Platz für mehr: Xbox Series S erhält RAM-Upgrade

Die weiße Xbox Series S könnte einen Power-Schub erfahren, der sich beim Alltagsgebrauch der Spielerschaft durchaus bemerkbar machen dürfte
(Bildnachweis: M. Andrei)

Mit dem jüngsten Update des Game Development Kits (GDK) (Öffnet sich in einem neuen Tab) dürfen SpielerInnen auf spürbare Performance-Steigerungen des kleinen Geschwisterchens der Series X (Öffnet sich in einem neuen Tab) hoffen. 

Die Xbox Series S (Öffnet sich in einem neuen Tab) ist der Preis-Leistungs-Hit der aktuellen Konsolengeneration und liefert bereits für unter 300 Euro Einlass in die aktuellsten hübschen und vielfältigen Spielewelten. Leider kommt der Preiskracher auf hardwaretechnischer Seite mit einigen Defiziten daher. Neben der geringen Festplattengröße und dem fehlenden Laufwerk zählt hierzu auch der knapper bemessene GDDR6-Systemspeicher.

Bei der preisintensiveren Xbox Series X schauen wir hierbei auf 16 GB-Systemspeicher, während die Series S lediglich auf 10 GB zurückgreift, die gleichermaßen als System-, wie Arbeitsspeicher, verwendet werden. 2 GB hiervon sind für das Betriebssystem reserviert, während die restlichen 8 GB Spielinhalte flüssig und anschaulich darstellen sollen. 

Entlang des kürzlichen GDK-Updates könnte die Series S nun aber einen Schub erhalten, der "mehrere hundert Megabyte" umfasst und damit nicht nur SpielerInnen, sondern vor allem EntwicklerInnen ungewünschte Hürden aus dem Weg räumen - oder zumindest minimieren - dürfte. 

Das Update ist gerade entlang der kürzlichen Berichte von Digital Foundry (Öffnet sich in einem neuen Tab) erfreulich. Demnach haben es Spieleentwickler nämlich zunehmend schwerer die Series S bei der Konzeption und Fertigstellung ihrer Spiele zu berücksichtigen. 

Grund hierfür ist der genannte, stark eingeschränkte Systemspeicher, der vor allem im Vergleich zur PlayStation 5 oder Xbox Series X mickrig ausfällt und mehr Arbeit bezüglich Spiel- und Performance-Optimierung erforderlich macht. 

Laut ersten Stimmen soll das Update die Schnelligkeit des Systemspeichers nun allerdings spürbar verbessert haben, zumal nun die GPU ebenso schnell auf den Speicher zugreifen kann wie es der Prozessor der Konsole tut - dies war vorher nicht der Fall. Wir dürfen also auch weiterhin mit Spieleumsetzungen und Neuerscheinungen für die Series S hoffen. 

Wenn du auch zu den glücklichen BesitzerInnen selbiger zählst, darfst du dich also freuen und dich zeitnah auf spürbare Performance-Boosts bei deinen Lieblingstiteln gefasst machen. 

via The Verge (Öffnet sich in einem neuen Tab)

Als Redakteur bei TechRadar Deutschland beschäftigt sich Christian Schmidt primär mit den Themen Gaming sowie PC-Hardware.



Erreichbar ist Christian unter der Mailadresse cschmidt[at]purpleclouds.de.