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AMD RX 6900 XT mit extremem Overclocking-Potenzial

Big Navi
(Image credit: AMD)

Die Radeon RX 6900 XT, das Flaggschiff und die letzte Grafikkarte der ersten Big-Navi-Veröffentlichung, erscheint Anfang Dezember und hat eine höhere maximale Taktfrequenz als die RX 6800 XT.

Der bekannte Leaker Patrick Schur hat im BIOS einer 6900 XT-Referenzkarte herumgestochert und herausgefunden, dass der Maximalfrequenz bei 3 GHz liegt – 200 MHz über den 2,8 GHz der RX 6800 XT.

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Angenommen, dieser Fund ist echt, dürften Käufer der Flaggschiff-Grafikkarte ein bisschen mehr Luft nach oben haben, wenn es ums Übertakten der GPU geht.

Das dürften natürlich gute Nachrichten für versierte Übertakter sein, die Rekorde brechen wollen. Die RX 6800 XT wurde bereits bis zu ihrer Grenze von 2,8 GHz mit einer Flüssigstickstoffkühlung übertaktet und einen neuen 3DMark Fire Strike-Rekord aufgestellt. Und selbst mit Luftkühlung (den Standardlüftern) wurde die GPU bis 2,65 GHz gedrückt, was ziemlich bemerkenswert ist.

Hobby-Overclocker dürften sich also ein bisschen darauf freuen, dass sie die 6900 XT theoretisch noch ein bisschen weiter drücken können.

Wie Wccftech anmerkt, können Hartgesottene sogar die Begrenzungen der Karte mit einem custom BIOS umgehen und die Karte mithilfe von exotischen Kühlsystemen wie Flüssigstickstoff noch weiter übertakten.

Biggest Navi

Im Gegensatz zur AMD Radeon 6800 XT mit 72 besitzt die RX 6900 XT 80 CUs, wobei die Basisfrequenz bei beiden Karten identisch bleibt. Somit rührt der Unterschied in der Leistung (abgesehen von den hypothetischen Übertaktungsmöglichkeiten) allein aus der Anzahl der Kerne.

Wenn du die Leistung der größten Big Navi-Karte haben willst, dürfte es sich allerdings, gelinde gesagt, als schwierig erweisen, zum Erscheinungsdatum am 8. Dezember eine Karte zu bekommen. Bisher sind die Lagerbestände der Big Navi-Karten kleiner als die von Nvidias RTX 3000-Reihe, was sehr enttäuschend ist, da AMD noch behauptet hatte, es würde nicht der Fall sein.

Gerüchten zufolge soll sich die Situation im Dezember bessern, aber jüngste Spekulationen gehen davon aus, dass die Nachfrage das Angebot weit in 2021 hinein übersteigt.