Das neue Call of Duty erscheint möglicherweise auf Last-Gen - und schadet den Versionen für PS5 und Xbox Series X

Call of Duty: WW2
(Bildnachweis: Activision)

Das diesjährige Call of Duty könnte laut dem prominenten Call of Duty- und Battlefield-Leaker Tom Henderson (via Gamesradar (Öffnet sich in einem neuen Tab)) in zwei separate Versionen für die aktuelle und die letzte Konsolengeneration aufgeteilt werden.

Henderson nahm auf Twitter, um Informationen über Call of Duty 2021 (Öffnet sich in einem neuen Tab) zu teilen, angeblich mit dem Untertitel "Vanguard", die besagen, dass das Spiel von Versionen des Spiels auf PS4 und Xbox One Konsolen "zurückgehalten" werden wird.

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Es ist noch unklar, inwieweit sich diese gerüchteweise auf der letzten Generation basierenden Versionen von Call of Duty Vanguard von ihren Current-Gen-Pendants unterscheiden. Laut Henderson wird diese generationenübergreifende Strategie sowohl für Vanguard als auch für das nächste von Infinity Ward entwickelte Call of Duty gelten, wobei das Spiel dieses Entwicklers im Jahr 2022 erscheinen soll, wenn der jährliche Zeitplan von Call of Duty eingehalten werden soll.

Was Tom Henderson betrifft, so macht der Leaker schon seit Jahren die Runde, vor allem mit Neuigkeiten zu den Call of Duty- und Battlefield-Franchises. Der Twitter-Account des Leakers wurde sogar Anfang des Jahres inmitten eines Austauschs von Battlefield 6-Gerüchten (Öffnet sich in einem neuen Tab) gesperrt, was darauf hindeutet, dass Hendersons Leaks dem Publisher EA ein wenig zu nahe gegangen sein könnten. 

Zu weit gegangen?

Wenn diese Gerüchte wahr sind, dann wird das nächste Call of Duty über mehrere Konsolengenerationen hinweg verfügbar sein. Das ist nicht ungewöhnlich für die Serie, da sowohl Call of Duty Ghosts als auch Call of Duty Advanced Warfare (2013 bzw. 2014 veröffentlicht) auf PS4, Xbox One und der damaligen Vorgängergeneration PS3 und Xbox 360 erschienen.

Aus finanzieller Sicht würde es für Activision Sinn machen, Call of Duty 2021 generationsübergreifend zu veröffentlichen. Viele Konsumenten spielen immer noch auf Last-Gen-Hardware, was nicht zuletzt an der aktuellen Knappheit von PS5 (Öffnet sich in einem neuen Tab)- und Xbox Series X (Öffnet sich in einem neuen Tab)/S-Konsolen (Öffnet sich in einem neuen Tab) liegt.

Der negative Effekt ist jedoch, dass Call of Duty 2021 nicht in der Lage sein könnte, die Grenzen seiner Engine wirklich auszuloten. Die Vorliebe von Call of Duty für bombastische Versatzstücke und rasantes Gameplay muss wohl zurückgedrängt werden, wenn Call of Duty 2021 neben den aktuellen auch auf Last-Gen-Konsolen erscheinen soll. Das wäre schade, denn die ausgefeilten und ausgefeilten Kampagnen von Call of Duty sind normalerweise ein Highlight jeder Veröffentlichung.

William Schubert
Freelancer - Content Creator

William Schubert ist Freier Content Creator bei TechRadar Deutschland und für die Bereiche YouTube, Gaming, Filme und Serien und VR zuständig.


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