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Leak von Project Cambria gibt Hinweise auf das Aussehen des VR-Headsets

Das Oculus Quest 2 Headset saß oben auf der Schachtel und neben den Controllern
Das Oculus Quest 2 Headset saß oben auf der Schachtel und neben den Controllern (Image credit: Shutterstock / agencies)

In weniger als einem Monat wird das nächste VR-Headset von Meta offiziell vorgestellt, aber dank eines Leaks können wir schon jetzt einen guten Blick darauf werfen.

Meta kündigte Project Cambria - den Codenamen für den Oculus Quest 2-Nachfolger - erstmals auf der Meta Connect 2021 an, hat aber bis auf gelegentliche offizielle Informationen nicht viel über das Gerät verraten. Das sollte sich im Oktober auf der Meta Connect 2022 ändern, als Meta-CEO Mark Zuckerberg die Ankündigung in Facebook-Posts und einem Podcast-Auftritt kräftig anheizte.

Doch Meta wurde von einem Leaker überrumpelt, der behauptet, technische Muster von Project Cambria gefunden zu haben, die in einem Hotelzimmer zurückgelassen wurden. Die geleakten Bilder (opens in new tab) und ein dazugehöriges Video (opens in new tab) wurden zuerst von Ramiro Cardenas in einer Oculus Quest 2 Facebook-Gruppe (opens in new tab) geteilt, bevor sie auf Reddit (opens in new tab) und anderen Plattformen veröffentlicht wurden.

Der erste Leak zeigt uns lediglich die Verpackung von Project Cambria, die nahezu identisch mit der Verpackung des Oculus Quest 2 aussieht. Die einzige Änderung ist der Name des Geräts - der Leak scheint den Produktnamen Meta Quest Pro zu bestätigen - sowie das Verpackungsdesign, das Metas neues Headset vor einem ähnlichen wirbelnden rosafarbenen Hintergrund zeigt wie das Quest 2 auf seiner Verpackung.

Zum Glück zeigt der zweite Leak (opens in new tab) das Innere der Box, um uns einen richtigen Blick auf Project Cambria zu geben. Die allgemeine Form des Headsets stimmt mit der Silhouette überein, die Meta bei der ersten Ankündigung des Geräts geteilt hat, aber wir sehen ein paar neue Details.

Das geleakte Headset scheint mehrere Kameras an der Vorderseite zu haben, die ungefähr dort platziert sind, wo die Augen des Nutzers hinschauen würden. Vermutlich sollen sie die AR-Erlebnisse erleichtern. Außerdem gibt es kein Kopfband für das Gerät, was darauf hindeutet, dass es leichter ist als das Quest 2 und auch ohne Kopfband bequem auf dem Gesicht sitzen sollte. 

Oben auf der Vorderseite des Headsets befindet sich außerdem ein Drehknopf. Wir wissen zwar nicht, wozu er dient, hoffen aber, dass es sich dabei um die Rückkehr des IPD-Drehreglers des ursprünglichen Oculus Quest handelt. Dieser Regler ermöglichte es den Nutzern, den Abstand zwischen den Linsen des Quest schrittweise zu verändern, um den Abstand zwischen den Augen bestmöglich anzupassen. Beim Quest 2 wurde er jedoch abgeschafft und stattdessen konnten die Nutzer zwischen drei voreingestellten Abständen wählen. 

Die Rückkehr des IPD-Einstellrads sollte dazu beitragen, dass die Erfahrungen von Project Cambria für Menschen, die nicht perfekt für die Meta-Voreinstellungen von 58 mm, 63 mm und 68 mm geeignet sind, weniger verschwommen sind.

Zu guter Letzt werden uns zwei Controller gezeigt, die zu dem passen, was wir über die Handgeräte von Project Cambria gehört haben. Sie sehen genauso aus wie die Controller der Oculus Quest 2, nur in Schwarz und ohne den Tracking-Ring - stattdessen sind an den Controllern Kameras angebracht, die wir an verschiedenen Seiten des geleakten Geräts erkennen können.

William Schubert
Freelancer - Content Creator

William Schubert ist Freier Content Creator bei TechRadar Deutschland und für die Bereiche YouTube, Gaming, Filme und Serien und VR zuständig.


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