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Neues iPad Pro (2022) – alles, was wir über das nächste iPad Pro wissen

iPad Pro 12.9 2021
Das iPad Pro von 2021 (Image credit: TechRadar)

Könnten wir das neue iPad Pro (2022) schon sehr bald sehen? Heute, am 7. September, findet das große iPhone 14 Launch Event statt und einige Gerüchte deuten darauf hin, dass wir neben einer ganzen Reihe von iPhones auch ein neues iPad Pro sehen könnten.

Es gibt aber auch einige ziemlich überzeugende Gerüchte, die darauf hindeuten, dass wir bis später im Jahr - vielleicht bis Oktober - warten müssen, um ein neues iPad Pro zu sehen (zusammen mit einem neuen iPad (2022) und vielleicht sogar einem iPad Mini (2022).

Für den Fall, dass Apple das neue iPad Pro tatsächlich vorstellt, solltest du unsere Seite im Auge behalten, denn wir werden dich über die neuesten Enthüllungen auf dem Laufenden halten.

Die bisherigen Gerüchte lassen das neue iPad Pro nicht nach einer großen Neuerfindung klingen, aber wir bekommen langsam den Eindruck, dass es einige nützliche Verbesserungen bringen könnte.

Das iPad Pro (2021) (opens in new tab) war eines unserer Lieblingstablets des letzten Jahres, denn Apples Pro-Tablets bieten jede Menge Leistung und tolle Bildschirme. Wenn das Unternehmen seine Erfolgsserie fortsetzt, könnte die Version 2022 eines der besten Tablets des Jahres 2022 sein.

Apple muss sicherstellen, dass sein iPad Pro (2022) beeindruckend ist, nicht zuletzt, weil es mit dem Samsung Galaxy Tab S8 Ultra eine starke Konkurrenz von Samsung hat.

Im Vorfeld der offiziellen Vorstellung des Tablets haben wir alle Informationen aus Leaks und Gerüchten aufgelistet. Außerdem gibt es eine Wunschliste für das Tablet, in der wir anhand der Vorgängermodelle und der Trends auf dem Tablet-Markt analysieren, was wir uns wünschen.

Neueste News

Apple hat gesagt, dass iPadOS 16 erst nach iOS 16 auf den Markt kommen wird, was wiederum bedeutet, dass wir ein neues iPad Pro erst nach (opens in new tab) dem iPhone 14 sehen werden.

Kurz & knapp

  • Was ist es? Apples Tablet der sechsten Generation für den professionellen Einsatz
  • Wann kommt es heraus? Wahrscheinlich Oktober 2022
  • Wie viel wird es kosten? Schätzungsweise ab 799 Dollar / 879€ und nach oben ohne Grenze

iPad Pro (2022) Preis und Verfügbarkeit

iPad Pro 2020 12.9

(Image credit: Future)

Die jüngsten Leaks deuten darauf hin, dass die iPad Pro-Modelle gegen Ende 2022 auf den Markt kommen werden. Damit widerspricht Apple dem Trend, sie zu Beginn des Jahres vorzustellen - mit Ausnahme des angeblichen 14-Zoll-iPads, das laut den meisten Leaks Anfang 2023 auf den Markt kommen soll.

Wir haben von mehreren Leakern gehört, dass eine Markteinführung im Oktober wahrscheinlich ist. Außerdem hat Apple verraten, dass iPadOS 16 erst nach iOS 16 erscheinen wird. Da diese Betriebssystem-Updates aller Voraussicht nach zusammen mit der entsprechenden Hardware erscheinen werden, bedeutet das, dass das neue iPad Pro wahrscheinlich auch erst nach dem iPhone 14 erscheinen wird. Da die Vorstellung des iPhone 14 für den 7. September geplant ist, würde eine Vorstellung des iPad Pro im Oktober Sinn machen.

Da es sich um Apples teuerste Tablet-Reihe handelt, kannst du nicht erwarten, dass das neue iPad Pro billig sein wird. Das iPad Pro 11 (2021) begann bei 879 € und stieg auf 2.259 €, während die Preise für das 12,9-Zoll-Modell bei 1.199 € begannen und bei 2.579 € endeten.

Ein Leak des iPad Pro (2022) deutet darauf hin, dass die Tablets überraschenderweise etwas günstiger sein werden. Wir haben gehört, dass die 11-Zoll-Version mit 128 GB Speicherplatz und Mobilfunkverbindung 799 US-Dollar kosten wird, während die 12,9-Zoll-Version mit denselben Eigenschaften 1.099 US-Dollar kosten soll. 

Diese Preise liegen ein ganzes Stück unter den entsprechenden Konfigurationspreisen des 2021er Modells, was darauf hindeutet, dass die 2022er Serie dein Portemonnaie etwas weniger belasten könnte.

News und Gerüchte

Das erste, was man über das iPad Pro 2022 wissen sollte, ist, dass es trotz der Gerüchte (opens in new tab), dass Apple größere iPad Pro Bildschirme für die Zukunft plant, wahrscheinlich die gleiche Größe haben wird wie das iPad Pro 2021, d.h. du wirst es in 11-Zoll und 12,9-Zoll bekommen können. Das meint jedenfalls Ming-Chi Kuo (ein Analyst mit einer hervorragenden Erfolgsbilanz bei Apple-Informationen), obwohl ein kleinerer Leaker glaubt, dass eine 14,1-Zoll-Version kommen wird.

In demselben Bericht behauptet Kuo, dass das iPad Pro 11 (2022) einen Mini-LED-Bildschirm bekommen wird. Das iPad Pro 12.9 (2022) soll ebenfalls ein Mini-LED-Display haben, aber das ist kein Upgrade für das 12,9-Zoll-Modell, da die aktuelle Version bereits Mini-LED verwendet.

Es gibt einen großen Leaker, der glaubt, dass die neue iPad Pro (2022)-Reihe keine große Version bekommen wird, also sei skeptisch.

Zuvor hatten wir gehört, dass das iPad Pro 2022 stattdessen einen OLED-Bildschirm bekommen könnte (opens in new tab), aber neuere Berichte deuten darauf hin (opens in new tab), dass dieser Wechsel noch in weiter Ferne liegt. Wahrscheinlicher ist, dass das 11-Zoll-iPad Pro ein Mini-LED-Display bekommt (opens in new tab), das 2021 nur beim 12,9-Zoll-Modell verwendet wird.

Einem Bericht (opens in new tab) zufolge wird das nächste iPad Pro dem Beispiel des iPhone 12 (opens in new tab) folgen und MagSafe einführen, d. h. die Möglichkeit, Peripheriegeräte wie magnetische Ladegeräte und Hüllen über Magnete anzuschließen.

Außerdem wird das Tablet laut diesem Bericht eine Glasrückseite haben und kabelloses und umgekehrtes kabelloses Laden unterstützen - letzteres bedeutet, dass du andere Geräte über das Tablet aufladen kannst. Spätere Gerüchte besagten, dass das Tablet vielleicht nicht komplett aus Glas sein wird, da es dann unglaublich zerbrechlich wäre, aber dass das Apple-Logo auf der Rückseite aus diesem Material bestehen könnte, damit MagSafe an dieser Stelle funktioniert.

Wir haben jetzt mehrfach gehört, dass das iPad Pro (2022) mit MagSafe ausgestattet sein wird. Einem Bericht zufolge soll es auch einen M2-Chipsatz bekommen - allerdings mit der gleichen CPU wie der M1, nur mit mehr GPU-Kernen und einigen Geschwindigkeitsverbesserungen.

Wir haben auch gehört, dass künftige iPad Pro Modelle auf das Querformat ausgerichtet sein könnten (opens in new tab), mit einem horizontalen Apple Logo und Kameras. Das könnte auch ein neues Seitenverhältnis bedeuten, aber das ist vorerst nur eine Spekulation. Die Quelle dieses Leaks behauptet allerdings, dass sie sich nicht sicher ist, ob diese Änderung rechtzeitig für das iPad Pro 2022 stattfinden wird.

Ein großer Name in der Apple-Welt hat gesagt, dass das iPad Pro (2022) im Vergleich zu den Vorgängermodellen ein neues Design bekommen wird (opens in new tab), aber auch wenn die Quelle glaubwürdig ist, gibt es nicht viele Informationen darüber, was "neues Design" eigentlich bedeutet.

Die Speichergröße könnte erhöht werden: Ein Informant spricht von 512GB, 1TB, 2TB und sogar 4TB Versionen des Tablets.

Seltsamerweise haben wir auch gehört, dass das iPad Pro 2022 zwei 4-polige Anschlüsse (opens in new tab) haben könnte, vermutlich anstelle des einzigen 3-poligen Smart Connectors der aktuellen Modelle. Welchen Vorteil dieser neue Anschluss hätte und ob das aktuelle Smart Connector-Zubehör damit kompatibel wäre, ist jedoch unklar. Wir würden diese Informationen auf jeden Fall erst einmal mit Vorsicht genießen.

Was wir sehen wollen

iPad Pro 2020 12.9

(Image credit: Future)

1. Einen niedrigeren Preis

Wenn du den Abschnitt über die Preisgestaltung oben bereits gelesen hast, brauchen wir wahrscheinlich nicht weiter darauf einzugehen, warum wir uns einen niedrigeren Preis für das iPad Pro (2022) wünschen.

iPad Pro-Geräte sind unglaublich teure Tablets und wenn du noch Extras wie Apple Pencils, Tastaturfolien, Tragetaschen, verschiedene Apps und mehr kaufst, kannst du viel Geld ausgeben, nur um das Gerät zu benutzen.

Das iPad Air 4 (opens in new tab) bietet zwar viele Funktionen der Pro-Modelle zu einem niedrigeren Preis, aber es ist nicht ganz dasselbe. Wer in den vollen Genuss von Apples Tablets kommen will, muss bisher hohe Kosten in Kauf nehmen. Wahrscheinlich ist es aber nicht, dass Apple an der Preispolitik etwas ändern wird ... aber man darf sich doch auch Sachen wünschen.

2. Ein Bundle mit dem Apple Pencil

Apropos teuer: Lass uns über den Apple Pencil sprechen. Er ist eine nützliche Ergänzung für das Tablet - manche würden ihn sogar als unverzichtbar bezeichnen - aber anders als der M Pen von Huawei oder der S Pen von Samsung ist der Stift nicht im Lieferumfang des Tablets enthalten.

Das heißt, wenn du das Tablet kaufen möchtest und den Apple Pencil auch haben willst, ist der Preis nochmal höher, was dich vielleicht zu einem der Premium-Tablets der Konkurrenz treibt.

Apple hätte dadurch auch den Vorteil, dass die Nutzer nicht auf Pencils der Konkurrenz ausweichen, die oftmals nicht 100% funktionieren.

3. Verbesserte Lebensdauer der Batterie

iPad Pro 2020 12.9

(Image credit: Future)

Wir haben festgestellt, dass sowohl das iPad Pros 2021 als auch das iPad Pros 2020 bei normaler Nutzung etwa zehn Stunden mit einer einzigen Ladung durchhalten. Klingt gut, oder? Nein, denn zur "normalen Nutzung" gehören Netflix schauen, in sozialen Medien surfen und Ähnliches.

Wenn du dein iPad Pro wie ein Profi nutzt (wie der Name schon sagt), indem du Videos, Musik oder Bilder bearbeitest, an mehreren Dokumenten gleichzeitig arbeitest oder sogar Spiele spielst, kann sich die Batterie unglaublich schnell entladen.

Die Batterie des iPad Pro entleert sich sogar so schnell, dass wir oft feststellen, dass das Einstecken des Geräts während der Arbeit nur den Stromverbrauch ausgleicht, aber die Batterie nicht wieder auflädt.

Wir müssen den Stromverbrauch verbessern, sei es durch Software-Optimierungen, die den Stromverbrauch reduzieren, oder einfach durch einen größeren Akku. Oh, und schnelleres Aufladen wäre auch gut - heutzutage sind 18 W einfach nicht mehr schnell genug.

4. Keine Einschränkungen der Verarbeitungsleistung

Laut App-Entwicklern begrenzt das iPad Pro (2021) den Arbeitsspeicher (opens in new tab), den jede App nutzen kann, auf nur 5 GB - da die Spitzenversion des Geräts 16 GB RAM bietet, ist das eine seltsam niedrige Obergrenze.

Das könnte ein Problem für Apps sein, die viel Arbeitsspeicher benötigen, z. B. AR-Tools und Bearbeitungssoftware, und tatsächlich haben sich einige Entwickler über diese Beschränkung beschwert.

Eine Obergrenze für den Arbeitsspeicher könnte Entwickler davon abhalten, Apps zu entwickeln, die mehr Leistung benötigen, was sich langfristig auch auf die iPad Software auswirken würde. Wir würden es begrüßen, wenn diese Obergrenze entweder für das iPad Pro (2022) oder vielleicht schon vorher für alle iPads aufgehoben würde.

5. iPadOS Verbesserungen

Dieser Punkt hat zwar weniger mit der Hardware des iPads zu tun, aber indirekt erhoffen wir uns trotzdem bessere Funktionen bei dem Betriebssystem. iPadOS ist ein gutes Tablet-Betriebssystem, aber trotz der Verbesserungen in iPadOS 15 fehlen noch einige wichtige Produktivitätswerkzeuge.

Multitasking ist ein Problem, da du nicht drei Apps gleichzeitig sehen oder den Bildschirm horizontal teilen kannst - zwei Anwendungsfälle, die für manche Nutzer sehr nützlich sein könnten.

Die Universal Control von iPadOS 15 (opens in new tab) sieht nützlich aus, da du damit Dateien und Fenster zwischen deinem iPad und einem Mac hin- und herschieben kannst - aber die Kompatibilität mit dem iPhone würde diese Funktion für viele Menschen wirklich nahtlos machen.

Auch für die wichtigsten Produktivitäts-Apps gibt es nicht allzu viele nützliche Widgets für den Startbildschirm, aber daran kann Apple nicht viel ändern, denn das ist Sache der Entwickler.

Franziska Schaub
Chefredakteurin

Franziska Schaub ist Chefredakteurin bei TechRadar Deutschland und unter anderem verantwortlich für die Bereiche Smartphones, Tablets und Fitness.


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