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Das verlierst du, wenn du auf Windows 11 upgradest

(Image credit: Marjan Apostolovic / Shutterstock)

Microsoft hat bei seinem Event am 24. Juni 2021 endlich Windows 11 vorgestellt, nachdem erst wenige Wochen zuvor eine unfertige Version geleakt ist. Dazu kam auch die Information, dass das Upgrade für bestehende Nutzer von Windows 10 kostenlos sein wird.

Das sind zwar gute Neuigkeiten, aber es gibt auch ein paar Haken – zum Beispiel verlierst du ein paar Features, wenn du Glück hast und dein PC die Mindestanforderungen überhaupt erfüllt. Ein paar davon werden dich wahrscheinlich nicht stören, aber andere werden sicherlich die Gemüter spalten.

Die Systemanforderungen sind immer noch etwas konfus, da die PC-Integritätsprüfung selbst Nutzern mit einem AMD Ryzen 9 5900X und 32 GB RAM anzeigen, dass sie nicht upgraden können. Das könnte allerdings daran liegen, dass (f)TPM nicht aktiviert ist.

Ein bisschen gut, ein bisschen schlecht

Apropos Mindestanforderungen: Dort wurde die Liste der Features von Windows 10 gefunden, die im Papierkorb landen – in einem irreführenden Dokument namens „Windows 11-Spezifikationen, -Funktionen und -Computeranforderungen suchen“, wo in keinem Wort erwähnt wird, was für ein System du benötigst, um Windows 11 ausführen zu können.

Eins der wichtigsten für uns (in Anbetracht dessen, wie viele Laptops wir testen) ist, dass Cortana weder bei der Erstinstallation aktiv ist, noch standardmäßig an der Taskleiste anheftet. Du kannst Cortana immer noch verwenden, wenn du willst, aber es ist zumindest gut zu wissen, dass sie nicht mehr so aufdringlich ist.

Auch der Internet Explorer verabschiedet sich endlich, was wenig überraschend ist, da die Unterstützung für den Browser am 17. August 2021 nach 25 Jahren endet. Stattdessen wird als Ersatz Edge empfohlen, der einen IE-Modus beinhalten wird, solltest du ihn aus Kompatibilitätsgründen benötigen.

Einige Features ändern sich auch einfach: Die Taskbar wird beschränkt auf den unteren Rand. Apps sollen künftig Bereiche der Taskleiste nicht mehr anpassen können.

Das Startmenü erhält auch ein paar nennenswerte Änderungen: Live-Tiles werden nicht mehr verfügbar sein und gepinnte Apps und Webseiten können beim Upgrade auf Windows 11 nicht übertragen werden. Benannte Gruppen und Ordner von Apps werden auch verabschiedet und insgesamt lässt sich die Größe nicht anpassen, sodass wir fürs Erste an das gebunden sind, was Microsoft vorlegt.

Was wird sonst noch entfernt?

  • Bildschirmhintergrund kann nicht zum oder vom Gerät übertragen werden, wenn Sie mit einem Microsoft-Konto angemeldet sind.
  • Der Mathematik-Eingabebereich wurde entfernt. Die Mathematik-Erkennung wird bei Bedarf installiert und enthält die Steuerung und die Erkennung für mathematische Eingaben. Die mathematische Freihandeingabe in Apps wie OneNote ist von dieser Änderung nicht betroffen.
  • News & Interests in der Taskleiste wird entfernt. Widgets bieten Funktionen, die stattdessen verwendet werden können.
  • Schnellstatus vom Sperrbildschirm und die zugehörigen Einstellungen werden entfernt.
  • Der S Modus ist jetzt nur für die Windows 11 Home Edition verfügbar.
  • Das Snipping Tool ist weiterhin verfügbar, aber das alte Design und die Funktionalität in der Windows 10-Version wurden durch das Design und die Funktionalität der App ersetzt, die zuvor als Snip & Sketch bezeichnet wurde.
  • Der Tablet-Modus wird entfernt und neue Funktionen und Fähigkeiten zum Anbringen und Entfernen von Tastaturhaltungen sind enthalten.
  • Die Bildschirmtastatur kann keine Tastaturlayouts mehr an Bildschirmgrößen von 18 Zoll oder mehr an- oder abdocken.
  • Brieftasche wird entfernt.

Folgende Apps werden nicht entfernt, wenn du ein vorhandenes Gerät aktualisierst, aber sie werden bei frischen Installationen von Windows 11 nicht mehr installiert. Wenn du sie weiterhin verwenden willst, kannst du sie im Windows Store herunterladen.

  • 3D Viewer
  • OneNote für Windows 10
  • Paint 3D
  • Skype

Microsoft hat bei seinem Event bekannt gegeben, dass Windows 11 in der Weihnachtszeit erscheinen soll, also irgendwann zwischen November und Weihnachten. Es dauert also nicht mehr so lange, bis wir die offizielle Version des Betriebssystems nutzen können.