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Diese neuen Twitter-Funktionen könnten noch vor dem Musk-Kauf kommen

Twitter könnte alsbald neue Features entlang eines Updates erhalten und sich auf weitere Segmente ausweiten
(Image credit: Shutterstock)

Twitter ringt gerade um seine Zukunft mit Tesla-CEO Elon Musk (opens in new tab) und hat ganz beiläufig neue Funktionen getestet. 

Während das Unternehmen weiter versucht die Erfahrungen der NutzerInnen zu optimieren, schwebt der Mega-Deal mit Elon Musk in zunehmend größerer Gefahr. Ursächlich hierfür (opens in new tab) ist die fehlende Verifikationsmöglichkeit von Spam- und Botdaten. 

Das bedeutet, dass die Daten, die Musk im Mai anforderte und die dazu führten, dass das Geschäft vorerst auf Eis gelegt wurde, keiner Überprüfung standhalten dürften. Infolgedessen ist Fortbestand oder Neuverhandlung des Deals derzeit ungewiss. 

Doch Twitter lässt sich vom Trubel scheinbar nicht allzu sehr beirren und bastelt fleißig weiter an neuen Features für die Social-Media-Plattform. Namentlich handelt es sich hierbei um die Inklusion von Podcasts in die App sowie die sogenannte "Cotweet"-Funktion - und ganz unweigerlich fragt man sich hierbei: Wozu sind diese Dinge gut?


Analyse: Irgendwo zwischen beinahe nützlich und komplett sinnfrei

Das Cotweet-Feature ermöglicht das gemeinsame Verfassen und Teilen von Tweets

(Image credit: Twitter)

CoTweets (opens in new tab)ist genau das, wonach es klingt: Mithilfe der Funktion kannst du Tweets fortan mit anderen zusammen verfassen und veröffentlichen, insofern ihr euch gegenseitig folgt und du deine Co-Autoren hierfür vorab hinzufügst. Infolgedessen werdet ihr auch beide als Autoren des Tweets angegeben. 

Eine einfach, aber effektive Alternative also, um beispielsweise die gemeinsame Arbeit an einem Projekt anzukündigen oder anderweitige Meilensteine publik zu machen, ohne dabei auf die Retweet-Funktion zurückzugreifen. 

Die Funktion wird derzeit lediglich von ausgewählten Nutzern in der USA, Kanada und Korea getestet. Twitter wies jedoch darauf hin, dass es sich derzeit lediglich um ein Experiment handelt und die Veröffentlichung für den gesamtheitlichen Markt noch unklar ist.

Unsicher ist auch das Fortbestehen einer weiteren Funktion, an welcher das Unternehmen derzeit arbeitet. Im Vergleich zu CoTweets ergibt sich die Daseinsberechtigung hierbei jedoch noch weniger.

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So steht der Twitter-App potenziell alsbald ein Podcast-Tab zur Verfügung. Wongs Tweet deutet hierbei darauf, dass damit auch externe Podcasts zugänglich sein werden, eigene Inhalte erstellbar sind und Fragen zu bestehenden Podcasts problemfrei eingegliedert werden können. 

Einerseits mag das ja nicht schlecht klingen und für Spaces der nächste logische Schritt sein, andererseits ist - unserer Meinung nach - die Relevanz und Notwendigkeit für ein solches Feature nicht wirklich gegeben, zumal mit speziellen Apps wie Overcast und Pocketcasts die Handhabung deutlich einfacher ist. 

Inwiefern beide Funktionen erscheinen und von der Nutzerschaft angenommen werden bleibt aber ohnehin abzuwarten. Es wäre auch nicht verwunderlich, wenn keines der genannten Features einen finalen Release erhält. Insofern dieser jedoch eines Tages vor der Tür steht, erinnerst du dich womöglich an diesen Beitrag...

Christian Schmidt

Als Redakteur bei TechRadar Deutschland beschäftigt sich Christian Schmidt primär mit den Themen Gaming sowie PC-Hardware.



Erreichbar ist Christian unter der Mailadresse cschmidt[at]purpleclouds.de.

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