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PS3-, Vita- und PSP-Stores möglicherweise vor der Schließung

PS3
(Image credit: pisaphotography / Shutterstock.com)

Sony soll angeblich die drei Stores der PS3, PSVita und PSP schließen wollen, was zur Folge hätte, dass Spieler auf der jeweiligen Plattform keine digitalen Käufe mehr tätigen könnten.

Die Stores der PS3 und PSP sollen demnach (via TheGamer) bereits am 2. Juli geschlossen werden, während der Store der PS Vita am 27. August fällig sein soll. Danach wirst du physische Kopien kaufen müssen, wenn du neue Spiele haben willst.

Wir haben Sony um einen Kommentar gebeten.

Obwohl Sony die PS3-Produktion vor vier Jahren eingestellt hat, wurden von der Konsole in den elf Jahren, in denen sie auf dem Markt war, 87 Millionen Exemplare verkauft. Das bedeutet, dass Spieler mehr als ein Jahrzehnt Zeit hatten, sich eine Bibliothek von Titeln aufzubauen. 

Die PSP und Vita stellen Sonys Vorstoß in den Handheld-Markt dar. Während die PSP mit 81 Millionen verkauften Geräten seit ihrer Veröffentlichung im März 2005 ein relativer Erfolg war, lief die Vita nicht so gut und wurde weithin als Flop angesehen. So sehr, dass Sony die Unterstützung für den Handheld nach nur ein paar Jahren fast ganz eingestellt hat. 

Ticktack

Sollten sich die Berichte über die Schließung der Stores bewahrheiten, bedeutet dies, dass Besitzer von PS3-, Vita- und PSP-Konsolen nur eine begrenzte Zeit haben, um bestimmte digitale Käufe zu tätigen – ansonsten riskieren sie, für immer leer auszugehen.

Da Microsoft versprochen hat, Xbox-Spieler originale Xbox-, Xbox 360- und Xbox One-Spiele auf Xbox Series X- und Xbox Series S-Konsolen spielen zu lassen, ist es enttäuschend, dass Sony eine der einzigen verbliebenen Möglichkeiten zum Kauf seiner älteren Spiele entfernen will. Es bringt auch die uralte Debatte über digitale Stores auf, und was passiert, wenn sie für immer offline gehen.