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Der Sandmann auf Netflix soll tatsächlich so aussehen

Tom Sturridge's Dream stares into the camera as he traverses a path in the Hell Dimension in Netflix's The Sandman TV show
(Bildnachweis: Netflix)

Sieht das Seitenverhältnis der neuen Netflix-Fantasyserie The Sandman für dich ein bisschen komisch aus? Wenn ja, dann bist du nicht allein. 

Mehrere Zuschauer der lang erwarteten Comicverfilmung haben sich im Internet über das verzerrte (Öffnet sich in einem neuen Tab) - oder "nach oben gestreckte" - Bildformat der Serie beschwert, das die Figuren in bestimmten Szenen langgestreckt und unnatürlich erscheinen lässt (siehe z. B. das Titelbild oben). 

Netflix hat nun auf die Verwirrung reagiert und erklärt (laut Variety (Öffnet sich in einem neuen Tab)), dass das unkonventionelle Seitenverhältnis in The Sandman eine bewusste künstlerische Entscheidung ist, um die traumähnliche Qualität von Neil Gaimans Fantasy-Setting zu unterstreichen. 

Für diejenigen, die es nicht wissen: Das Seitenverhältnis bezieht sich auf das proportionale Verhältnis zwischen der Breite und der Höhe eines Bildes. Fernsehserien haben in der Regel ein Seitenverhältnis von 16:9, während Kinofilme oft im Format 21:9 produziert werden - allerdings variiert das Verhältnis je nach Filmemacher und Medium (The Lighthouse hat zum Beispiel ein fast quadratisches Verhältnis von 1,19:1). 

Wir sind uns nicht ganz sicher, welches Seitenverhältnis in The Sandman verwendet wird. Variety schreibt, dass die Kombination aus alten und neuen Objektiven, die bei der Produktion neben modernen Kameras verwendet wurden, zu Bildverzerrungen führen könnte. Auf jeden Fall sieht die Serie genau so aus, wie ihre Macher es beabsichtigt haben, auch wenn manche Zuschauer frustriert sind.

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Nachdem The Sandman mehr als drei Jahrzehnte lang durch die Entwicklungshölle der großen und kleinen Bildschirme geschleppt wurde, erscheint er am 5. August endlich auf Netflix. Basierend auf Gaimans beliebter gleichnamiger Comicserie erzählt er die Geschichte von Dream, einem der sieben Endlosen - einer Gruppe von übermenschlichen Wesen, die mächtiger als Götter sind - der nach 105 Jahren aus der Gefangenschaft entkommt und sich aufmacht, um die Ordnung in seinem magischen Königreich wiederherzustellen. 

Tom Sturridge, David Thewlis, Jenna Coleman und die Game of Thrones-Absolventen Charles Dance und Gwendoline Christie gehören zur Starbesetzung der Serie, die voraussichtlich über mehrere Staffeln laufen wird, wenn die ersten Episoden beim Publikum gut ankommen.

Unserer Meinung nach ist The Sandman auf jeden Fall eine Fortsetzung wert, vor allem, wenn man bedenkt, wie viel mehr von Gaimans Universum noch auf dem Bildschirm erforscht werden muss (der Autor hat zwischen 1989 und 1996 zehn Bände geschrieben). Und da der Film bereits in der ersten Woche nach seiner Veröffentlichung auf der Beliebtheitsskala von Netflix ganz oben steht (Öffnet sich in einem neuen Tab), gehen wir davon aus, dass der Streaming-Anbieter das genauso sieht. 

William Schubert
Freelancer - Content Creator

William Schubert ist Freier Content Creator bei TechRadar Deutschland und für die Bereiche YouTube, Gaming, Filme und Serien und VR zuständig.


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