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Spotify: Preiserhöhung in Teilen Europas – Deutschland (noch) nicht betroffen

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(Image credit: George Dolgikh / Shutterstock.com)

Spotify wird in Teilen Europas teurer. Darüber werden Nutzer seit gestern informiert, darunter in Irland und in Großbritannien.

Der größte Preisanstieg ist bei Spotify Family zu beobachten: Dieser steigt in Irland um satte drei Euro von 14,99 auf 17,99 Euro an. Spotify zufolge sollen damit Inhalte und Features finanziert werden, die Familien und Einzelpersonen genießen können.

Auch die anderen Angebote sind von der Preiserhöhung betroffen: So kostet Spotify Student künftig 5,99 Euro statt 4,99 und Spotify Duo, der Tarif für zwei Nutzer, 13,99 Euro statt 12,99.

Allein das Einzelabo ist nicht von den Preisanpassungen betroffen und kostet weiterhin 9,99 Euro. Für Deutschland ist bisher noch keine Preiserhöhung vorgesehen, dürfte aber in den nächsten Monaten auch hierzulande kommen. Wir  gehen davon aus, dass die Preise dann analog zum irischen Modell angepasst werden.

Spotify oder Apple Music?

Ein bis drei Euro mehr im Monat klingt zwar nicht so viel, aber die Preiserhöhung könnte insbesondere für iPhone-Nutzer Grund genug sein, zu Apple Music zu wechseln, das – zumindest fürs Erste – für Studierende 4,99, für Einzelpersonen 9,99 und für Familien 14,99 Euro kostet und dementsprechend günstiger ist als Spotify.

Erst Ende letzten Jahres hatte Spotify durchblicken lassen, dass es möglicherweise an einem separaten Podcast-Abo arbeitet.

Gerüchte um ein Podcast-Abo von Spotify kursieren schon eine Weile und einem jüngsten Bericht von Wall Street Journal zufolge sollen die Pläne in den nächsten Tagen vorgestellt werden.

Wenn Spotify tatsächlich ein Podcast-Abo einführen sollte, macht es die Schweden in diesem Bereich zu direkter Konkurrenz von Apple, das wiederum erst kürzlich neue Abo-Optionen für Podcasts vorgestellt hat, die Kunden zusätzliche Inhalte und frühen Zugang von bestimmten Creators bieten.

Einen großen Unterschied soll es zwischen den beiden geben: Spotify soll angeblich keinen Anteil an den Einnahmen von Podcastern fordern, während bei Apple 15 bis 30 % fällig werden, ähnlich wie beim App Store.

Wir sind gespannt, ob sich Spotify für eine Flatrate entscheidet, oder für ein Creator-getriebenes Modell wie Apple. In jedem Fall geht es im Streaming-Bereich beim Kampf um deine Ohren (und dein Geld) heiß her.