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Die Geheimwaffe der PSVR 2 ist Eyetracking

The first image of the PSVR 2
(Image credit: Sony)

Was wäre ein VR-Spiel ohne eine tolle Virtual-Reality-Hardware, die es unterstützt? Es scheint, dass Sony mit seinem PSVR 2-Zubehör bereits einen Platz auf der Liste der besten VR-Headsets im Auge hat, nachdem auf der GDC die Leistungsfähigkeit des eingebauten Eye-Tracking-Systems vorgestellt wurde.

Laut Android Central zeigte Sony den Entwicklern das neue Headset im Rahmen eines Vortrags über die Unity-Spiele-Engine und erläuterte, wie die Kombination aus Eye-Tracking und Foveated Rendering die Leistung von Virtual-Reality-Spielen drastisch verbessern kann.

Bei richtiger Anwendung kann das Foveated Rendering (das dafür sorgt, dass nur der Bereich einer Szene, auf den der Spieler schaut, detailliert dargestellt wird) die Leistung der PSVR 2 um das 2,5-fache steigern. Wenn das Foveated Rendering jedoch mit Eye Tracking kombiniert wird, kann die Leistung um das 3,6-fache gesteigert werden. Das ist der Unterschied zwischen einer allgemeinen Herabstufung der Grafik außerhalb des direkten Blickfelds des Spielers und einer gezielten Verbesserung der Details nur in dem Bereich, auf den der Spieler schaut. 

Die VR Alchemy Lab-Demo wurde genutzt, um die Fähigkeiten des PSVR 2-Headsets zu demonstrieren - eine Multiplattform-App, die ein gewisses Maß an vergleichender Erfahrung ermöglichte. Durch die Nutzung der Foveated Rendering- und Eye-Tracking-Funktionen des Headsets sank die Bildwiederholzeit in der Demo von 33,2 ms auf 14,3 ms. 

Eine zweite 4K-Sci-Fi-Demo zeigte ähnliche Ergebnisse: Die CPU-Thread-Leistung stieg um 32 % und die GPU-Framezeit sank von 14,3 ms auf 12,5 ms. Es wird also ein wichtiger Bestandteil des Arsenals von PSVR 2-Entwicklern sein, wenn sie sicherstellen wollen, dass ihre Spiele flüssig laufen und gleichzeitig viele sichtbare Details erhalten bleiben.


Analyse: Jenseits der Leistung und im Spiel

Die Leistungsvorteile scheinen schon vor der Veröffentlichung der Hardware klar zu sein. Aber aus Sicht der Benutzerfreundlichkeit ist die Art und Weise, wie Eye Tracking das Spielerlebnis verbessern kann, wohl noch wichtiger.

Willst du einem NSC frech zuzwinkern und sehen, wie er reagiert? Das wird dank Eye Tracking möglich sein, während die Interaktion mit Objekten in einer virtuellen Welt intuitiver wird, da die Eye Tracking-Daten mit anderen peripheren Eingaben kombiniert werden können, um die Absicht des Spielers genauer zu erkennen. Kein Herumfummeln mehr mit unerwünschten Gegenständen im Spiel, nur weil sie in der Spielwelt dicht beieinander liegen und die Eingabedefinition zu weit gefasst ist, um zu bestimmen, welcher Gegenstand gewünscht ist.

Auch die Zugänglichkeit kann mit Eye Tracking verbessert werden. UI-Elemente können vergrößert oder verbessert werden, wenn sie direkt betrachtet werden, und werden ausgeblendet, wenn sie nicht gebraucht werden. Die Entwickler können auch herausfinden, warum ein Spieler oder eine Spielerin in einem Bereich des Spiels nicht weiterkommt, wenn die Daten zum Beispiel zeigen, dass ein Spieler oder eine Spielerin die Quelle einer Lösung noch nicht gesehen hat, und einen entsprechenden Tooltip einblenden. 

Die Möglichkeiten lassen dich nach einer ähnlichen Funktionalität auf dem Flachbildfernseher sehnen. Jüngsten Berichten zufolge muss PlayStation jedoch noch einige letzte Details ausarbeiten - im Januar befand sich das Unternehmen noch in Gesprächen mit dem Eye-Tracking-Spezialisten Tobii, um dessen Technologie in PSVR 2 zu implementieren.

William Schubert
William Schubert

William Schubert ist Freier Content Creator bei TechRadar Deutschland und für die Bereiche YouTube, Gaming, Filme und Serien und VR zuständig.


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