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ASUS ZenBook 13 UX325

Dasselbe leichte, robuste und bezahlbare Arbeitstier

(Image: © Future)

Unser Fazit

Mit einem Gewicht von etwas über einem Kilogramm fällt das ASUS ZenBook 13 durch seine Robustheit nach Militärstandards und eine hervorragende Akkulaufzeit auf. Es eignet sich aber am besten für gewöhnliche Aufgaben, weil es ihm an Leistung und Speicher mangelt und die Tastatur seltsam platziert ist.

Vorteile

  • Verbindet schickes, ultradünnes Design mit Robustheit nach Militärstandards
  • Herausragende Lautsprecher
  • Tolle Akkulaufzeit
  • Entsperren mit 3D IR Kamera funktioniert meistens problemlos

Nachteile

  • Zu wenig Power
  • Kabelkopfhörer nur mit mitgeliefertem Adapter
  • Tastatur-Layout ist sehr gewöhnungsbedürftig

Die ASUS ZenBook-Ultrabook-Reihe hat sich zu einer Reihe verschiedener Formate entwickelt, vom Pro Duo mit zwei Bildschirmen bis zum Pro 15. Das hat ASUS allerdings nicht davon abgehalten, seine Hauptgeräte stetig zu verbessern. Langjährige Nutzer dürften wissen, was sie vom neuen ZenBook 13 UX325 erwarten können. Alle anderen, die nach einem günstigen, robusten Ultrabook mit schickem Design, solider Akkulaufzeit und einem guten Funktionsumfang suchen, dürften auch zufriedengestellt werden.

Unter der Haube zeigt das ZenBook 13 UX325 eher bescheidene Werte. Der Quadcore-Intel i5 arbeitet zusammen mit der integrierten Intel UHD-Grafik mit 3,6 GHz, 8 GB RAM sind ausreichend, aber alles andere als ungewöhnlich, und 236 GB SSD-Speicher sind für große Projekte eher wenig. Gewöhnliche Arbeiten wie Bürokram, Webbrowsing und Filme funktionieren aber reibungslos und sehen auf dem 13-Zoll-FHD-Bildschirm super aus.

Das ZenBook 13 UX325 ist unter Last mucksmäuschenstill und überhitzt auch nicht. Neben seiner Portabilität hebt das ErgoLift-Design die Tastatur automatisch an, was dem Komfort dient, aber der Bildschirmposition schadet. Auch die Tastatur leidet darunter, denn die Tasten haben recht kleine Abstände – nichts für große Hände.

(Image credit: Future)
Spec sheet

Folgende Konfiguration des Asus ZenBook 13 UX325 hat TechRadar zum Testen erhalten: 

CPU: Intel i5-1035G1 (4 Kerne, bis zu 3,6 GHz)
Grafik: Intel UHD Graphics
RAM: 8 GB 3200MHz LPDDR4x
Bildschirm: 13,3″ FHD (1920 × 1080) mit LED-Hintergrundbeleuchtung
Speicher: 256 GB SSD
Anschlüsse: 2 x Thunderbolt 3 USB-C, 1 x USB 3.2 Gen 1 Type-A, 1 x HDMI 2.0, 1 x MicroSD-Kartenleser
Drahtlos: Wi-Fi 6 + Bluetooth 5.0
Kamera: 720 HD Infrarot-Webcam
Gewicht: 1,07 kg
Maße: 30,42 × 20,3 × 1,39 cm; B × H × T

Videokonferenzen mit dem ZenBook 13 UX325 funktionieren dank der brauchbaren 720p-Infrarot-Webcam, die auch mit wenig Licht einigermaßen zurechtkommt. Da das Ultrabook keinen Fingerabdruckscanner hat, dient die Webcam als 3D-Gesichtserkennung. Das Entsperren ist ziemlich mühelos, dauert nur Sekunden und erkennt Gesichter so genau wie die ähnliche Kamera, die Apple beim aktuellen iPhone 11 verwendet. Auch hier funktioniert die Positionierung der Webcam nicht gut mit dem ErgoLift.

Die NumberPad-Technologie von Asus kehrt zurück und bietet einen LED-beleuchteten Ziffernblock, der in das Touchpad integriert ist. Aktiviert wird es durch einen Druck auf das Symbol in der oberen rechten Ecke, während die andere den Windows-Taschenrechner öffnet. Der Übergang von Cursor zu Ziffernblock ist nicht schwer, ist aber etwas gewöhnungsbedürftig. Das macht das ZenBook 13 UX325 ideal für Menschen, die sich mehr um lange Excel-Sitzungen sorgen als Textverarbeitung.

Du solltest aber nicht zu viel erwarten, was Performance angeht. AAA-Spiele, Bild- und Videobearbeitung sind auf dem ZenBook 13 praktisch tabu. Auch kann es langsam werden, wenn zu viele Chrome-Tabs geöffnet sind oder Videos in höherer Qualität als HD abgespielt werden. Wer mehr Performance benötigt, sollte jenseits von 900 € suchen.

(Image credit: Future)

Besondere Anerkennung verdient der Akku des ZenBook 13. Obwohl ASUS eine Akkulaufzeit zwischen 16 und 22 Stunden verspricht, lief das Testgerät auf niedrigeren Akku-Einstellungen zwischen 14 und 17 Stunden im täglichen Gebrauch. Während des PCMark 10 Akkulaufzeit-Tests schaffte es beachtliche 9 Stunden und 40 Minuten. Das bedeutet, dass es zwischen den einzelnen Ladevorgängen, die nicht sehr lange dauern, einen ganzen Tag durchhalten kann. Der Akku braucht normalerweise etwas mehr als eine Stunde, um vollständig aufgeladen zu werden. Mit dem üblichen TechRadar-Filmtest, bei dem ein lokales 1080p-Video in einer Schleife abgespielt wird, schaffte das ZenBook 13 11 Stunden und 56 Minuten. Das ist genug für einen Flug von Frankfurt nach Los Angeles – und am Ende bleibt noch ein bisschen Saft über.

Zwei Thunderbolt-3-USB-C-Anschlüsse an der linken Seite dienen auch als Ladeanschlüsse für das ZenBook 13 UX325. Leider bedeutet das, dass es für diejenigen, die bei der Positionierung wählerisch sind, nicht viel Auswahl gibt, auf welcher Seite sie den Anschluss nutzen. Daneben befindet sich ein Standard-HDMI-2.0-Anschluss für diejenigen, die eine Präsentation zeigen oder eine Filmdatei auf einem größeren Bildschirm anschauen möchten. Auf der rechten Seite befinden sich ein Standard-USB-3.2-Anschluss und ein MicroSD-Lesegerät. Ein USB-C-auf-USB-3.2-Adapter ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten.

(Image credit: Future)
Benchmarks

So hat der Asus ZenBook 13 UX325 in unseren Tests abgeschnitten:

Cinebench R20 CPU: 1.139
3DMark Time Spy: 525; Fire Strike: 1.535; Night Raid: 6.201
GeekBench 5: 1.160 (Single-Core); 4.051 (Multicore)
PCMark 10 (Home Test): 3.708 Punkte
PCMark 10 Akkulaufzeit: 9 Stunden und 40 Minutes
Akkulaufzeit (TechRadar Filmtest): 11 Stunden und 56 Minuten

Aufgrund des fehlenden Kopfhöreranschlusses legt Asus einen USB-C-auf-3,5-mm-Headset-Adapter bei, was ein Problem darstellen könnte. Die doppelten Harman-Kardon-zertifizierten Lautsprecher sind eine bemerkenswerte Alternative zu Kopfhörern. Filme, Musik und Sprache klingen satt, klar und geben bei Bedarf hervorragende Bässe wieder.

Asus verbessert das neueste Modell seiner ZenBook-Ultrabook-Reihe mit einem leichteren und dennoch robusten Gehäusedesign, einem langlebigen Akku und vielem mehr zu einem günstigen Preis. Für den allgemeinen Gebrauch funktioniert das ZenBook 13 bei einfachen Aufgaben wunderbar. Lange Schreibarbeiten können sich aufgrund der ungünstigen Tastenabstände und des ErgoLift-Designs unangenehm anfühlen. Alles, was darüber hinausgeht, erfordert vielleicht etwas mehr Leistung. Abgesehen von der Performance könnte der fehlende Kopfhöreranschluss ein Vorzeichen sein. Im Moment fühlt es sich frevelhaft an. Dennoch könnte das Asus ZenBook 13 die beste Wahl für alle sein, die ein günstiges Windows-Notebook suchen, das einiges aushalten kann.

Kauf’ es, wenn...

Du einen bezahlbaren Laptop für Alltagsarbeit brauchst
Für unter 1000 Euro sollte das ZenBook 13 UX325 auf deiner Liste stehen, wenn du ein Ultrabook brauchst, das Alltagsarbeit verrichten kann und dir kein Loch in den Geldbeutel brennt.

Du einen extrem robusten Laptop brauchst
Für einen Laptop, der nur knapp über 1 kg wiegt, ist MIL-STD-810G ein hohes Prädikat.

Du eine solide Akkulaufzeit willst
Der 67-Wh-Lithium-Polymer-Akku hält fast einen ganzen Tag durch und wenn es doch knapp wird, hat der ASUS auch noch eine Schnellladefunktion.

(Image credit: Future)

Kauf’ es nicht, wenn...

Du einen Laptop mit mehr Leistung brauchst
Ein Quadcore-Intel-Prozessor und 8 GB RAM sind eher am unteren Ende angesiedelt.

Du für Audio nicht mit Adaptern hantieren willst
Solange du kein Bluetooth-Headset benutzt, kann der USB-C-Anschluss für kabelgebundene Kopfhörer nervig sein.

Du ein besseres Tastatur-Layout willst
Das ErgoLift-Design erlaubt bequemes Tippen, wenn Nutzer kleine Hände haben. Solche mit größeren Händen werden keinen Gefallen an der kleinen Tastatur finden.