Geleakte Apple M1 Ultra Benchmarks deuten darauf hin, dass der Mac Studio ein Mac Pro Killer sein könnte

Mac Studio kämpft gegen den Mac Pro in einem Wrestling-Ring
(Bildnachweis: Apple / Fourleaflover / RaiDztor / Shutterstock)

Der neue Mac Studio (Öffnet sich in einem neuen Tab) könnte ein unglaublicher PC sein, der den leistungsstärksten (und teuersten) Mac Pro von Apple mit Leichtigkeit übertrifft, wenn die durchgesickerten Benchmarks stimmen.

Wie MacRumors (Öffnet sich in einem neuen Tab) berichtet, zeigen die Benchmark-Ergebnisse der Software Geekbench 5, die die Leistungsfähigkeit eines PC-Prozessors testet, dass ein Mac Studio mit einem 20-Core M1 Ultra (Öffnet sich in einem neuen Tab) 1.793 Punkte in den Single-Core-Tests und 24.055 Punkte in den Multi-Core-Tests erzielt.

Das sind beeindruckende Zahlen, vor allem wenn man sie mit dem Mac Pro mit einem 28-Kern Intel Xeon W Prozessor vergleicht, der in denselben Tests 1.152 und 19.951 Punkte erreicht.

Diese Werte deuten darauf hin, dass der M1 Ultra bei der Multicore-Leistung 21 % und bei der Single-Core-Leistung satte 56 % schneller ist als der Mac Pro mit 28 Kernen.

Die Single-Core-Leistung bedeutet, dass der M1 Ultra schneller ist als der Xeon W, obwohl er insgesamt weniger Kerne hat.

Der Intel Xeon W ist ein leistungsstarker Prozessor für den professionellen Einsatz, der für sehr hohe Arbeitslasten ausgelegt ist. Die Tatsache, dass Apple Chips herausgebracht hat, die ihn übertreffen können, ist daher äußerst beeindruckend, vor allem wenn man den geringeren Stromverbrauch des M1 Ultra bedenkt.


Analyse: Hat Apple gerade einen Mac Pro-Killer entwickelt?

Apple März Event 2022

(Image credit: Apple)
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Diese Benchmark-Ergebnisse sind zwar nicht verifiziert, aber sie sehen realistisch aus und entsprechen der Art von Leistungsverbesserungen, die Apple auf dem März-Event angekündigt hat, bei dem sowohl der Mac Studio als auch der M1 Ultra vorgestellt wurden.

Der M1 Ultra ist ein sehr beeindruckendes Gerät, das im Wesentlichen aus zwei M1 Max Chips besteht, die miteinander verbunden sind und als ein riesiges, superstarkes SoC (System-on-Chip) fungieren.

Der Mac Studio wird das erste Gerät sein, in dem der M1 Ultra zum Einsatz kommt. Die Tatsache, dass er diese Leistung in einem kompakten Design bietet, das nicht viel größer als ein Mac mini ist, könnte einige Leute dazu veranlassen, den Mac Pro mit seinem veralteten Intel Xeon Prozessor für überholt zu halten.

Im Moment sieht es zwar so aus - und wenn du einen superstarken Mac für intensive kreative Arbeit brauchst, ist der Mac Studio die bessere Wahl - aber Apple hat angedeutet, dass auch ein neuer Mac Pro in Planung ist.

Die Erwähnung eines Mac Pro war unglaublich kurz - am Ende des März-Events sagte CEO Tim Cook, dass der Mac Studio in Bezug auf die Leistung zwischen dem Mac mini und dem Mac Pro liegen wird. Gleichzeitig räumte er ein, dass der Mac Pro der letzte Mac des Unternehmens ist, der noch nicht auf Apple M1-basierte Chips umgestellt wurde.

Während der Mac Studio also im Moment wie ein Mac Pro-Killer aussieht, werden wir wahrscheinlich noch in diesem Jahr einen neuen Mac Pro mit noch leistungsfähigeren M1-Chips sehen (vielleicht zwei M1 Ultras zusammengeschlossen?). Hoffentlich wird er auch ein gewisses Maß an Modularität oder Aufrüstbarkeit bieten, wie der vorherige Mac Pro, was ihm einen Vorteil gegenüber dem Mac Studio verschaffen würde.

Unabhängig davon, was passiert, scheint es, als hätte Apple wieder Gefallen daran gefunden, leistungsstarke kreative Workstation-PCs zu bauen, und wir können es kaum erwarten, zu sehen, was als nächstes kommt.

Franziska Schaub
Chefredakteurin

Franziska Schaub ist Chefredakteurin bei TechRadar Deutschland und unter anderem verantwortlich für die Bereiche Smartphones, Tablets und Fitness.


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