Skip to main content

Audio-Startup Feelbelt geht in nächste Crowdinvestment-Runde

Feelbelt Gürtel
(Image credit: Feelbelt)

Das Potsdamer Audio-Startup Feelbelt sucht für seinen Vibrationsgürtel nach neuen Investoren via Crowdinvesting.

Feelbelt war neben dem tragbaren Subwoofer Deep One eins der interessanteren Produkte auf der ifa 2020, Anfang September letzten Jahres, die wir ausprobieren konnten.

Die ersten Feelbelts wurden Ende 2020 bereits an Unterstützer ausgeliefert, für die nächste Runde werden nun weitere Investitionen via Crowdinvesting gesammelt. Diesmal geht es jedoch nicht, wie bei der ursprünglichen Kickstarter-Kampagne, darum, so früh wie möglich eins der Geräte zu bekommen.

Die Intention von Feelbelt ist es, die Produktion zu vergrößern, um mehr Geräte an den Mann bringen zu können. Für Investoren hingegen geht es tatsächlich um Gewinnbeteiligung. Mindestbetrag sind 250 €, gesammelt wird über Seedmatch. Dort lässt sich auch alles Relevante einsehen: Kampagnenvideo, Businessplan, Renditebeispiele.

Feelbelt Gürtel

(Image credit: Feelbelt)

Ein rundes Erlebnis

Ähnlich wie beim Deep One handelt es sich beim Feelbelt um tragbares Audio-Zubehör, das Audiosignale in spürbare Vibrationen umwandelt und damit Inhalte immersiver machen soll – einerseits, weil Audio eine zusätzliche, spürbare Komponente bekommt und andererseits, weil diese dann, ähnlich wie bei Raumklangformaten wie Dolby Atmos und DTS:X, aus verschiedenen Richtungen wahrgenommen werden kann.

Das Gerät richtet sich primär an Gamer. So soll man bei Shootern besser erkennen, aus welcher Richtung Gegner schießen und bei Racing-Sims soll der Feelbelt Fliehkräfte simulieren. Dementsprechend war das Setup auf dem Showfloor der ifa auch ein Rennsimulator. Als weiterer Einsatzbereich wird Unterstützung bei Gehörlosigkeit genannt.

Eugen Wegmann ist Online-Redakteur für PurpleClouds Deutschland GmbH / TechRadar Region DACH und zuständig für Gaming und Computer-Hardware.