Spar Geld und meide dahinschmelzende Kabel mit diesem Trick zur Nvidia RTX 4090

Die Nvidia RTX 4090 ist nicht nur in der Anschaffung, sondern auch in der Inbetriebnahme ein recht teures Vergnügen... mit einem kleinen Kniff schaffst du hier aber Abhilfe
(Bildnachweis: Future)

Nvidias RTX 4090 (Öffnet sich in einem neuen Tab) muss nicht das stromhungrige Monster bleiben, was uns da zum Release beschert wurde. Mit diesem kleinen Kniff sparst du groß beim Geld und hast nur minimal Einbußen bei der Leistung der womöglich besten Grafikkarte (Öffnet sich in einem neuen Tab).

Dank Hardware Times (Öffnet sich in einem neuen Tab) wissen wir, dass Quasarzone (Öffnet sich in einem neuen Tab) Tests durchführte, welche die Bildrate von 5 Titeln mit einer RTX 4090 bei 4K-Auflösung Standardeinstellungen ermittelt haben. Das Ergebnis: Im Durchschnitt misst man hier einen Stromverbrauch von 347 Watt. Im Anschluss solltet das Ganze mit den Werten unter aktiver Leistungsgrenze verglichen werden.

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(Image credit: Future)

Noch bis zum 8. Dezember habt ihr Zeit an unserer Umfrage (Öffnet sich in einem neuen Tab) zu den Jahreshighlights in den verschiedensten Kategorien mitzumachen. Und mit etwas Glück könnt ihr dabei sogar noch vor Weihnachten reichlich beschert werden, indem ihr  beispielsweise den Samsung QN95B Smart-TV gewinnt.

Hat man die Leistung entsprechend auf 326 Watt (80 Prozent) begrenzt, blieb die Bildrate bei erstaunlichen 99,1 % ihrer Ursprungswerte. Geht man noch einen Schritt weiter und begrenzt auf 305 Watt (70%) hat man immerhin noch 97,8 % des Leistungsniveaus behalten. Und sind wir mal ehrlich: Diese 2 Prozent werden wohl die wenigsten überhaupt bemerken...

Das Fazit ist also, dass die Leistungsbegrenzung nicht nur recht einfach ist, sondern auch ähnliche Bildraten bei signifikanten Stromersparnissen bieten kann. 

Selbst bei 60 Prozent beziehungsweise 268 Watt lag die Bildrate noch immer bei 93,9 %! Und wenn man dann noch bedenkt, dass es sich bei den getesteten Titeln um Cyberpunk 2077, Forza Horizon 5, Lost Ark, PUBG sowie Spider-Man Remastered gehandelt hat, dann sind die Ergebnis umso eindrucksvoller! 

Die RTX 4090 auf schwarzem Unter- sowie Hintergrund

Die RTX 4090 ist eine erstklassige Grafikkarte! – Zumindest dann, wenn man sie auch preistechnisch unterhalten kann. (Image credit: Nvidia/Future)

Analyse: Spar die Kraft deiner 4090

Besitzer einer RTX 4090 werden diese Ergebnisse zweifelsfrei mit Begeisterung und größtem Interesse lesen. Vor allem in Anbetracht der ganzen Kontroverse aus den vergangenen Wochen, die sich rund um das Lovelace-Flaggschiff sammelten, ist diese Nachricht eine willkommen Abwechslung. Und vielleicht sinkt jetzt auch die Anzahl an schmelzenden Stromadaptern... 

Und wenn die FPS-Verluste wirklich so gering sind, dann ist die Leistungsbegrenzung fürs Erste eine hervorragende Idee, um Strom – und womöglich auch Nerven – zu sparen. Zumindest bis zu dem Tag, wo die RTX 4090 einmal wirklich durch einen Videospieltitel oder weitere Programme ans absolute Limit gebracht wird.

Quasarzone testet die RTX 4090 übrigens auch im Bezug auf die Inbetriebnahme mit gezieltem "Untervolten". Das könnte nämlich noch bessere Ergebnis als der Leistungsbegrenzer liefern... Kehrseite ist hier aber die komplexe Einrichtung, weswegen wohl ohnehin nur die wenigsten Nutzer auf diese Methode zurückgreifen würden. 

Abschließend solltest du dir lediglich hieraus mitnehmen, dass die Leistungsbegrenzung gerade in Anbetracht der aktuellen Wirtschaftslage eine sparsame und durchaus leistungsfähige Methode sein kann, um dich in bester Weise an deiner RTX 4090 zu erfreuen! 

Als Redakteur bei TechRadar Deutschland beschäftigt sich Christian Schmidt primär mit den Themen Gaming sowie PC-Hardware.



Erreichbar ist Christian unter der Mailadresse cschmidt[at]purpleclouds.de.

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