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So funktioniert der Koop-Modus von Returnal

Zwei Spieler in Returnal kämpfen gegen einen Außerirdischen
(Bildnachweis: Sony)

Das PS5-Roguelike Returnal (Öffnet sich in einem neuen Tab) wird am 22. März eine kostenlose Erweiterung erhalten, die den Sci-Fi-Shooter mit Zeitlupenfunktion um einen Koop-Modus für zwei Spieler erweitert.

Der neue Spielmodus wurde während der State of Play im März in einem Ankündigungstrailer vorgestellt (siehe unten). In einem weiteren Blogpost (Öffnet sich in einem neuen Tab) wird genau beschrieben, wie der Koop-Modus im Spiel funktionieren wird.

Zu Beginn eines jeden Zyklus kannst du den Koop-Modus über ein Chronosis-Portal aufrufen und entweder dein eigenes Spiel für öffentliche Spieler veranstalten, einen privaten Zyklus veranstalten, wenn du lieber mit deinen Freunden spielen möchtest, oder in das Spiel eines anderen Spielers einsteigen. Chronosis-Portale werden auch "an anderen ausgewählten Stellen im Spiel" auftauchen, was bedeutet, dass du zu bestimmten Zeiten in der Mitte eines Durchgangs um Hilfe bitten kannst, z. B. vor einem Boss oder einem neuen Biom.

Der Koop-Modus von Returnal folgt größtenteils dem Kern des Spiels, bringt aber einen weiteren Spieler mit ins Spiel. Du und dein Partner durchquert die fremde Welt wie gewohnt, werdet aber wieder zusammengebunden, wenn ihr euch zu weit voneinander entfernt. Entwickler Housemarque sagt, dies soll "sicherstellen, dass der Fokus auf dem kooperativen Gameplay liegt und beide Spieler sich mit dem Schicksal des anderen verbunden fühlen".

Die Spieler verfügen über getrennte Lebenspools und haben die Möglichkeit, ihren Partner wiederzubeleben, wenn er/sie zu Boden gegangen ist. Aber um den hohen Schwierigkeitsgrad von Returnal beizubehalten, wird es nicht einfach sein, sie wieder in den Kampf zu bringen, denn du musst einen Großteil der Zeit damit verbringen, deinen gefallenen Kameraden wiederzubeleben, während du dich durch die Kugelhölle um dich herum bewegst.

Der gesamte Spielfortschritt ist an den Host-Spieler gebunden. Das bedeutet, dass du einen Freund oder einen zufälligen Kumpel bitten kannst, dir zu helfen, einen besonders schwierigen Endgegner zu überwinden, während beide Spieler die entdeckten Sammeltagebücher oder Xenoglyphen behalten dürfen.

Neben dem Online-Koop-Modus wird Ascension auch den neuen Spielmodus "Turm des Sisyphos" enthalten. Housemarque preist ihn als den Endlosmodus von Returnal an, in dem du den Turm Stockwerk für Stockwerk erklimmst und dich durch die immer schwieriger werdenden Herausforderungen kämpfst, um zu sehen, wie weit du aufsteigen kannst. Es ist eher ein Arcade-Modus, der dich dazu ermutigt, mit deinen Freunden um den Highscore zu kämpfen.

Der Turm von Sisyphos wird auch eine Reihe neuer Gegenstände und Bosse sowie neue erzählerische Entwicklungen mit sich bringen.


Analyse: Kooperieren mit Erhaltung

Returnal ist eine heikle Sache, wenn es um Koop geht. Wie viele andere Roguelikes ist auch Returnal kein Spaziergang im Park. Es kann ein anstrengendes Spiel sein, das deine Beherrschung der Third-Person-Schießerei auf die Probe stellt, und der Koop-Modus wird daran wohl nichts ändern. Anstatt dir einen Kumpel zur Seite zu stellen, mit dem du das Spiel durchspielen kannst, wird der Koop-Modus den Schwierigkeitsgrad von Returnal beibehalten und dir die Möglichkeit geben, die Herausforderung mit einem Freund zu erleben.

Diese Art von Koop-Modus hat in den letzten Jahren großen Erfolg gehabt. Schon in Elden Ring (Öffnet sich in einem neuen Tab) und Dark Souls 3 gab es die Möglichkeit, Mitspieler ins Spiel zu rufen, so dass du dich im Kampf auf ein weiteres Schwert verlassen konntest, ohne dass der Schwierigkeitsgrad überarbeitet wurde. Das ist ein effektiver Weg, einem Spiel eine soziale Komponente hinzuzufügen, ohne die Herausforderung zu untergraben, die das Spiel so reizvoll macht.

Eine weitere Gemeinsamkeit mit den FromSoftware-Titeln besteht darin, dass der Fortschritt in der Kampagne von Returnal nur für einen Koop-Spieler gespeichert wird, so dass man sich auf die Großzügigkeit der Fans verlassen kann, um die Koop-Durchgänge zu fördern. Das kann eine effektive Kraft sein, denn die Spieler nehmen an öffentlichen Sitzungen teil, nicht um zu trollen oder Ärger zu machen, sondern um anderen in ihren Zeitschleifen zu helfen.

William Schubert
Freelancer - Content Creator

William Schubert ist Freier Content Creator bei TechRadar Deutschland und für die Bereiche YouTube, Gaming, Filme und Serien und VR zuständig.


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