Skip to main content

PlayStation Now könnte dank eines neuen Patents endlich mit Xbox Game Pass konkurrieren

PS5 Disc Edition
(Image credit: Mr.Mikla / Shutterstock)

Sonys PlayStation Now-Service könnte in naher Zukunft PS5-Spiele erhalten, basierend auf einem neuen Patent, das vom Unternehmen eingereicht wurde.

Das Patent mit dem Titel "Ultra high-speed low-latency network storage" wurde am 27. April 2021 eingereicht und zeigt, wie Sony plant, mehrere NVMe-SSDs zum Speichern von Videospieldaten zu verwenden (danke, DualShockers). Diese Daten können dann dynamisch zwischen den SSDs gestreamt werden, damit sie ohne Verzögerung an den Client geliefert werden können, falls ein Laufwerk überlastet wird oder ausfällt.

Die Hinzufügung von NVMe-SSDs deutet darauf hin, dass Sony die gleichen Laufwerke wie in der PS5 verwenden könnte, was natürlich die Möglichkeit eröffnen würde, dass PS5-Spiele in PS Now erscheinen. 

Gegenwärtig können Nutzer mit PlayStation Now nur eine große Anzahl von PS4- und PS2-Spielen herunterladen, die aber auch gestreamt werden können. PS3-Spiele sind ebenfalls im Service enthalten, können aber nicht heruntergeladen werden.

Wenn PlayStation Now PS5-Spiele in seinen Dienst aufnehmen kann, könnte es zu Microsofts jüngsten Plänen passen, Xbox Game Pass Ultimate-Mitgliedern das Streamen von Xbox Series X/S-Spielen auf Xbox One über die Cloud zu ermöglichen. Microsoft hat vor kurzem bekannt gegeben, dass Xbox Cloud Gaming ab sofort für Xbox Insider zum Testen zur Verfügung steht. Der Rollout ist für die Weihnachtszeit (also zwischen September und Dezember) geplant.

PS4-Spieler/innen könnten PS Now nutzen, um PS5-Spiele zu streamen. Das wäre ein großer Vorteil für alle, die nicht vorhaben, in nächster Zeit auf Sonys neue Konsole umzusteigen, die immer noch schwer auf Lager ist.


Analyse: PS5-Spiele auf PS Now wären ein großer Gewinn

PS Now

(Image credit: Sony)

PlayStation Now hat es ähnlich schwer wie Microsofts Xbox Game Pass, Abonnenten zu gewinnen. PS Now hatte im April 2021 mehr als 3,2 Millionen Abonnenten, während Microsofts Abo-Dienst im Januar 2021 mehr als 18 Millionen Abonnenten hatte. 

Der größte Unterschied zwischen den beiden Diensten ist, dass der Xbox Game Pass oft bemerkenswerte Erstveröffentlichungen wie Outriders enthält, Abonnenten Zugang zu allen First-Party-Spielen der Xbox Game Studios gewährt und zahlreiche für die Xbox Series X und Xbox Series S optimierte Titel enthält. 

PS Now hingegen erhält Spiele oft erst viel später, enthält nicht das First-Party-Angebot von Sony zum Start und es sind derzeit keine PlayStation 5-Spiele verfügbar. Das wird sich hoffentlich bald ändern.