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Battlefield 2042 ist bereits im Visier von über einer Million Hackern

Battlefield 2042
(Image credit: EA DICE)

Battlefield 2042 ist noch nicht einmal auf dem Markt, aber es wird bereits von Cheats und Hackern angegriffen. 

Wie Charlie Intel herausgefunden hat, bietet eine Website namens "IWantCheats" bereits Cheats für den kommenden Online-Shooter an. Die Liste der Hacks umfasst Aimbots, Radar-Hacks, Möglichkeiten, Leute zu belästigen und weitere spielverderbende Features, die allen anderen den Spaß verderben werden.

Was die Sache allerdings noch schlimmer macht, ist, dass 'IWantCheats' behauptet, "über 1,2 Millionen registrierte Nutzer" zu haben, die anscheinend noch nie von einem Battlefield-Spiel gebannt wurden.

Die Webseite ermutigt Spieler auch aktiv zum Cheaten und behauptet, dass ihre Hacks nicht nachweisbar sind und immer aktualisiert werden.

"Sicherheit und Unauffindbarkeit stehen bei IWantCheats an erster Stelle. Unser Battlefield 2042 Hack ist nachweislich unentdeckt, da wir immer in der Sekunde aktualisieren, in der ein neuer Patch vom Entwickler herauskommt."

IWantCheats (den wir aus offensichtlichen Gründen nicht verlinken) verspricht auch Cheats für Outriders, Call of Duty: Warzone, Splitgate und sogar Sea of Thieves.


Analyse: Der Krieg gegen Hacker endet nie 

Battlefield 2042's Kimble "Irish" Graves starrt

(Image credit: EA Dice)

Da Online-Streaming mittlerweile die Norm ist, steigen viele "Profi"-Spieler zum Star auf, indem sie Hacks benutzen, um ihr Publikum zu täuschen, dass sie besser sind als sie tatsächlich sind. Einige werden erwischt, aber je ausgeklügelter die Hacks werden, desto schwieriger ist es für die Entwickler, festzustellen, ob ein Foulspiel vorliegt.

Da es sich bei Battlefield 2042 um einen kompetitiven Online-Shooter handelt, ist es vorprogrammiert, dass es viele Spieler gibt, die sich einen unfairen Vorteil verschaffen wollen. Wir haben es immer wieder in Spielen wie Call of Duty: Warzone, Apex Legends und PUBG gesehen, wo die Entwickler genauso viel Zeit damit verbringen, Hacker zu vereiteln, wie sie ein Spiel aktualisieren.

Call of Duty hat seit dem Start 300.000 Spieler weltweit dauerhaft gesperrt und im Februar weitere 60.000, die bei der Nutzung von Cheat-Software erwischt wurden. Doch leider finden Hacker und Cheats immer mehr Wege, das Spiel zu manipulieren und jeden Spieler, der sich für ein faires Spiel entscheidet, ins Unglück zu stürzen.

Da sich Battlefield 2042 zu einer beliebten Rückkehr des langjährigen Ego-Shooters von Dice entwickelt, ist es wichtig, dass EA frühzeitig gegen Cheater vorgeht, denn niemand möchte ein kompetitives Spiel spielen, das aufgrund von Hackern von Natur aus kaputt ist.

Hoffentlich können sowohl Dice als auch EA sicherstellen, dass Battlefield 2042 konkurrenzfähig und frei von Hackern bleibt, auch wenn es so aussieht, als ob bereits einiges getan werden muss, um die Flut der aufkommenden Cheater einzudämmen.