Bethesda reaktiviert den klassischen Multiplayer-FPS Wolfenstein: Enemy Territory

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(Bildnachweis: Splash Damage)

Bethesda hat die Wolfenstein: Enemy Territory reaktiviert und damit den Spielern eine weitere Chance gegeben, mit dem FPS-Klassiker von 2003 zu interagieren.

Wolfenstein: Enemy Territory gehört zwar nicht zu den besten FPS-Spielen, besticht aber durch sein komplexes Kartendesign und sein klassenbasiertes Waffensystem, das eine enge Teamarbeit fördert. Der Free-to-Play-Shooter wurde im April zum ersten Mal auf Steam veröffentlicht, konnte aber bisher nur auf Community-Servern mit eigenen Karten und Mods gespielt werden.

"Wir freuen uns, ankündigen zu können, dass wir jetzt offizielle dedizierte Server für Wolfenstein: Enemy Territory", schreibt die Bethesda-Tochter id in einem Blogpost (Öffnet sich in einem neuen Tab). "Obwohl die Community Server mit einer Vielzahl von Mods und benutzerdefinierten Karten gehostet hat und weiterhin hostet, die wir sehr empfehlen, verstehen wir auch, dass viele Spieler nach einem nostalgischen Erlebnis suchen.

"Deshalb kannst du ab sofort offizielle Server finden, auf denen das Vanilla Enemy Territory Campaign Ruleset läuft, mit allen sechs Original-Karten und ohne Mods! Wir haben Server in verschiedenen Territorien eingerichtet, um sicherzustellen, dass Spieler aus aller Welt mit relativ niedrigen Ping-Zeiten spielen können.

Ein Blick zurück in die Vergangenheit

Enemy Territory hat sich in den letzten 19 Jahren zu einer Art Kultklassiker entwickelt. Der reine Multiplayer-Shooter kam ursprünglich als Ableger von Return to Castle Wolfenstein auf den Markt und war bei FPS-Enthusiasten wegen seiner halbwegs realistischen Wettkämpfe beliebt, die auf dem gefeierten Gunplay des Basisspiels basierten.

Es ist aber auch eine aussterbende Art. Ohne Spielerfortschritt, freischaltbare Gegenstände, Kosmetika oder Mikrotransaktionen ist Enemy Territory ein ganz anderer Spielstil als Overwatch 2, Call of Duty: Warzone und andere FPS-Schwergewichte, an die wir heutzutage gewöhnt sind. 

Auch die Kämpfe sind superschnell - passend zu einer FPS-Ära, in der Quake und Unreal Tournament die Oberhand hatten.

In der Rolle der Alliierten und der Achsenmächte duellieren sich acht Spielerteams auf asymmetrischen, mit Zielpunkten gespickten Karten aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. 

Die fünf Klassen - Soldat, Sanitäter, Ingenieur, Feldjäger und verdeckte Operationen - verfügen jeweils über einzigartige Fähigkeiten und Waffen, die in einem frenetischen Tempo koordiniert werden müssen.

Die vier neuen dedizierten Server des Spiels werden in den USA, Europa, Australien und Großbritannien gehostet und decken damit den größten Teil der englischsprachigen Welt und wahrscheinlich auch den größten Teil der kleinen Spielerbasis ab. Es ist auf jeden Fall einen Blick wert, wenn du einen kostenlosen Blick in die FPS-Geschichte werfen willst.

William Schubert
Freelancer - Content Creator

William Schubert ist Freier Content Creator bei TechRadar und für die Bereiche Playstation, VR, Gaming, Filme und Serien zuständig. 

Außerdem betreut er den YouTube Kanal von TechRadar  Deutschland.


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