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Neues iPad Pro (2022) – alles, was wir über das nächste iPad Pro wissen

iPad Pro 12.9 2021
The iPad Pro from 2021 (Image credit: TechRadar)

Das iPad Pro (2022) könnte eines der besten Tablets des Jahres 2022 sein, wenn Apple seine Erfolgsserie fortsetzt: Das iPad Pro (2021) war eines unserer Gadgets  aus dem letzten Jahr, denn Apples Pro-Tablets bieten jede Menge Leistung und tolle Bildschirme.

Wir haben bisher nur wenige Gerüchte über das kommende iPad Pro gehört, und das liegt daran, dass einige denken, dass die neuen Geräte eine Neuerfindung für die Serie sein könnten, nachdem es ein paar Jahre lang ähnlich aussehende Geräte gab.

Apple muss sicherstellen, dass ihr iPad Pro (2022) beeindruckend ist, denn die Konkurrenz kommt: Die erwartete Samsung Galaxy Tab S8 Familie könnte ihm den Rang ablaufen, vor allem, wenn das Tab S8 Ultra so groß und leistungsstark ist, wie die Gerüchte vermuten lassen.

Kurz vor der offiziellen Enthüllung des Galaxy Tab S8 haben wir alle Informationen aus den Leaks und Gerüchten aufgelistet. Außerdem gibt es eine Wunschliste für das Tablet, in der wir anhand der Vorgänger und der Trends auf dem Tablet-Markt untersuchen, was wir uns wünschen.

Latest news

Es klingt so, als ob das 11-Zoll-iPad Pro für 2022 einen Mini-LED-Bildschirm bekommen könnte, der bei den 2021er Modellen nur für das 12,9-Zoll-Modell verwendet wurde.

Auf den Punkt gebracht

  • Was ist es? Apples Tablet der sechsten Generation für den professionellen Einsatz
  • Wann kommt es heraus? Wahrscheinlich Mitte 2022
  • Wie viel wird es kosten? Wahrscheinlich ab 879€ und nach oben ohne Grenze

iPad Pro (2022) Preis und Verfügbarkeit

iPad Pro 2020 12.9

(Image credit: Future)

Das iPad Pro (2021) wurde im April vorgestellt und im Mai auf den Markt gebracht, also etwa ein Jahr nach dem 2020er Modell. Es macht also Sinn, dass die Version 2022 nach demselben Muster ablaufen könnte. Dafür gibt es zwar keine offizielle Bestätigung oder gar Gerüchte, aber es scheint wahrscheinlich.

Als teuerste Tablet-Reihe von Apple kannst du nicht erwarten, dass die neuen iPad Pros billig sind. Die Preise für das iPad Pro 11 (2021) beginnen bei 879€ und steigen bis auf 2259€ an, während die Preise für das 12,9-Zoll-Modell bei 1.199€ beginnen und bei 2.579€ enden.

Wir haben noch keine Informationen über die Preise des neuen iPad Pro gehört, aber es ist wahrscheinlich, dass sich an diesen Preisen im Jahr 2022 nicht allzu viel ändern wird.

News und Gerüchte

Das erste, was man über das iPad Pro 2022 wissen sollte, ist, dass es trotz der Gerüchte, dass Apple größere iPad Pro Bildschirme für die Zukunft plant, wahrscheinlich die gleiche Größe haben wird wie das iPad Pro 2021, d.h. du wirst es in 11-Zoll und 12,9-Zoll bekommen können. Das meint jedenfalls Ming-Chi Kuo (ein Analyst mit einer hervorragenden Erfolgsbilanz bei Apple-Informationen).

In demselben Bericht behauptet Kuo, dass das iPad Pro 11 (2022) einen Mini-LED-Bildschirm bekommen wird. Das iPad Pro 12.9 (2022) soll ebenfalls einen Mini-LED-Bildschirm bekommen, aber das ist kein Upgrade für das 12,9-Zoll-Modell, da die aktuelle Version bereits Mini-LED verwendet.

Zuvor hatten wir gehört, dass das iPad Pro 2022 stattdessen einen OLED-Bildschirm bekommen könnte, aber neuere Berichte deuten darauf hin, dass dieser Wechsel noch in weiter Ferne liegt. Wahrscheinlicher ist, dass das 11-Zoll-iPad Pro ein Mini-LED-Display bekommt, das 2021 nur beim 12,9-Zoll-Modell verwendet wird.

Einem Bericht zufolge wird das nächste iPad Pro dem Beispiel des iPhone 12 folgen und MagSafe einführen, d. h. die Möglichkeit, Peripheriegeräte wie magnetische Ladegeräte und Hüllen über Magnete anzuschließen.

Außerdem wird das Tablet laut diesem Bericht eine Glasrückseite haben und kabelloses und umgekehrtes kabelloses Laden unterstützen - letzteres bedeutet, dass du andere Geräte über das Tablet aufladen kannst. Spätere Gerüchte besagten, dass das Tablet vielleicht nicht komplett aus Glas sein wird, da es dann unglaublich zerbrechlich wäre, aber dass das Apple-Logo auf der Rückseite aus diesem Material bestehen könnte, damit MagSafe an dieser Stelle funktioniert.

Wir haben auch gehört, dass künftige iPad Pro Modelle auf das Querformat ausgerichtet sein könnten, mit einem horizontalen Apple Logo und Kameras. Das könnte auch ein neues Seitenverhältnis bedeuten, aber das ist vorerst nur eine Spekulation. Die Quelle dieses Leaks behauptet allerdings, dass sie sich nicht sicher ist, ob diese Änderung rechtzeitig für das iPad Pro 2022 stattfinden wird.

Ein großer Name in der Apple-Welt hat gesagt, dass das iPad Pro (2022) im Vergleich zu den Vorgängermodellen ein neues Design bekommen wird, aber auch wenn die Quelle glaubwürdig ist, gibt es nicht viele Informationen darüber, was "neues Design" eigentlich bedeutet.

Was wir sehen wollen

iPad Pro 2020 12.9

(Image credit: Future)

1. Einen niedrigeren Preis

Wenn du den Abschnitt über die Preisgestaltung oben bereits gelesen hast, brauchen wir wahrscheinlich nicht weiter darauf einzugehen, warum wir uns einen niedrigeren Preis für das iPad Pro (2022) wünschen.

iPad Pro-Geräte sind unglaublich teure Tablets und wenn du noch Extras wie Apple Pencils, Tastaturfolien, Tragetaschen, verschiedene Apps und mehr kaufst, kannst du viel Geld ausgeben, nur um das Gerät zu benutzen.

Das iPad Air 4 bietet zwar viele Funktionen der Pro-Modelle zu einem niedrigeren Preis, aber es ist nicht ganz dasselbe. Wer in den vollen Genuss von Apples Tablets kommen will, muss bisher hohe Kosten in Kauf nehmen. Wahrscheinlich ist es aber nicht, dass Apple an der Preispolitik etwas ändern wird ... aber man darf sich doch auch Sachen wünschen.

2. Ein Bundle mit dem Apple Pencil

Apropos teuer: Lass uns über den Apple Pencil sprechen. Er ist eine nützliche Ergänzung für das Tablet - manche würden ihn sogar als unverzichtbar bezeichnen - aber anders als der M Pen von Huawei oder der S Pen von Samsung ist der Stift nicht im Lieferumfang des Tablets enthalten.

Das heißt, wenn du das Tablet kaufen möchtest und den Apple Pencil auch haben willst, ist der Preis nochmal höher, was dich vielleicht zu einem der Premium-Tablets der Konkurrenz treibt.

Apple hätte dadurch auch den Vorteil, dass die Nutzer nicht auf Pencils der Konkurrenz ausweichen, die oftmals nicht 100% funktionieren.

3. Verbesserte Lebensdauer der Batterie

iPad Pro 2020 12.9

(Image credit: Future)

Wir haben festgestellt, dass sowohl das iPad Pros 2021 als auch das iPad Pros 2020 bei normaler Nutzung etwa zehn Stunden mit einer einzigen Ladung durchhalten. Klingt gut, oder? Nein, denn zur "normalen Nutzung" gehören Netflix schauen, in sozialen Medien surfen und Ähnliches.

Wenn du dein iPad Pro wie ein Profi nutzt (wie der Name schon sagt), indem du Videos, Musik oder Bilder bearbeitest, an mehreren Dokumenten gleichzeitig arbeitest oder sogar Spiele spielst, kann sich die Batterie unglaublich schnell entladen.

Die Batterie des iPad Pro entleert sich sogar so schnell, dass wir oft feststellen, dass das Einstecken des Geräts während der Arbeit nur den Stromverbrauch ausgleicht, aber die Batterie nicht wieder auflädt.

Wir müssen den Stromverbrauch verbessern, sei es durch Software-Optimierungen, die den Stromverbrauch reduzieren, oder einfach durch einen größeren Akku. Oh, und schnelleres Aufladen wäre auch gut - heutzutage sind 18 W einfach nicht mehr schnell genug.

4. Keine Einschränkungen der Verarbeitungsleistung

Laut App-Entwicklern begrenzt das iPad Pro (2021) den Arbeitsspeicher, den jede App nutzen kann, auf nur 5 GB - da die Spitzenversion des Geräts 16 GB RAM bietet, ist das eine seltsam niedrige Obergrenze.

Das könnte ein Problem für Apps sein, die viel Arbeitsspeicher benötigen, z. B. AR-Tools und Bearbeitungssoftware, und tatsächlich haben sich einige Entwickler über diese Beschränkung beschwert.

Eine Obergrenze für den Arbeitsspeicher könnte Entwickler davon abhalten, Apps zu entwickeln, die mehr Leistung benötigen, was sich langfristig auch auf die iPad Software auswirken würde. Wir würden es begrüßen, wenn diese Obergrenze entweder für das iPad Pro (2022) oder vielleicht schon vorher für alle iPads aufgehoben würde.

5. iPadOS Verbesserungen

Dieser Punkt hat zwar weniger mit der Hardware des iPads zu tun, aber indirekt erhoffen wir uns trotzdem bessere Funktionen bei dem Betriebssystem. iPadOS ist ein gutes Tablet-Betriebssystem, aber trotz der Verbesserungen in iPadOS 15 fehlen noch einige wichtige Produktivitätswerkzeuge.

Multitasking ist ein Problem, da du nicht drei Apps gleichzeitig sehen oder den Bildschirm horizontal teilen kannst - zwei Anwendungsfälle, die für manche Nutzer sehr nützlich sein könnten.

Die Universal Control von iPadOS 15 sieht nützlich aus, da du damit Dateien und Fenster zwischen deinem iPad und einem Mac hin- und herschieben kannst - aber die Kompatibilität mit dem iPhone würde diese Funktion für viele Menschen wirklich nahtlos machen.

Auch für die wichtigsten Produktivitäts-Apps gibt es nicht allzu viele nützliche Widgets für den Startbildschirm, aber daran kann Apple nicht viel ändern, denn das ist Sache der Entwickler.

Tom Bedford
Tom Bedford

Tom's role in the TechRadar team is to specialize in phones and tablets, but he also takes on other tech like electric scooters, smartwatches, fitness, mobile gaming and more. He is based in London, UK.


He graduated in American Literature and Creative Writing from the University of East Anglia. Prior to working in TechRadar freelanced in tech, gaming and entertainment, and also spent many years working as a mixologist. Outside of TechRadar he works in film as a screenwriter, director and producer.