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Wie Michael Keatons Batman das DC Extended Universe verbessern könnte

Michael Keaton Batman
(Image credit: Warner Bros.)

Wenn du ein Fan von Batmans Leinwandabenteuern bist, dann gehörst du mit ziemlicher Sicherheit zu einem von zwei Lagern. Entweder zählst du zu denjenigen, die Christian Bales düsteren und geerdeten Bruce Wayne mögen, oder denen, die Michael Keatons Gothic-Version des Dunklen Ritters bevorzugen. Es gibt ein drittes Lager für alle, die Val Kilmer, George Clooney oder Ben Affleck bevorzugen, aber das ist ein Lager für Idioten.

Fans der Keaton / Tim Burton Ära des Gotham Knight sehen vielleicht endlich wieder ein Fledermaus-Signal am Himmel, das ihnen gefällt. Laut DC Films Chef Walter Hamada kehrt Michael Keaton als Batman im Film The Flash 2022 zurück, fast 30 Jahre nachdem er das Superheldenkostüm nach Batman Returns von 1992 an den Nagel gehängt hat.

Das ist eine großartige Nachricht, weil Keaton einerseits der beste Bruce Wayne ist, den das Kino je gesehen hat und zum anderen auch wegen der möglichen Auswirkungen, die ein älterer Batman auf das weitere DC-Universum haben könnte.

Hier erfährst du, wie das aussehen könnte und warum du dich freuen solltest.

Ein Flashpoint-Universum

The Flash, mit Ezra Miller in der Hauptrolle (bereits im Justice League-Film angeteasert), ist im Wesentlichen eine Comic-Version des Konzepts von Zurück in die Zukunft. Barry "The Flash" Allen nutzt seine Kräfte, um in die Vergangenheit zu reisen und den Mord an seiner Mutter zu verhindern. Dabei erschafft er eine völlig neue DC-Zeitlinie.

(Image credit: Warner Bros)

In der Welt der Comics nutzte DC dieses sogenannte "Flashpoint"-Ereignis, um die Kontinuität der Zeitlinie auf den Kopf zu stellen und das "New 52"-Universum von DC zu starten - ein Sprungbrett für Leser, die mit der jahrzehntelangen Geschichte der Comics nicht mehr Schritt halten konnten.

Hier wird Micheal Keatons Batman einen Auftritt haben, wahrscheinlich als eine ältere, mentorähnliche Figur, ähnlich wie Samuel L. Jacksons Nick Fury im konkurrierenden Marvel-Universum. Im ursprünglichen Flashpoint-Comic war der ältere Batman allerdings Thomas Wayne und nicht sein Sohn Bruce. 

Solch ein Ereignis, das die Kontinuität erschüttert, würde dem DC Extended Universe reichlich Raum für neue kreative Richtungen geben, das trotz der Kassenerfolge von Filmen wie Man of Steel und Wonder Woman noch nicht richtig zusammengewachsen war, als der Justice League Team-Up-Film anlief.

Kreative Möglichkeiten, Cameos und mehr

Ein filmisches Flashpoint-Ereignis, das alternative Universen schafft, in denen diese Charaktere existieren können, macht es möglich, dass diese Charaktere (und die unter Vertrag stehenden Schauspieler) mit einem gewissen Maß an Plausibilität zusammengeführt werden können. Keaton kann neben Pattinson koexistieren, während ein potenziell zurückkehrender Superman in Gestalt von Henry Cavill mit ihnen auftreten könnte, ebenso wie Jason Mamoas gut aufgenommener (und sehr profitabler) Aquaman und Gal Gadots Wonder Woman.

(Image credit: DC)

Auch Keatons Batman könnte ein neues Leben geschenkt werden - ein älterer Batman würde eine Live-Action-Adaption von Batman of the Future (wo Wayne einen jüngeren Batman ausbildet) oder sogar eine Dark Knight Returns-Adaption ermöglichen, die oft sogar als die beste aller Bat-Geschichten angesehen wird.

Und dann sind da noch die unvollendeten Fäden der Batman-Filme von Tim Burton selbst. Was geschah mit Michelle Pfeiffers Selina "Catwoman" Kyle? Was wäre, wenn Billy Dee Williams' Harvey Dent die Verwandlung zu "Two-Face" vollzogen hätte? Die Möglichkeiten sind nahezu endlos und Keatons Rückkehr könnte unter Umständen Licht ins Dunkel bringen.