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Diablo Immortal hat bisher 24 Millionen Dollar Umsatz generiert

Three characters in Diablo Immortal, one holding a mask
(Image credit: Activision Blizzard)

Diablo Immortal wurde seit seiner Veröffentlichung mehr als 8,5 Millionen Mal heruntergeladen und hat Blizzard bisher etwa 24 Millionen Dollar eingebracht. Das entspricht etwa 22,8 Millionen Euro.

Laut Appmagic (opens in new tab) (danke, Pocket Gamer (opens in new tab)) ist Diablo Immortal damit nach Hearthstone der zweitgrößte Umsatzbringer des Entwicklers. 43 Prozent dieser Einnahmen wurden in den USA erzielt, 23 Prozent in Südkorea, 8 Prozent in Japan und 6 Prozent in Deutschland.

Obwohl die USA den höchsten Marktanteil haben, entfallen auf sie nur 26 Prozent aller Downloads, gefolgt von Südkorea, Brasilien und Japan mit 11 Prozent, 8 Prozent bzw. 8 Prozent des Marktanteils.

Interessanterweise liegt keine einzelne Hardwareplattform vorne. Es sieht so aus, als würden sich die Einnahmen ziemlich gleichmäßig auf die Apple- und Android-Märkte verteilen (13 Mio. $ bzw. 11,3 Mio. $), wobei der höchste Zuschaueranteil ebenfalls in den USA liegt. Das bedeutet, dass Diablo Immortal der Kontroverse um Mikrotransaktionen getrotzt hat und zum größten globalen Launch in der Geschichte der Serie wurde.

Der finanzielle Erfolg von Diablo Immortal hat einen bitteren Beigeschmack

Blizzard lies zwar schon vor der Veröffentlichung die Fans wissen, dass die Mikrotransaktionen des Spiels "niemals das Kerngameplay umgehen werden". Aber wie lässt es sich dann erklären, dass nur wenige Tage später das Spiel in zwei europäischen Ländern aufgrund von Gesetzen gegen Lootboxen und Glücksspiel nicht erscheinen wird?

Bevor man sich darüber aufregt, sollte vielleicht das ein oder andere klargestellt werden. Ja, man kann mit Diablo Immortal Spaß haben. Ja, die GamePlay-Mechaniken sind für ein Mobile-Game gut umgesetzt. Trotzdem ist Diablo Immortal kein Spiel mit Shop, sondern ein Shop mit Spiel und das sollte man kritisieren.

Wie bereits mehrfach im Internet kritisiert worden ist, kann man unfassbar viel Geld für guten Loot ausgeben. Wer nicht bereit ist, mehrere Tausend Euro für Embleme auszugeben, wird schnell an die Grenzen von Diablo Immortal geraten. 

In den nächsten Wochen wird sich zeigen, wie gut sich Diablo Immortal im Mobile-Bereich halten wird und ob die Pay2Win Mechaniken angepasst werden. Denn auch wenn 24 Millionen Dollar Umsatz in diesem Zeitraum erst einmal viel klingen, können wir über den Gewinn nur spekulieren. Sicherlich hat Blizzard keine so hohen Entwicklungskosten zahlen müssen wie bei Diablo 4.

William Schubert ist Freier Content Creator bei TechRadar Deutschland und für die Bereiche YouTube, Gaming, Filme und Serien und VR zuständig.


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