Skip to main content

Intel Arc-Grafikkarten könnten AMD und Nvidia endlich Sorgen bereiten

Kryprowährung Mining Farmen verwenden Grafikkarten
(Image credit: Victority / Shutterstock)

Seit wir von Intels Plänen dedizierter Arc-Grafikkarten gehört haben, haben wir uns gefragt, wie gefährlich der Prozessorhersteller Nvidia und AMD werden könnte. Da wir nun vernehmen, dass die neuen Grafikkarten irgendeine Art von Übertaktung unterstützen sollen, sieht es so aus, als würde es für die beiden etablierten Grafikkarten-Hersteller noch etwas gefährlicher werden.

In einem Blogbeitrag erwähnt Roger Chandler, Vice President and General Manager of Client Graphics Products and Solutions von Intel, nämlich, dass das Unternehmen „Übertaktungseinstellungen direkt in die Treiber-Oberfläche“ integriert, „um Enthusiasten Werkzeuge zu geben, die Hardware an ihre Grenzen bringen zu können.“ Das lässt uns natürlich aufhorchen.

Für Enthusiasten

Intel bewegt sich zwar schon eine Weile im Grafikkarten-Segment, hauptsächlich mit seinen integrierten Grafikkarten in seinen Prozessoren, doch Intel Arc steht für eine konzentrierte Aktion, PC-Spieler und Enthusiasten in einem Markt zu überzeugen, der von Nvidia und AMD dominiert wird. 

Was wir bisher von Intel Arc gehört haben, klingt definitiv vielversprechend – einschließlich der Behauptung, dass das erste Modell es mit der Nvidia GeForce RTX 3070 und der AMD RX 6700 XT aufnehmen können soll. Die Grafikkarte mit dem Codenamen „Alchemist“ soll im ersten Quartal 2022 erscheinen und Features wie Raytracing unterstützen.

Die Möglichkeit, diese GPUs in einem gewissen Rahmen übertakten zu können, dürfte sie wesentlich interessanter für Enthusiasten und Gamer machen. Denn das ist Intels größte Herausforderung: die Mentalität von Gamern zu lösen, dass nur Grafikkarten von AMD und Nvidia für das beste Gaming-Erlebnis sorgen können.

Übertaktung dürfte für die meisten kein allzu wichtiges Feature sein, zeigt aber Enthusiasten, dass Intel es ernst meint und dass sich AMD und Nvidia gefasst machen müssen.

Via Tom’s Hardware