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Im Test: INOMI SE8

Leise, stark, vielfältig und Cat-approved!

INOMI SE8 Design
Editor's Choice
(Image: © Future / Franziska Schaub)

Unser Fazit

Leise, stark und vielfältig - das ist der SE8 von INOMI. Verschiedene Reinigungsarten und -stufen lassen nahezu keine Wünsche offen. Die Einrichtung des Saugroboters und die Verbindung mit der dazugehörigen App war einfach, die Staub- und Wasserbehälter lassen sich leicht wechseln. Dank der schlanken Bauweise saugt er problemlos unter Möbeln, die Sensoren schützen vor Treppenstürzen und das edle Design lässt ihn zum Dekoelement werden. Der leise Betrieb sorgt für zufriedene Haustiere und glückliche Besitzer - und saubere Wohnungen.

Vorteile

  • Leise
  • versch. Reinigungsarten
  • Einfache Installation und Reinigung

Nachteile

  • Keine Selbstreinigung
  • Magnetband auf hellen Fußböden zu auffällig

TechRadar Verdict

Leise, stark und vielfältig - das ist der SE8 von INOMI. Verschiedene Reinigungsarten und -stufen lassen nahezu keine Wünsche offen. Die Einrichtung des Saugroboters und die Verbindung mit der dazugehörigen App war einfach, die Staub- und Wasserbehälter lassen sich leicht wechseln. Dank der schlanken Bauweise saugt er problemlos unter Möbeln, die Sensoren schützen vor Treppenstürzen und das edle Design lässt ihn zum Dekoelement werden. Der leise Betrieb sorgt für zufriedene Haustiere und glückliche Besitzer - und saubere Wohnungen.

Pros

  • + Leise
  • + versch. Reinigungsarten
  • + Einfache Installation und Reinigung

Cons

  • - Keine Selbstreinigung
  • - Magnetband auf hellen Fußböden zu auffällig

INOMI SE8: Preis und Verfügbarkeit

Der INOMI SE8 ist bei Amazon erhältlich, preislich liegt er mit etwa 270 € im Mittelfeld. Aktuell kannst du mit einem Coupon sogar noch einmal 80 € sparen.

INOMI SE8: Design

(Image credit: Future / Franziska Schaub)
  • 500 ml Kapazität Staubbehälter, 300 ml Kapazität bei Wischfunktion
  • Schlank - kein Feststecken unter Möbeln
  • Magnetband zum Errichten von No-Go-Zonen

Optisch ist der Saugroboter von Inomi sehr ansprechend. Hauptsächlich ist der SE8 in schwarz gehalten, mit bronzefarbenen Akzentuierungen. In Verbindung mit der glänzenden Oberfläche aus Glas sieht das Ganze sehr edel aus. Die Zeit wird zeigen, wie kratzeranfällig das Glas ist. In unserem fünfwöchigem Testzeitraum sind bisher noch keine optischen Makel aufgetaucht. Einziger Nachteil des eleganten Erscheinungsbildes: die Hochglanzoptik ist sehr anfällig für Fingerabdrücke. Aber wer so fleißig im Haushalt hilft, verdient auch ein wenig Pflege und mit einem Mikrofasertuch sind die unschönen Abdrücke schnell Geschichte.

Ansonsten ist der SE8 sehr schlank (nur 7 cm hoch) und passt damit perfekt unter all meine Möbel. Selbst meine Couch wurde dem kleinen Helferlein nicht zum Verhängnis und ich musste diese kein einziges Mal vorrücken, um ihn zu befreien. Bei anderen Saugrobotern ist das beispielsweise regelmäßig der Fall gewesen.

Sollte er doch einmal feststecken, sich in Gardinen verfangen, verstopft sein oder anderweitige Probleme haben, macht er durch Piepen auf sich aufmerksam. Je nach Problem gibt es verschiedene Stufen. Einmal piepen heißt beispielsweise, dass mit dem Antriebsrad etwas nicht stimmt, zweimaliges Piepen deutet auf Probleme mit den Seitenbürsten hin, drei Pieptöne nacheinander zeigen, dass mit dem Lüfter etwas nicht stimmt und bei vier Pieptönen hat sich womöglich etwas in den Bürstenwalzen verfangen. Wer sich das alles nicht merken möchte, auf der Unterseite des Saugroboters ist glücklicherweise eine Übersicht angebracht.

Die Kapazität der Behälter ist ausreichend. 500ml fasst der Staubbehälter, 300ml der Behälter beim Nutzen der Wischfunktion. Die Reinigung ist einfach, das Wechseln der Behälter sehr leicht. Durch Herunterdrücken eines Schiebers kann man diese leicht herausziehen, das Einsetzen funktioniert genauso und nach dem Einrasten sitzt alles sehr sicher. Besonders gefällt mir hier die Entnahme über die Seite. Bei meinem privat genutzten Modell von Zaco erfolgt diese über die Oberseite, mit leichtem Druck auf einen Punkt in der Mitte des Saugroboters. Meine Katzen setzen sich gern auf ihn und öffnen ihn dadurch leider oft unbeabsichtigt, ab einem gewissen Zeitraum ist das irgendwann nervig - vor allem, wenn man keine andere Möglichkeit hat, die Ladestation aufzustellen oder den Sauger anderweitig zu schützen. Bei dem SE8 von Inomi ist dieser "Nervenkitzel" zum Glück nicht möglich. (Haushalte mit Haustieren und / oder kleinen Kindern werden diese Information sicher zu schätzen wissen).

Ein optisches Manko hat der SE8 aber trotz des ansonsten positiven Designs: Das mitgelieferte Magnetband zum Errichten von No-go-Bereichen. Die Funktionalität ist sehr gut, ich habe meine Kabel bei meinem Schreibtisch sowie den Futterbereich meiner Katzen damit vor dem hungrigen Saugroboter geschützt und es hat wunderbar funktioniert. Aber ich würde das schwarze Magnetband nicht permanent installieren, auch wenn netterweise Klebeband mitgeliefert wurde. Auf hellen Fußböden oder den Fliesen in der Küche ist es sehr auffällig und sieht dadurch nicht ansprechend aus. Im Arbeitszimmer habe ich es einfach unter dem Teppich versteckt, um meine Kabel von Monitor und Co. zu schützen, das klappt gut. Wer keine Teppiche hat, muss sich wohl etwas anderes einfallen lassen, um Verbotszonen zu markieren - oder eben darauf verzichten.

INOMI SE8: Performance

INOMI SE8 Unterseite

(Image credit: Future / Franziska Schaub)
  • leise
  • kann saugen und wischen
  • Max-Stufe (manuell einstellbar / automatisch bei Saugen von Teppich)

Während des Tests hatte nicht nur ich Spaß mit dem SE8. Mit 58 dB ist er - für einen Saugroboter - angenehm leise. Saugt er im Nebenraum, wirst du ihn tatsächlich kaum bemerken. Solltest du gerade fern sehen, Musik hören oder telefonieren, musst du dich nicht selbst aus dem Staub machen, wenn der SE8 sich mit dir im selben Zimmer befindet. Und: Wer geräuschempfindliche Haustiere hat, kann diesen Saugroboter ruhigen Gewissens nutzen, ohne dass er über panisch weglaufende Fellknäuel stolpert, wenn der Sauger ihnen zu nahe kommt. Im Gegenteil: Eine meiner Katzen, die wirklich sehr ängstlich in neuen Situationen ist und besonders bei Krach Reißaus nimmt, hat mit dem SE8 einen Spielkameraden gefunden. Immer wenn er in Betrieb ist, läuft sie ihm nach, beobachtet ihn und angelt mit den Pfötchen nach den Seitenbürsten. So wird nicht nur die Wohnung sauber, sondern dank des neuen Spielgefährten auch die Katze glücklich.

Allerdings gibt es auch eine Boost-Stufe, die du über Fernbedienung oder die App manuell einstellen kannst. Diese ist etwas lauter, aber subjektiv gesehen noch im Rahmen. Der Sauger nutzt die Max-Stufe übrigens auch automatisch, wenn er Teppiche reinigt.

Neben dem klassischen Zufallsprinzip gibt es drei weitere Modi: Z, Kantenreinigung und Spot. Du hast Angst, dass der Saugroboter deine Ecken vernachlässigt oder dir ist ein Malheur passiert? Schick den SE8 einfach auf Kanten-Tour oder sag ihm, dass er sich besonders um eine Stelle kümmern soll - er tut es sogleich (und ohne Widerworte!).

Die Saugleistung beträgt 2200 Pa und ist sehr gut. Dadurch, und dank der Seitenbürsten, werden Krümel oder Katzenstreu nicht nur wild in der Gegend herumgeschleudert, sondern auch zuverlässig eingesaugt. An der Unterseite befindet sich außerdem eine große Walzenbürste, die auch Tierhaare und Wollmäuse mitnimmt.

Erhöhungen wie Türschwellen oder Hochflorteppiche hat der SE8 ohne Probleme überwinden können, Anti-Sturz-Sensoren lassen ihn Abgründe wie Treppen erkennen und auch Hindernisse wurden rechtzeitig erkannt, sodass der Sauger abbremst und sicher an diesen entlangfährt oder die Richtung wechselt.

Wie bereits oben geschrieben, verfügt der Sauger außerdem über eine Wischfunktion. Natürlich kann er nicht gleichzeitig Staub saugen und wischen, aber im Handumdrehen sind die Behälter gewechselt. Des weiteren gibt es zwei verschieden starke Wisch-Stufen, die sich über die INOMI-App einstellen lassen.

INOMI SE8: Steuerung

  • 4 versch. Steuerungsarten: App, Fernbedienung, Alexa / Google Assistant und manuell

Ein Screenshot der Inomi App des Se8

(Image credit: INOMI (Screenshot INOMI App))

Du kannst den INOMI SE8 auf vielfältige Weise steuern. Klassisch per Knopfdruck am Gerät, via Fernbedienung, mithilfe deiner Stimme und Alexa oder Google Assistant oder über dein Smartphone und der INOMI App.

Möchtest du ihn ohne Schnickschnack einfach los schicken, brauchst du nur den Anschaltknopf auf dem Sauger selbst drücken. Dort gibt es auch einen weiteren Knopf, mit dem du ihn wieder zur Ladestation schickst. Hierbei putzt er allerdings nur nach Zufallsprinzip.

Wenn du weitere Modi nutzen willst, solltest du zur Fernbedienung greifen. Hier kannst du ihn auf Auto-Reinigung und zur Ladestation schicken, Timer einstellen, den Max-Boost aktivieren und ausschalten sowie zwischen den Reinigungsstufen wechseln (Spot, Kante, Z-Modus).

In der App lassen sich weitere Informationen finden. So siehst du beispielsweise den Stand der Reinigung (die Zeit und die gesaugten Quadratmeter), den Akkustand, eine Karte der gereinigten Fläche, kannst Timer einstellen, den Grad der Haftung und die genutzte Feuchtigkeit beim Wischen verändern.

Ein Screenshot der INOMI App zeigt die Map

(Image credit: INOMI (Screenshot INOMI App))

Natürlich kannst du ihn auch in der App auf Knopfdruck aktivieren oder zur Ladestation schicken. Etwas unglücklich fand ich, dass die Map nicht gespeichert wird. Sollte der SE8 einmal ein Problem haben, beispielsweise verfängt sich doch einmal die Gardine in der Seitenbürste, und du schaltest ihn aus, bevor du ihn befreist oder wenn du vor Beginn vergessen hast, den Behälter zu leeren und willst dies zwischendrin nachholen, dann wird der Stand in der App nicht gespeichert und alle Parameter werden zurückgesetzt. Hier hätte ich mir gewünscht, dass es eine Art Übergangszeit gibt, in der sich der Stand gemerkt wird.

In der App lässt sich der Saugroboter auch umbenennen, falls dir die Bezeichung SE8 zu unpersönlich ist. Wer in den sozialen Medien unterwegs ist, hat sicher schon einige witzige Namen für Saug- und Wischroboter zu Gesicht bekommen. Und sind wir mal ehrlich, die kleinen Helfer wachsen einem schon nach kurzer Zeit ans Herz, sodass man das neue Familienmitglied alsbald nur noch beim Namen nennt.

INOMI SE8: Akkulaufzeit

Der INOMI SE8 enthält einen Akku mit 2600 mAh, der laut dem Unternehmen selbst 120 Minuten durchhält und so etwa eine Fläche von bis zu 180qm reinigen kann.

Bei mir war die Akkulaufzeit etwas schwächer, aber dies kann daran liegen, dass der Sauger aufgrund meiner Teppiche häufiger im Max-Modus unterwegs war. Solltest du also kaum Teppiche haben und im normalen Modus reinigen, könnte die angegebene Akkulaufzeit von 120 Minuten durchaus realistisch sein.

Wenn der SE8 bemerkt, dass seine Akkukapazität zur Neige geht, sucht er eigenständig den Weg zur Ladestation. Bei mir war dies bei einem Akkustand von ca. 15 Prozent der Fall. Vorausgesetzt natürlich, die Ladestation ist ans Stromnetz angeschlossen.

INOMI SE8: Fazit

INOMI SE8 mit Zubehör

(Image credit: Future / Franziska Schaub)
Image
Du findest den INOMI SE8 bei Amazon

Du möchtest dich selbst überzeugen? 

Wenn du einen Saugroboter suchst, dessen Preis unter 300 € liegt, leise, schlank und einfach zu bedienen ist und dir nicht nur die Reinigung nach dem chaotischen Zufallsprinzip bietet, solltest du beim INOMI SE8 nicht zögern. Auch das - im Vergleich zu anderen Saugrobotern - viele mitgelieferte Zubehör verdient eine Anerkennung. Du erhältst zwei Ersatz-Seitenbürsten, einen zweiten Wischlappen und 2m Magnetband.

Natürlich ist nicht alles Gold was glänzt, auch wenn das Design mit den rosègold-farbenen Akzenten wirklich edel aussieht. So gibt es auch ein paar kleine Dinge, die mich gestört haben.

Die Anfälligkeit für Fingerabdrücke, das auffällige Magnetband und das Zurücksetzen der Map und Reinigungsstand-Anzeigen in der App finde ich bei diesem Saugroboter-Modell nicht gelungen. Aber die Vorteile überwiegen deutlich und das wäre nur Meckern auf hohem Niveau. 

Eine Selbstreinigungs-Funktion wäre beim SE8 noch das i-Tüpfelchen, aber ich gebe ihm guten Gewissens 5 Sterne! Außerdem ist er Cat-Approved und daher besonders für Haustierbesitzer zu empfehlen!

Franziska Schaub

Franziska Schaub ist Chefredakteurin bei TechRadar Deutschland und unter anderem verantwortlich für die Bereiche Smartphones, Tablets und Fitness.


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