Google arbeitet möglicherweise an einem neuen Fitnesstracker ohne Display

Fitbit Flex 2
Die Fitbit Flex 2 hat kein Display (Bildnachweis: Future)

Google hat es trotz aller Bemühungen bisher nicht geschafft, den Code für Wearables zu knacken. Könnte ein Fitnesstracker die nächste große Idee des Unternehmens in der Welt der intelligenten Armbandbekleidung sein? Ein neues Patent legt nahe, dass das Unternehmen an einem solchen arbeitet.

Ein neues Patent, das von 91 Mobiles (Öffnet sich in einem neuen Tab) entdeckt wurde, deutet darauf hin, dass Google an einem neuen Fitnesstracker arbeitet. Die Auflistung erwähnt keine Spezifikationen oder die Funktionen des neuen Wearables. Es wird jedoch erwähnt, dass es sich bei dem neuen Gadget um ein "Armband zum Tracken der Fitness" handelt.

Google, das bisher Hardware in Form von Smartphones und Smart-Home-Gadgets hergestellt hat, hat bisher weder eine Smartwatch noch einen Fitnesstracker in seinem Sortiment. Sollte dieses Produkt das Licht der Welt erblicken, wäre es ein Meilenstein für das Unternehmen.

Das Patentdesign legt nahe, dass dieser Fitnesstracker möglicherweise kein Display hat. Dies wäre unüblich, denn die Norm geht dazu, Fitnesstracker mit Bildschirmen zu entwickeln. Die einzige Ausnahme bildet die oben abgebildete Fitbit Flex 2 (Öffnet sich in einem neuen Tab)*.

Google Fitnessband: Was wir bereits wissen

Der Patententwurf zeigt Sensoren und Tracker zur Überwachung von Gesundheit und körperlichen Aktivitäten. Google könnte dein Smartphone anstelle eines eingebauten Displays verwenden, um die Statistiken anzuzeigen. 

Das Patent deutet dies nicht an, aber wir würden erwarten, dass der Tracker die Google Fit-App oder den Google Assistant nutzt, um Details über deine Aktivitäten zu teilen.

Dem Dokument nach zu urteilen, sieht das Fitnessband wie ein normales Uhrenarmband aus, ohne dass ein Ziffernblatt daran befestigt ist. Die Vorderseite des Bandes sieht schlicht aus, während die Rückseite über die gesamte Länge Rillen aufweist. Diese Rillen dienen als Verschluss, um das Band an seinem Platz zu halten.

Die Batterie, die das Band mit Strom versorgt, könnte neben den Sensoren untergebracht sein und mit einem magnetischen Pogo-Anschluss ausgestattet sein, was in dieser Kategorie fast eine Standard-Ladetechnik ist. 

Bis jetzt ist noch nicht viel über diesen Fitnesstracker bekannt und auch, ob er tatsächlich auf den Markt kommen wird, ist ungewiss. Viele Patente erblicken nie das Licht der Welt und sind stattdessen Möglichkeiten für Unternehmen, Technologie zu schützen, daher ist es nicht garantiert, dass dieses Gerät jemals verfügbar sein wird.

Google hat außerdem vor etwa einem Jahr Fitbit gekauft (Öffnet sich in einem neuen Tab)*, so dass es wahrscheinlicher ist, dass sich das Unternehmen auf diese Technologie konzentriert, anstatt ein speziell gebrandetes Pixel-Band herauszubringen.

Erinnerst du dich an die Google Pixel Watch (Öffnet sich in einem neuen Tab)*? Das ist ein Gerät, das mehrere Male in den letzten Jahren gemunkelt wurde und die Gerüchteküche brodeln ließ, und wir haben immer noch keine klare Vorstellung davon, ob es jemals tatsächlich von Kunden erworben werden kann.

* Link englischsprachig

Jitendra has been working in the Internet Industry for the last 7 years now and has written about a wide range of topics including gadgets, smartphones, reviews, games, software, apps, deep tech, AI, and consumer electronics.