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Fünf Dinge, auf die du bei günstigen Handys an Black Friday achten musst

TCL 10 5G
(Image credit: TechRadar)

Wenn du ein günstiges Handy kaufen möchtest, ist das mit den ganzen Black Friday Angeboten die perfekte Zeit dafür. Und wir haben eine gute Liste mit Tipps, was man bei einem billigen Handy beachten sollte.

Ja, es gibt einige allgemeingültige Regeln, die für den Einkauf für jedes Telefon gelten, aber wenn du nach einem preiswerteren Gerät suchst, solltest du einigen Funktionen und Spezifikationen den Vorrang vor anderen geben. Du bekommst nicht die Top-Leistung und die tollen OLED-Displays der besten Handys des Jahres, aber du kannst trotzdem clever einkaufen, um das beste Handy in deiner Preisklasse zu bekommen.

Welche Features solltest du priorisieren? Die Auflösung des Displays ist wichtig, ebenso wie die Spezifikationen und Speicheroptionen. Aber bei all den tollen und günstigen Handys, die dieses Jahr auf den Markt gekommen sind, ist es gar nicht so schwer, viele dieser Vorteile in ein und demselben Handy zu bekommen.

Und viele von ihnen werden ihre eigenen Black Friday Angebote bekommen – ja, die sind nicht nur für teure Flaggschiffe. Du wirst bei ihnen nicht so viel Geld sparen wie bei den Rabatten für die besten Handys, aber denk dran – es geht um Prozente. 20 % sparen ist 20 % sparen, egal wie du es drehst und wendest.

Hier sind unsere fünf Tipps für den Kauf von günstigen Handys.

1. Gute Spezifikationen

Das mag offensichtlich klingen, aber die besten Spezifikationen zu bekommen ist wichtig, damit dein Handy gut läuft. Die wichtigsten Punkte, auf die man achten sollte, sind der Chipsatz und der RAM. Beim RAM ist es einfach – im Allgemeinen gilt: je mehr, desto besser. In günstigen Handys sind 4 GB RAM eine gute Basis für Android-Handys. iOS-Geräte brauchen allerdings weniger, um gut zu funktionieren.

Auch bei Chipsets heißt es: je größer die Zahl, desto besser. Die höherwertigen preiswerten Android-Handys, wie die Moto G8-Serie oder das TCL 10L, laufen zum Beispiel mit dem Snapdragon 665 Chipsatz, der wahrscheinlich am oberen Ende der preiswerten Handys angesiedelt ist – wenn du ein Handy mit einem Snapdragon 765 siehst, befindest du dich wahrscheinlich bereits im mittleren Preisbereich. Der Snapdragon 490 ist im Vergleich dazu der aktuelle günstige Chipsatz.

TCL 10L

(Image credit: Future)

2. Gutes Display

Glücklicherweise sind Displays in den letzten Jahren weit gekommen. Heutzutage willst du mindestens Full HD, auch 1080p genannt, erreichen, was 1080 Pixel mal 1920 Pixel (geschrieben 1080 × 1920) entspricht, obwohl die letzte Zahl höher sein könnte, wenn das Telefon ein größeres Seitenverhältnis als 16:9 hat (heutzutage haben viele ein Verhältnis von 19:9 oder mehr).

Du solltest auch auf die Art des Displays achten. Während OLED-Displays (und markenspezifische Typen wie AMOLED) normalerweise dynamischere Farbpaletten bieten, sollte man LCD-Bildschirme nicht von vornherein ablehnen. Die meisten Handys am extrem günstigen Ende der Skala werden LCD-Bildschirme haben – vergleiche sie einfach mit denen der Konkurrenz, um sicherzustellen, dass du die beste Art von Bild bekommst. Günstigere Handys wählen unter Umständen kräftigere Farbverläufe, um schlechtere Bildschirme zu kaschieren.

Moto G 5G Plus

(Image credit: TechRadar)

3. Kameras

Damit wir uns im Klaren sind: Wenn du dich am günstigen Ende des Telefonspektrums bewegst, brauchst du wirklich nur eine Vorder- und Rückkamera, und das bietet dir jedes Telefon. Es ist die Software, auf die es wirklich ankommt, und du wirst oft keine qualitativ hochwertige Foto-Software auf günstigen Handys finden: mach dich darauf gefasst, bei Tageslicht zu fotografieren und bei Nachtaufnahmen so viel Licht wie möglich zu benötigen.

Allerdings bekommen günstige Handys immer mehr Kameras auf ihren Rückseiten, sodass man häufig eine Hauptkamera bekommt (häufig „Weitwinkel“ genannt) und vielleicht eine Ultraweitwinkel-Kamera (großes Sichtfeld) und eine Macro-Kamera (für Nahaufnahmen). Diese sind zwar nützlich und sind häufig eine nette Abwechslung, aber es ist die Software, die bei der Qualität von Smartphone-Fotos den Unterschied macht.

Achte darauf, welche Handykameras klare Aufnahmen mit naturgetreuen Farben machen. Wenn du kannst, schau dir an, wie der Fotoaufnahmeprozess ist - dauert es lange, Fotos aufzunehmen? Bessere Spezifikationen führen zu einer schnelleren Fotoverarbeitung. Für Fotos mit wenig Licht vergleiche die Nachtmodi: Bessere Kameras brauchen keinen Blitz, um ihre Nachtaufnahmen aufzuhellen.

4. Eine Menge Speicher

Die Sache ist die: Am günstigen Ende der Skala wirst du wahrscheinlich nicht mehr als 64 GB Speicher finden. Wenn man bedenkt, dass ein Teil davon vom Betriebssystem und anderer notwendiger (oder vorinstallierter) Software beansprucht wird, bleibt dir nur wenig Platz, um deine Fotos, Nachrichten, Apps und was du sonst noch gerne auf deinem Handy geladen hättest, zu speichern.

128 GB ist die neue Schwelle, aber das Modell, das du gerade anschaust, wird das vielleicht nicht bieten. Was viel wichtiger ist, ist der erweiterbare Speicher, typischerweise über microSD, in den du eine günstige Speicherkarte einsetzen kannst, um deinen Speicherplatz drastisch zu erweitern. Wenn du kannst, nimm so ein Gerät.

Moto G Power

(Image credit: Future)

5. Großer Akku

Eine der größten Beschwerden jedes Handybesitzers: Der Akku ist zu schnell leer. Akkus werden generell immer größer, aber du solltest genau darauf achten, wie viel Kapazität ein Akku hat und wie sich das auf die Akkulaufzeit auswirkt, also wie lange dein Handy hält.

Zum Glück ist dies ein Bereich, in dem sich Billighandys oft durchsetzen, um der Konkurrenz einen Vorteil zu verschaffen. Das Moto G8 Power hat einen 5.000 mAh-Akku, während die meisten Billighandys 3.000 mAh nicht überschreiten. Das reicht für 2 bis 3 Tage Akkulaufzeit, was zwar willkommen, aber nicht üblich ist. Größere Kapazität korreliert in etwa mit der Akkulaufzeit, also versuche einen Akku um die 4.000 mAh zu erreichen – es sei denn, du verwendest ein iOS-Gerät wie das iPhone SE 2020, das effizienter ist und mit viel geringerer Kapazität auskommt.

Moto G Stylus

(Image credit: Future)

Bonus: All der Kleinkram

Am günstigen Ende des Smartphone-Marktes gibt es manchmal nette kleine Extras, die die Flaggschiff-Handys nicht immer haben. Wir haben bereits über eine lange Akkulaufzeit gesprochen, aber es gibt noch anderes, das Hersteller von Handys oft versuchen, hineinzustopfen – wie den namensgebenden Stylus im Moto G Stylus. Natürlich bekommen Billighandys in der Regel auch noch einen weiteren Vorteil, den man bei Flaggschiff-Handys seit Jahren nicht mehr gesehen hat: 3,5-mm-Kopfhörerbuchsen.