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Huawei dementiert Gerücht, dass es P- und Mate-Serie verkaufen wolle

Huawei Mate 40 Pro
The Huawei Mate 40 Pro is the company's latest (Image credit: Huawei)

Huawei hat in den letzten Jahren eine turbulente Zeit im Smartphone-Geschäft hinter sich. Ein neuer Bericht legt nun nahe, dass das Unternehmen möglicherweise einen Weg sucht, einige seiner erfolgreichsten Telefonmarken zu verkaufen.

Quellen von Reuters zufolge will der chinesische Smartphone-Hersteller sein Premium-Smartphone-Lineup – das Flaggschiff P und die Mate-Serie – verkaufen und befindet sich in Gesprächen mit einem Zusammenschluss von Investmentfirmen aus Shanghai, die von der Regierung unterstützt werden. 

Die in dem Bericht zitierten Quellen sagen, dass das Unternehmen bereits seit September 2020 nach Möglichkeiten sucht, diese Marken intern zu verkaufen. 

Huawei dementiert dies jedoch. Ein Sprecher des Unternehmens erklärt, die Behauptungen seien „nicht belegte Gerüchte“. Der Sprecher ergänzt: „An diesen Gerüchten ist überhaupt nichts dran. Huawei hat keine solchen Pläne.“

Auswirkung auf Huawei

Wenn man den von Reuters zitierten Quellen Glauben schenken darf, gibt es um die Diskussion herum noch absolut nichts Endgültiges. 

Die ungenannten Quellen sagten der Nachrichtenagentur, dass, sollte dieser Deal tatsächlich zustande kommen, dies bedeuten würde, dass Huawei ein viel kleinerer Name auf dem Smartphone-Markt wäre, zumal die P- und Mate-Serie einen großen Anteil an den Verkäufen seiner Premium-Geräte ausmachen.

Im November 2020 verkaufte Huawei seine Smartphone-Marke Honor an ein Unternehmen namens Shenzhen Zhixin New Information Technology Co Ltd.

Obwohl die genauen Details des Honor-Deals nicht öffentlich bekannt gegeben wurden, wurde gemunkelt, dass er über 15 Milliarden US-Dollar beträgt. In Anbetracht der Tatsache, dass sowohl die P-Serie als auch die Mate-Serie die meistverkauften Flaggschiff-Reihen in China sind und laut IDC zwischen dem dritten Quartal 2019 und dem dritten Quartal 2020 einen Wert von 39,7 Milliarden US-Dollar haben, könnte dies ein viel größerer Deal werden als die Honor-Transaktion, falls sie zustande kommen sollte.