"Ich verstehe es wirklich nicht" – Netflix streicht Fate: The Winx Saga trotz erfolgreicher zweiter Staffel

Fate: The Winx Saga findet sein überraschendes Ende – Ein echter Schock, der das Aus für die Realumsetzung der Zeichentrickserie bedeutet
(Bildnachweis: Netflix)

Nach nur zwei Staffeln ist Schluss! Netflix beendet überraschend die Arbeit an der Teenage-Drama-Show Fate: The Winx Saga (Öffnet sich in einem neuen Tab).

Die Info selbst stammt vom Showrunner Brian Young, der mit Bedauern die Absetzung via Instagram (Öffnet sich in einem neuen Tab) publik machte. "Es ist keine schöne Nachricht, aber Netflix hat beschlossen, Staffel 3 von Fate: The Winx Saga nicht fortzusetzen." 

Damit wird die Arbeit an der Live-Action-Adaption des einstigen Nickelodeon-Zeichentrickhits schon nach gut zwei Jahren (Staffel 1 erschien im Januar 2021)  wieder eingestellt. Verständlich ist das aber mitunter nur schwer... vor allem, weil auf dem Papier der Erfolg von Fate: The Winx Saga kaum anfechtbar ist. Zwischen September und Oktober 2022 allein zählte die Serie mit 49 Millionen Stunden Sehzeit gar zur meistgesehenen Serie in 76 verschiedenen Ländern!

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Offensichtlich reicht Beliebtheit allein aber nicht immer aus...

"Das ist besonders hart, weil ich weiß, wie viele von euch [Staffel 2] geliebt haben", sagt Young zu seinen Instagram-Fans. "Es ist ein herzzerreißender Silberstreif, aber eben trotzdem ein Silberstreif. Ich bin stolz auf alle, die an der Serie gearbeitet haben und froh, dass wir die Geschichte erzählen durften, die wir erzählt haben."

"Unser Cast und unsere Crew haben eine Menge harter Arbeit investiert, um Welt und Charaktere zum Leben zu erwecken. Ich bin dankbar für jeden Einzelnen und für euch alle, die ihr zugesehen habt. Es waren erstaunliche vier Jahre. Hoffentlich sehen wir uns in Zukunft wieder."

Besonders bitter: Die zweite Staffel endet mit einem riesigen Cliffhanger. Und entsprechend sind auch die Reaktionen der Fans eher negativ, die sich über die unvollendete Geschichte und das plötzliche Einstellen der Arbeiten mit Unmut äußern.  

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Typisch Netflix, oder?

Netflix ist ja weithin bekannt dafür bei Projekteinstellungen recht flott und konsequent unterwegs zu sein. Und auch wenn die Liste der abgesetzten Shows in den letzten Monaten kürzer als gewohnt war, so muss man doch immer um die fortlaufende Arbeit an einigen der eigenen Lieblingsshows bangen.

Zu hoffen bleibt nur, dass die Absetzungswelle infolge rosigerer Aussichten beim Streaming-Giganten weiter abebbt. Immerhin scheinen die Zahlen für Ende 2022 und 2023 nun aber schon wieder deutlich positiver auszufallen, als es in den vorherigen Monaten der Fall war. Und wer weiß, vielleicht tun die kürzlichen Maßnahmen gegen Account-Sharing sowie die Einführung des werbefinanzierten (und kostengünstigeren) Alternativ-Abonnements ihr übriges...

Als Redakteur bei TechRadar Deutschland beschäftigt sich Christian Schmidt primär mit den Themen Gaming sowie PC-Hardware.



Erreichbar ist Christian unter der Mailadresse cschmidt[at]purpleclouds.de.

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