Geld verdienen mit Gaming

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Computerspiele zu spielen, ist nicht gerade ein günstiges Hobby. Man benötigt eine Konsole beziehungsweise einen geeigneten Laptop oder PC samt Peripherie – und auch die neuesten Spiele können einiges kosten. Doch in den letzten Jahren hat das Gaming sich vermehrt zu etwas entwickelt, das mehr als ein Hobby ist: Man kann damit auch selbst Geld verdienen und es unter Umständen sogar zum Beruf machen. Wie das funktioniert, erklären wir im folgenden Artikel.

Gebrauchte Spiele verkaufen

Streaming als Beruf

Wer ausreichend Erfahrung mit dem Spielen hat, kann Geld damit verdienen, sich selbst dabei zu streamen. Dabei sind im Grunde nur eine Gaming-Grundausstattung sowie die geeignete Plattform nötig. Die meisten professionellen Streamer nutzen Twitch oder YouTube. Um die Sichtbarkeit zu erhöhen, sollte man sich allerdings darauf einstellen, mehrere Stunden täglich zu streamen. Je präsenter man ist, umso mehr Stamm-Zuschauer werden sich ansammeln. Zusätzlich kann man andere Medien wie TikTok oder Instagram nutzen, um die Reichweite zu erhöhen. Die Regelmäßigkeit ist hier besonders wichtig. Sind genügend Zuschauer da, macht es Sinn, Werbeanzeigen von Kooperationspartnern zu schalten, mit denen Einkommen generiert wird.

Die eigene Zeit zum Spielen anbieten

Aktuell liegt es ebenfalls im Trend, anzubieten, mit anderen zu spielen, denen die Mitspieler fehlen. Die sogenannten „Gaming Sessions“ oder „Gaming Hangouts“ ermöglichen es, mit neuen Menschen in Kontakt zu kommen, eine gute Zeit zu haben – und auch noch dafür bezahlt zu werden. Dafür muss man – anders als beim Streamen – keinesfalls Profi in einem Spiel sein. Auf der anderen Seite sollte man dennoch gewisse grundlegende Fähigkeiten besitzen, die einen zu einem soliden Spielpartner machen.

Das Profil von anderen Spielern verbessern

In manchen Spielen ist es schlichtweg mühsam, sich nach oben zu arbeiten. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass Spieler Geld dafür bezahlen, im Rang aufzusteigen, ohne etwas dafür tun zu müssen. Dafür übernimmt man meist den Account des betreffenden Spielers und gibt ihn ihm zurück, wenn der gewünschte Rang erreicht ist. Eine andere Möglichkeit ist es, gemeinsam im Multiplayer-Modus zu spielen und sich zu unterstützen, bis man am Ziel angekommen ist. Diese sogenannten „Boosting-Services“ sind allerdings nicht immer erlaubt und man sollte aufpassen, dabei nicht aus Versehen eine Straftat zu begehen.

An Turnieren teilnehmen

Diese Möglichkeit steht Spielern offen, die in einem Spiel besonders talentiert sind. Für viele Online-Games gibt es Turniere, auf die ein kleineres Preisgeld ausgeschrieben ist. Für besonders beliebte kompetitive Genres wie Sportspiele, Shooter oder MOBAs gibt es teilweise auch größere E-Sport-Turniere mit Preisgeldern in Millionenhöhe. Diese sind jedoch nicht jedem einfach zugänglich. Zunächst sollte man sich in kleineren Turnieren bewähren und sein Können zeigen, bevor man in professionelle Gaming-Teams aufgenommen wird. Gaming-Teams spielen tatsächlich hauptberuflich und leben von den Gewinnen, die sie in Turnieren machen. Wie auch im Profi-Sport gibt es außerdem Sponsoren und Werbepartner, die die bekannten Spieler finanzieren und unterstützen. Dabei handelt es sich jedoch um einen langen und aufwändigen Weg. Wer Profi-Gamer werden möchte, muss in der Regel viele Stunden täglich üben und seine Fähigkeiten stetig verbessern. Dieser Weg ist also weniger geeignet für Menschen, die einfach aus Spaß zocken möchten, um den Kopf freizubekommen oder sich nach der Arbeit zu entspannen.