Netflix setzt 1899 ab

Maura, Daniel und Eryk stehen in1899 dicht beieinander
(Bildnachweis: Netflix)

Dark, von Jantje Friese und Baran bo Odar, war die erste deutsche Netflix-Produktion und wurde vom Publikum und den Kritikern gefeiert. Vor allem die komplexe Mystery-Handlung, die in mehreren Zeitebenen stattfindet, konnte die Leute begeistern. 

Als die Köpfe hinter der Serie mit ihrem neuen Projekt um die ecke kamen, das den griffigen Namen 1899 trägt, waren die Erwartungen entsprechend groß. Die offene See, ein Geisterschiff und zahlreiche weitere offene Fragen versprachen wieder jede Menge Spannung und Rätselraten. 

Doch umso größer war die Ernüchterung, als die erste Meinungen darüber auftauchten und eher ein durchschnittliches Gesamtbild zeichneten. Der Serie sieht man ihr vergleichsweise großes Budget durchaus an und auch die Darsteller machen ihre Sache gut. Allerdings war die Handlung vielen zu vorhersehbar und hielt am Ende auch nicht, was über lange Zeit angedeutet wurde. Dabei bediente sich die Serie zu sehr an ihren Vorbildern, die wir aus Spoiler-Gründen lieber nicht nennen, konnte dem Vergleich aber leider nicht standhalten. So schaffte es die Serie leider nicht in unsere Liste der besten Serien 2022 (Öffnet sich in einem neuen Tab)

Trotzdem waren viele Zuschauer gespannt, wie es in der zweiten und dritten Staffel, von der die Macher gesprochen hatten, weitergehen würde. Dass daraus aber leider nichts wird (Öffnet sich in einem neuen Tab), hat Odar nun in einem Instagram-Post bekannt gegeben. Er spricht "schweren Herzens davon", dass 1899 keine weitere Staffel erhält, bedankt sich aber auch bei den Fans.

Ein Beitrag geteilt von baranboodar 🜃 (@baranboodar) (Öffnet sich in einem neuen Tab)

A photo posted by on

Christopher Barnes
Redakteur

Ich bin Chris und beschäftige mich für TechRadar vor allem mit den Bereichen Filme/ Serien, TV, Grafikkarten und Gaming - im Speziellen alles rund um Xbox. Ursprünglich habe ich in Stuttgart Film- und Fernsehtechnik sowie Drehbuch-Schreiben studiert. Da ich allerdings nicht nur schon immer großer Filmliebhaber, sondern auch leidenschaftlicher Gamer war und es zudem liebe zu schreiben, habe ich mich für den Journalismus in diesem Bereich entschieden. 


Erreichbar bin ich unter der Mail-Adresse cbarnes[at]purpleclouds.de