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Google Duo wird zu Meet - alles, was du wissen musst

Google Meet ist eine nützliche Alternative für Videotelefonate auf und mit Android-Smartphones
(Image credit: Shutterstock.com / sdx15)

Nach mehrmonatigen Vorbereitungen und Spekulationen ist die Fusion von Google Duo und Meet nun endlich in vollem Gange, wobei erste NutzerInnen die Änderungen bereits mitverfolgen können. 

Google hat beschlossen, seine beiden Videogesprächs-Apps zu vereinen, um umfassendere Dienste anzubieten, von denen alle UserInnen profitieren dürften. 

Die anfängliche Zusammenlegung sorgte jedoch zunächst für Verwirrung bei der Community, da sich die Applikationen in Namen, aber auch Funktionsweise, unterscheiden. Hier erfährst du deswegen alles, was du über die neue Partnerschaft zwischen Google Duo und Meet wissen solltest.

Google Duo und Meet - Was ändert sich?

Google Duo wurde 2016 eingeführt und etwas mehr als eine halbe Dekade später nun zu Google Meet hinzugefügt. 

NutzerInnen, die sich in den vergangenen Wochen in die Google Duo-App eingeloggt haben, werden auf einen Hinweise gestoßen sein, der von der baldigen Umbenennung im Meets reden macht, "mit einem neuen Namen und Symbolen und mehr Funktionen wie Hintergrundeffekten." 

Google Duo ist für Android-Nutzer eine simple Alternative zum iOS Facetime

(Image credit: Shutterstock)

So Einiges bleibt allerdings altbekannt, was der ähnlichen grundlegenden Funktionsweise geschuldet sein mag. Allerdings können Duo-Nutzer sich auf neue Funktionen wie virtuelle Hintergründe sowie Effekte freuen sowie Anrufe mit bis zu 100 Teilnehmern initiieren.

Das neueste Android-Update begrüßt die Google Duo-Nutzerschaft hierbei seit Kurzem mit der Meldung "Duo wurde auf Meet aktualisiert." An diese knüpft, bei Akzeptanz der Nachricht, die Design-Aktualisierung des Startsymbols in das Meet-Branding an. 

iOS- und iPadOS-Nutzer bleiben von diesem Update allerdings (noch) verschont. Google kündigte allerdings bereits an, dass bis Ende September alle Kunden auf Meet umgestellt werden.

Noch ist aber auch die Google Duo-Web-Applikation uns erhalten geblieben. Hier soll aber in den kommenden Wochen ebenso die Umleitung zur Google Meet-Startseite eingeführt werden.

Android-NutzerInnen, die bereits aktualisiert haben, müssen sich aber auf eine merkwürdige Zwischenlösung einstellen. Aktuell erscheint Google Meet nämlich noch in doppelter Ausführung auf Android-Startbildschirmen. Hoffen wir, dass dieser (mögliche) Fauxpas dem Unternehmen nicht entgangen ist und zeitnah nachgebessert wird.

So erhältst du Zugang 

Da die Auflistung der Google Duo-App in den Stores vorerst bestehen bleibt, ist es NutzerInnen mögliche diese in gewohnter Weise herunterzuladen und zu installieren. Zur Nutzung selbst ist ansonsten nur noch die Anmeldung bei einem Google-Konto erforderlich. 

Langjährige Nutzer müssen sich übrigens auch keine Sorgen bezüglich des Verlustes von Kontakten oder einer Preiserhöhung machen. Demnach versichert das Unternehmen, dass auch in Zukunft "die Videogesprächsfunktionen in der aktualisierten Duo-App auf mobilen Geräten kostenfrei zur Verfügung stehen. Gesprächsverläufe, Kontakte und Nachrichten bleiben erhalten."

Als Redakteur bei TechRadar Deutschland beschäftigt sich Christian Schmidt primär mit den Themen Gaming sowie PC-Hardware.



Erreichbar ist Christian unter der Mailadresse cschmidt[at]purpleclouds.de.

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