Skip to main content

IFA 2021 abgesagt

IFA 2020
(Image credit: Jamie Carter)

Update: Auf Nachfrage hat uns die Messe Berlin mitgeteilt, dass die IFA 2021 auch nicht virtuell stattfinden wird. Ursprünglich hatten wir in den letzten beiden Abstätzen spekuliert, dass es möglicherweise einen virtuellen Ersatz geben könnte.

Nachdem in den vergangenen Wochen und Monaten noch viel Zuversicht aus Richtung der IFA-Organisatoren gedrungen ist, informieren die Messe Berlin und die gfu Consumer & Home Electronics GmbH per Pressemitteilung darüber, dass die „IFA 2021 im September nicht wie geplant als physisches Live-Event stattfinden kann“. Frühestens 2022 soll die Elektronikmesse wieder vor Ort stattfinden.

Grund dafür, wie bei vielen – wenn nicht allen – Veranstaltungen dieser Art im vergangenen Jahr, ist die andauernde Covid-19-Pandemie. Im Fall der IFA lautet der offizielle Wortlaut, dass die IFA 2021 „aufgrund fehlender gesicherter Perspektiven nicht durchführbar“ sei. „Aktuell existieren jedoch zu viele Unwägbarkeiten. Eine Messeteilnahme lässt sich daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verantwortungsvoll planen“, erklärt Kai Hillebrandt, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu Consumer & Home Electronics GmbH.

Die Absage der IFA 2021 finden wir zwar schade, aber völlig vernünftig und nachvollziehbar, schließlich will man nicht die Gesundheit hunderter, wenn nicht tausender Mitarbeiter unnötiger Gefahr aussetzen.

Im einleitenden Satz wird sich explizit auf das Live-Event bezogen, daher steht für uns noch die Frage offen, ob die IFA 2021 nicht vielleicht virtuell stattfinden könnte. Das bewegt sich unserer Meinung nach nämlich durchaus im Rahmen des Möglichen, schließlich hat die gamescom – die allerdings weniger Hardware-lastig ist – vor wenigen Wochen erst darüber informiert, dass sie rein virtuell stattfinden würde.

Wir haben uns bei der Messe Berlin erkundigt, warten aktuell aber noch auf eine Antwort. Wir aktualisieren den Artikel, sobald wir mehr wissen.