Zelda Tears of the Kingdom: Tipps für den Einstieg

Zelda Tears of the Kingdom: Tipps für den Einstieg
(Bildnachweis: Nintendo)

Diese Einsteigertipps für The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom sind kleine Hinweise, damit du das Beste aus deinen Abenteuern in Hyrule herausholen kannst. Von ein paar allgemeinen Regeln für das Lösen von Rätseln bis hin zu Kampftipps - diese Ratschläge werden dir definitiv viel Frustrationen ersparen. Und das Ganze ist natürlich spoilerfrei, versteht sich. Ich habe bereits einige Zeit mit dem neuen Nintendo Switch-Meisterwerk verbracht und zahlreiche Dinge entdeckt, die gerade Neueinsteiger interessieren dürften. 

1. Vergiss den Deckensprung nicht

Der Deckensprung ist eine der nützlichsten, aber vermutlich selten genutzten Fähigkeiten im Spiel. Damit kannst du, wenn sich eine flache Oberfläche über Link befindet, durch sie hindurch aufsteigen und die Spitze des Objekts erreichen. So kann er z. B. vom Inneren eines Hauses über das Dach nach draußen gelangen, von der Unterseite einer Plattform nach oben oder von den Höhlen unter Hyrule auf den Gipfel eines Berges. Du kannst den ganzen Weg leicht zurücklegen, wenn es eine gerade Linie von unten nach oben gibt.

Zugegeben, bereits in meinem Test zum Spiel schrieb ich, dass der Deckensprung im ersten Moment eindeutig die merkwürdigste neue Fähigkeit ist. Doch wenn du sie einmal zu nutzen weißt, verstehst du, dass die Welt so designt ist, um größtmöglich von dem durch Oberflächen Schlüpfen zu profitieren. Wenn du bei einem Rätsel nicht weiterkommst, schau dich um, bevor du deinen Joy-Con zerlegst. Vielleicht ist der Deckensprung ja die Lösung. 

2. Verkauf deinen Kram nicht

Du wirst in Hyrule immer wieder auf Händler treffen, die dir für Gegenstände wie Edelsteine oder gewisse Monstermaterialien einen Haufen Rubine anbieten. Das kann auch sehr verlocken sein, wenn du etwa eine neue Rüstung im Blick hast und dir das nötige Kleingeld fehlt. 

Aber glaub mir, auch wenn Diamanten, Opale, Rhodonite usw. in Breath of the Wild hauptsächlich zum Verkaufen gedacht waren, haben sie nun durch die Synthese eine ganz neue Rolle bekommen. Außerdem wirst dich selbst noch verfluchen, wenn du irgendwann deine Rüstungsteile verstärken willst, aber feststellst, dass du kein Erz mehr hast. Und dann heißt: farmen gehen. Rubine erhältst du auch so schon genug, mit etwas Geduld. 

3. Nutze die Karte

Das Königreich Hyrule ist ein riesiger Ort. Es war schon im Vorgänger groß, aber jetzt gibt es eine noch ganze Welt unter der Erde und einen Himmel voller schwebender Inseln in der Luft darüber. Es kann leicht passieren, dass man in einer so großen Welt den Überblick verliert. Oft bist du auf dem Weg zu einem Ort und stolperst dann über einen Schrein und bist hin- und hergerissen zwischen der Fortsetzung deiner Suche und der Erkundung dieser neuen Kuriosität. Nintendo hat dir ein großartiges Werkzeug an die Hand gegeben, mit dem du den Überblick behalten kannst, was jedoch ein wenig Einarbeitung erfordern kann. 

Wenn du in Spielen wie Assassin's Creed einen Aussichtspunkt erklimmst und die Karte um dich herum aufdeckst, fügt das Spiel automatisch alle interessanten Punkte in der Region ein. Nintendo macht das in Zelda nicht. Wenn du eine Region aufdeckst, indem du einen Aussichtsturm besteigst, nimmst du nur die Form des Geländes auf. Erkunden musst du es immer noch selbst. 

Du kannst dein Fernglas benutzen, um Stecknadeln auf der Karte zu platzieren und so eine große leuchtende Flagge zu setzen. Du kannst jedoch nur sechs Stecknadeln gleichzeitig aktivieren. Die Anzahl der Marken, die du setzen kannst, ist jedoch nicht begrenzt.  Ich empfehle dir, mit deinem Fernglas eine Stecknadel an einem Ort zu platzieren, den du erforschen willst, und sie dann durch eine Marke zu ersetzen. Auf diese Weise kannst du den Ort auf der Karte aus der Ferne genau lokalisieren, ohne dass alle deine Stecknadeln ständig in Gebrauch sind. Vergiss auch nicht, die Stempel aus der Karte zu löschen, wenn sie ihren Zweck erfüllt haben, damit du eine saubere Karte hast, mit der du arbeiten kannst.

Zelda hält das Master-Schwert

(Image credit: Nintendo)

4. Habe immer einen Hammer dabei

Auch wenn der Platz im Inventar begrenzt ist, solltest du immer einen Steinhammer dabei haben. Er ist leicht herzustellen: Wenn du eine beliebige Waffe mit einem Felsbrocken verschmilzt, wird daraus ein Hammer, mit dem du Kisten, Mineralvorkommen und Felswände aufbrechen kannst. Sie sind so einfach herzustellen und werden so häufig benutzt, dass du dich jedes Mal ärgern wirst, wenn du ohne sie dastehst.

5. Raketenschilde

Mit deiner Ultrahand-Fähigkeit kannst du eine Menge toller Sonau-Geräte bauen. Wenn du ein paar Kleinigkeiten zusammenschweißt, kannst du im Handumdrehen mit Flammenwerfern bewaffnete Gleiter, gebläsebetriebene Minenkarren und lavasichere Panzer bauen. Die komplizierten Maschinen erschließen die Welt von Hyrule, aber eine der einfachsten Kreationen ist auch eine der nützlichsten: der Raketenschild.

Wenn du dein Schild mit der ZL-Taste hochhältst, wird die Rakete abgefeuert und du fliegst in die Luft. Sobald die Rakete ausgebrannt ist, öffnet Link seinen Gleitschirm.

Im Kampf ist der Raketenschild zwar nicht sehr nützlich (auch wenn es manchmal hilfreich sein kann, einen schnellen Ausweg zu haben), aber für Erkundungen und das Erklimmen hoher Felswände ist er ein Traum.

6. Suche auch unter Dörfern

Die Höhlen unter Hyrule sind riesig, dunkel und voller giftiger Düsternis. Es ist leicht, sich in der Finsternis zu verirren und, was vielleicht noch beunruhigender ist, man kann an großen Reichtümern vorbeilaufen. In der Dunkelheit gibt es nicht nur Erzvorkommen oder Truhen mit Rubinen, sondern auch einzigartige Beute, darunter einige der besten Rüstungen in Tears of the Kingdom. Aber es ist leicht zu übersehen, wenn du nicht weißt, wo du suchen musst.

Einige Quests führen dich zwar zu Gegenständen und du kannst in der Oberwelt versteckte Notizen finden, die deiner Karte ein Kreuz hinzufügen, aber eine gute Faustregel ist, dass du auch in kleineren Höhlen unter den Dörfern der Oberfläche wertvolle Beute finden kannst.

7. Aufzug durch Zeitumkehr

Wenn du durch Hyrule läufst, wirst du manchmal sehen, wie ein großer Felsbrocken vom Himmel fällt. Diese Felsen zeigen, wie instabil die schwebenden Inseln in Hyrule sind, aber sie sind darüber hinaus auch ein praktisches Mittel, um die Lüfte zu erkunden.

Stell dich auf einen herabgestürzten Felsen und verwende die Fähigkeit Zeitumkehr daran. Der Stein fliegt zurück in die Luft, während du auf ihm stehst. Damit hast du nicht nur eine gute Ausgangsposition für einen Gleitschirmflug, sondern die Steine landen oft auch neben Plattformen, auf denen du Schätze oder schwer erreichbare Schreine findest. 

Christopher Barnes
Redakteur

Ich bin Chris und beschäftige mich für TechRadar vor allem mit den Bereichen Filme/ Serien, TV, Grafikkarten und Gaming - im Speziellen alles rund um Xbox. Ursprünglich habe ich in Stuttgart Film- und Fernsehtechnik sowie Drehbuch-Schreiben studiert. Da ich allerdings nicht nur schon immer großer Filmliebhaber, sondern auch leidenschaftlicher Gamer war und es zudem liebe zu schreiben, habe ich mich für den Journalismus in diesem Bereich entschieden. 

Erreichbar bin ich unter der Mail-Adresse cbarnes[at]purpleclouds.de

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