Problematischer wird es in der Nacht: Hier kann die Kamera nämlich nicht die gleiche Qualität wie unter Bedingungen bei Sonnenlicht abrufen und so sind Nummernschilder schier unmöglich zu lesen. Abhilfe versprach hier die mitgelieferte App, einen vehementen Unterschied solltest du aber selbst nach der Feinjustierung der Lichtempfindlichkeit nicht erwarten ... Schade! 

Ich möchte aber auch nicht mäkeliger sein als nötig. Klar, es ist schon etwas ernüchternd, dass nicht jeder Passant oder gar ein jedes Nummernschild der vorbeifahrenden Fahrzeuge erkennbar ist, im Ernstfall kannst du dich aber Tag wie auch Nacht auf die Dashcam verlassen und darauf, dass sie einen Unfallhergang im Notfall abbildet.

Nextbase 422GW: Design

  • Die Kamera kann in der Handfläche platziert werden
  • Touchscreen auf der Rückseite
  • Kleine, wiederaufladbare Batterie

Wer bei einer Dashcam noch immer an einen üppigen Klotz denkt, den er mit Müh und Not im Fahrzeug unterbringen muss, der hat weit verfehlt ... und den Trend der letzten Jahre womöglich ein kleinen wenig verschlafen.

Dashboard-Kameras sind heutzutage viel kompakter als noch einst und machen auch optisch inzwischen einiges her. So auch die 422GW, die mit abgerundeten Ecken, einem 6,3 cm HD-Touchscreen und einer überschaubaren Anzahl an Tasten punktet. Genau gesagt sind es sogar nur drei Knöpfe, die es zu betätigen gilt: Da hätten wir eine rote Taste zum Speichern des jeweiligen Clips und einen zweiten Knopf zum "sperren" der jeweiligen Aufnahme, sodass diese nicht versehentlich gelöscht wird. Zuletzt darf natürlich die Ein-/Aus-Taste nicht fehlen, um die 422GW in Betrieb zu nehmen.

Jenseits hiervon verbirgt die Dashcam noch einen Ladeanschluss und einen Adaptersteckplatz, für die Montage einer zweiten, nach hinten gerichteten, Kamera, sodass du auch das Geschehen hinter dir besser nachvollziehbar machst. 

Mithilfe einer entsprechenden Halterung befestigst du die Kamera schließlich an deiner Frontscheibe. Vorteil hierbei ist, dass die Kamera praktischerweise von der magnetischen Halterung nahezu eingesaugt wird. Nachteil wiederum scheint die Tatsache, dass eben diese Halterung häufig so fest angebracht wird, dass es einiges an Übung erfordert, um sie wieder zu lösen. Allerdings kann man das – zumindest meiner Meinung nach – nicht wirklich kritisieren, da mir eine fest anliegende Kamera allemal lieber ist als eine zu lockere Alternative!

Installation

Die Installation der 422GW ist zudem kinderleicht. Natürlich kannst du hierfür ganz bequem auf die Saugnapfhalterung zurückgreifen, als Alternative wird aber auch eine 3M-Montageplatte mitgeliefert, mit welcher die Kamera dauerhaft auf dem Armaturenbrett befestigbar ist. 

Im Test habe ich den Saugnapf präferiert, weil er schlicht und ergreifend die flexiblere Lösung darstellte. Und ich kann dir mit Gewissheit sagen: Auch hier musst du dir keine Sorgen machen, dass irgendwas während der Fahrt herunterfallen könnte. Ich habe den Napf mehrmals entfernt und in einer Reihe von Vehikeln angepracht – stets ohne Probleme. 

Nextbase 422GW: App (-Steuerung)

Natürlich musst du die Dashcam aber nicht nur physisch im Fahrzeug unterbringen, sondern auch noch eine entsprechende Einrichtung über die Software vornehmen. Beim ersten Mal entpuppte sich die Einrichtung via Smartphone aber als kniffliger als wünschenswert. Die entsprechende MyNextbase Connect-Applikation konnte nämlich erst entlang einer wiederholten Installation die Verbindung zur GW422 herstellen. Via Bluetooth (sowie aktivem GPS auf dem Smartphone) kannst du daraufhin die erste Installation vornehmen. 

Cool:  Nach Einrichtung kannst du diverse Zusatzinfos zu- oder wegschalten. Hierzu gehört neben der GPS-Info auch die Geschwindigkeit, aktuelle Uhrzeit, das Kameramodell oder aber deine Fahrzeugnummer, die somit auch in den Videoinhalten einsehbar sind. 

Neben Bearbeitungsoptionen der Kameraeinstellung kannst du auch recht flott die Videoclips über entsprechendes Wi-Fi auf dein Handy übertragen. In 10-15 Sekunden steht hier bereits die Verbindung und dem Transfer der entsprechenden Aufnahmen steht nur noch wenig im Weg. Via Live-View kannst du gar die Inhalte direkt von der Kamera auf dein Handy streamen. 

Die MyNextbase App fällt im Test leider durch ...

Eine App zum Vergessen? Die Connect App wirkt entgegen der sonstigen Präsentation ungemein altbacken ... (Image credit: Techadar)

Problematisch: Zwar ist die Idee dahinter ganz nett, allerdings konnten wir das Bild nur in vertikaler Position anzeigen lassen, was die Erkennbarkeit von Details des Straßenverkehrs schier unmöglich machte. Taugt allenfalls zur Überwachung des Autos, solltest du einmal abseits deines Vehikels an einer Raststätte eine Pause einlegen ... 

Was mir wiederum sehr gut gefallen hat, ist die integrierte SOS-Funktion. Wie der Name schon suggeriert, wird hiermit im Notfall eine naheliegende Rettungsbehörde kontaktiert, solltest entlang eines heftigeren Zusammenstoßes nicht mehr selbst hierzu in der Lage sein – Ein wahrer Lebensretter in Notsituationen! 

Toll ist auch die "Auto Sync"-Funktion, welche in der Theorie "gesperrte" Aufnahmen automatisch auf dein Handy lädt, sobald du dieses über Wi-Fi mit der Kamera verbindest. Nicht immer hat das aber so reibungsfrei funktioniert, wie ich mir das vorstelle, auch wenn ich allzeit einen jeden Clip zumindest manuell aufs Smartphone laden konnte. Womöglich habe ich mich hier aber auch einfach zu bescheiden angestellt ...

Wieso Nextbase die Applikation aber derart aggressiv zur Bewerbung von zusätzlichen Inhalten nutzt, bleibt mir schleierhaft. Neben einem Quicklink für Alexa – ja der Dienst wird umfangreich zur Verfügung gestellt – werden nämlich große Teile des Bilschirms für Werbeanzeigen zum Kauf einer Rückfahrtkamera oder aber einem Link zu Nextbase News eingenommen. Nichts, was man wirklich für die Fahrt verwenden kann, weswegen ich die App nach der Einrichtung nur gelegentlich öffnete. 

MyNextbase app

Die Auto-Sync-Funktion hatte im Test so ihre Anlaufschwierigkeiten, ein Download des jeweiligen Videoinhalts war im Nachgang aber problemfrei möglich. (Image credit: Techradar)

Mittelmaß auf Smartphone, erstklassig auf dem PC

Neben der Smartphone-Applikation kannst du auch eine entsprechende Software für deinen Windows- oder MacOS-PC nutzen, um Clips von deiner Nextbase-Kamera auf das jeweilige Medium zu übertragen. 

Im Gegensatz zur App ist der MyNextbase Player aber durch und durch ein Vergnügen bei der Nutzung. Neben dem Videoclip kannst du auch hier wieder Zusatzdaten einsehen, die dir mehr zum aktuellen Tempo des Fahrzeugs oder der Umgebung (via eingebauten Bewegungssensor in der Kamera) verraten. Und auf dem PC kommt natürlich auch die 1440p-Aufnahmequalität endlich entsprechend zu tragen. 

Weiterhin kannst du auf Wunsch auch mehrere Clips zu einem großen Video verknüpfen, wobei dieser Prozess einiges an Zeit in Anspruch nimmt ... das ist aber kaum die Schuld des Programms, sondern eher der Größe der Aufnahmen und ihrer Anzahl geschuldet.

Und falls du deinen PC nicht mit Aufzeichnungen deiner Fahrt "vollmüllen" willst, kannst du diese auch bequem auf die MyNextbase Cloud auslagern, wo der jeweilige Clip bis zu einem Monat lang gespeichert wird und auf Abruf mit der Justiz geteilt werden kann (insofern nötig). 

Solltest du dir die Nextbase 422GW zulegen?

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SectionNotesScore
Preis-LeistungZwar nicht unbedingt ein günstiges Modell, dank toller Kameraleistung, kompaktem Design und einfacher Installation aber auch keinesfalls ein Fehlgriff für alle Dashcam-Fans!★★★★☆
KameraqualitätAuch wenn die Kamera in der Nacht nicht mehr allzu sehr überzeugt (vor allem auf der Autobahn), so kann die Nextbase-Dashcam bei Tageslicht doch brillieren und den Verkehr für viele Nutzer sicherer wie auch nachvollziehbar gestalten.★★★★☆
DesignKompakt, handlich und kinderleicht im Auto angebracht. Alles was man sich bei einer Dashcam nur wünschen kann, bietet Nextbase hier★★★★★
AppDie App ist mitunter gut gedacht, in jedem Fall aber (zumindest auf dem Smartphone) noch stark verbesserungswürdig. Auf dem PC hingegen punktet Nextbase mit hilfreichen Einstellungsoptionen und kinderleichter Einrichtung★★★☆☆

Kauf dir die Nextbase 422GW, wenn ...

Du ohnehin auf der Suche nach einer Dashcam bist.

Insofern du einen Begleiter für deine Autofahrten suchst, Pendler bist und dich im Verkehr rundum sicherer fühlen magst, ist eine Dashcam in jedem Fall eine gute Investition – und die Nextbase 422GW brilliert in ihrer Haupttätigkeit in jedem Fall! 

Du ein einfach einzurichtendes Gerät suchst

Die Montage der 422GW ist kinderleicht und nach Belieben kann die Dashcam so permanent oder temporär (aber in jedem Fall stabil) im Auto angebracht werden. 

Auf dem Papier ist auch die App-Einrichtung einfach, zur Not tut es aber auch der entsprechende PC-Client, der mit allerlei Zusatzeinstellungen für fortgeschrittene, aber auch simple Nutzung daherkommt.

Hol dir die Nextbase 422GW lieber nicht, wenn ...

Du einen Ersatz zu modernen Touch-Benutzeroberflächen suchst. 

In der Theorie kann die 422GW auch als Ersatz zu bekannten Dienstleistungen rund um CarPlay und Co. dienen, da die App aber leider nicht gerade das Gelbe vom Ei ist, würden wir dir hierbei eher zu einer Alternative raten, sollte das der Hauptgrund für die Anschaffung sein. 

Du ein preisgünstiges Einsteigergerät suchst.

Diese Nextbase Dashcam begeistert durch Funktionsvielfalt, Qualität und kompaktes Design, ist aber eindeutig eher am oberen Preisende angesiedelt.

Wer sich unsicher ist, ob eine Dashcam wahrhaftig das Richtige ist, könnte also (zumindest in der Theorie) auch zu preisgünstigeren Alternativen – auf Kosten von Qualität – zurückgreifen.

Spannende Alternativen: 

Nextbase 622GW 4K Dashcam

Nextbase 622GW 4K Dashcam

Wer knackige Aufnahmen präferiert, der ist mit der aktuelleren Variante von Nextbase, der 622GW 4K Dashcam, bestens beraten. Die bereits gelobte Qualität trifft hier auf optimierte Aufnahmen sowie pfiffige Features.

Aber Vorsicht: Häufig schon schnell vergriffen! 

REDTIGER 4K Dashcam

REDTIGER 4K Dashcam

Wer einen günstigen Einstieg sucht, der findet allerlei Alternativen von Firmen aus Fernost oder Übersee, die mit einem geringen Einstiegspreis und vermeintlich hoher Qualität locken. Ein Vertreter, wo du das "vermeintlich" aber getrost streichen kannst, ist die 4K Dashcam von REDTIGER. 

Selbige begeistert mit guter Qualität zum fairen Preis und ist somit eine sinnvolle Alternative zu den Nextbase-Vertretern.

Die Nextbase 422GW leistet erstklassige Arbeit und bietet viele wichtige Funktionen, die man auf den deutschen Straßen kaum missen möchte. Zwar konnte ich Inhalte wie die SOS-Funktion nicht auf Teufel komm raus testen, bin jedoch zuversichtlich, dass auch dieses Feature im Ernstfall ein waschechter Lebensretter sein dürfte.

Von der Qualität der Videoaufnahmen (bei Tageslicht) bin ich außerdem ebenso begeistert wie auch von der Einstellungsvielfalt in der Smartphone-App oder aber der grandiosen PC-Applikation.

Ernüchtert hat mich hingegen das unausgereifte Overlay auf dem Smartphone, die aggressiv platzierte Werbung wie auch die Darstellung der Videoinhalte in der Vertikalen. Hier lässt Nextbase leider die nötige Benutzerfreundlichkeit missen, die man bei einem sonst so gelungenen Gesamtpaket erwartet hätte.

Für den stolzen Preis von etwa 220 bis 230 Euro würde ich die 422GW aber durchaus empfehlen. Gerade als tüchtiger Verkehrsteilnehmer könnte sich das Investment schließlich bereits bei einem kleineren Zwischenfall rentieren und insbesondere die Möglichkeit des simplen Transfers von Videodaten macht den Nextbase-Vertreter zu einer gelungenen Wahl im Segment! 

Christian Schmidt
Business Development Manager

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