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Knappheit von Nvidia RTX 3080 mindestens bis zum 3. Quartal 2021

Nvidia GeForce RTX 3080
(Image credit: Future)

Es ist unwahrscheinlich, dass sich die Engpässe bei Nvidias RTX-3000-Serie in nächster Zeit entspannen werden, denn Berichten zufolge werden die Ampere-GPUs bis zum dritten Quartal knapp bleiben. 

Bereits im Januar ließ Nvidias CFO Collette Kress verlauten, dass sich die anhaltende GPU-Knappheit wahrscheinlich im zweiten Quartal verbessern wird. Sie sagte: „Wir erwarten, dass die Gesamtbestände im Channel… wahrscheinlich im gesamten ersten Quartal knapp bleiben werden.“

Digitimes hingegen berichtet, dass es unwahrscheinlich sei, dass die Lieferengpässe sich vor dem dritten Quartal entspannen würden – was bedeutet, dass die RTX 3060, RTX 3060 Ti, RTX 3070, RTX 3080 und RTX 3090 noch mindestens bis Juli schwer aufzutreiben sein werden.

Es gibt viele Gründe für die Lieferengpässe, von Covid-19-bedingten Problemen in der Lieferkette bis zu globalen Engpässen bei GDDR6-Speicher. Ein nicht unerheblicher Anteil an RTX 3000-GPUs wurde außerdem von Kryptominern in Beschlag genommen, wogegen Nvidia mit Hash-Rate-Begrenzung und der Veröffentlichung von CMP-Grafikkarten speziell fürs Mining vorgeht.

Digitimes berichtet außerdem, dass Samsungs 8nm-Ertrag für Nvidias Ampere-Grafikprozessoren ein weiterer Faktor ist, da das Unternehmen angeblich Probleme hat, eine gute Anzahl von funktionierenden Chips aus jedem Wafer zu bekommen.

Es gibt jedoch auch gute Nachrichten: In dem Bericht wird erwähnt, dass TSMC zusätzliche Kapazitäten zur Verfügung stellt, da Apple einen Teil seiner reservierten Kapazitäten des 5-nm- und 7-nm-Verfahrens des Unternehmens freigegeben hat. 

Sweclockers zufolge sollen diese freien Kapazitäten von Nvidia und AMD beansprucht werden, wobei AMD den Schwerpunkt voraussichtlich auf seine kürzlich vorgestellten EPYC Milan-Serverprozessoren legen dürfte, Nvidia aber durchaus RTX 3000-Chips bestellen könnte.